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  • Day59

    Ein aufregender Tag für mich und meine Mädels...: morgens früh um 8 Uhr starten wir, 6 Mädchen, meine Nachbarin Inge und ich in zwei kleinen Taxis quer durch die Stadt zum Yeti Taekwondo Dojang. Der Beginn ist etwas chaotisch: die Mädchen noch nicht gefrühstückt, die Taxifahrer haben keinen Plan... But however: wir schaffen es rechzeitig und staunen vor Ort:ein recht großes Plakat draußen, und drinnen in der Schule ein Riesenaushang... mit meinem Namen... ups.... Das scheint mir doch etwas zuviel der Ehre. Aber nun gut.
    Ashok und seine Frau sowie ca. 10 Schüler_innen plus Zuschauer_innen erwarten uns freundlichst und wir trainieren je 1 Stunde Taekwondo und Shinson Hapkido. Einer der schönsten Momente für die Mädels war sicher, als Ashok nach ca. 15 Minuten Training zu ihnen sagte, wie gut sie sind und wie beeindruckt er von ihnen ist.... War das ein Strahlen auf ihren Gesichtern..😊. Aber sie waren auch mit Feuer und Flamme dabei. Den Abschluss bildete eine Art "Battle", in der wir uns gegenseitig unsere Künste vorgeführt haben. Es hat soooviel Spaß gemacht... Und Shinson Hapkido hat wieder einmal neue Fans gefunden....😊 Einen großen Dank an meinen Lehrer Sonsanim Ko Myong, der diese tolle Kampfkunst entwickelt hat.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day57

    Vielleicht noch ein paar Details zum Retreat...: vor Ort leben ca. 360 Mönche zwischen 6 und 70 Jahren und im benachbarten Nonnenkloster noch einmal so viele Nonnen. Zu Beginn unseres Retreats waren wir ca. 250 Menschen, aber im Laufe der ersten zwei Wochen haben uns ca. 60 wieder verlassen... Vor allem Jüngere, die auf lömgerer Reise waren und weder viel vom Buddhismus wussten noch wahrscheinlich den Tagesplan vorher gelesen hatten...(siehe Foto von gestern). Die Teilnehmer_innen waren zwischen 18 und 70 Jahre, viele aus den USA und westeuropa, aber auch Osteuropa und Russland waren breit vertreten. In meiner Gruppe (siehe foto), waren zwei aus den USA, 2 aus Russland, und je 1 aus Tschechien, Brasilien, England, 2 Deutschland, Singapur, Finnland, Niederlanden und Schweden.
    Es war der 50igste Novemberkurs und wir hatten vier Lehrerinnen!!! How nice!
    Studiert haben wir einen speziellen "Stufenweg" aus dem tibetischen Buddhismus, dessen Hauptüberschriften sein könnten:
    - everything comes from the mind
    - everything is dependend arising and comes from special causes and conditions
    - Tod und Vergänglichkeit
    - meistens dreht sich alles immer nur um uns und unser sich um sich selbst sorgendes ICH; das macht uns unglücklich und unfrei. Also
    - was ist wahres Glück?:nicht den eigenen weltlichen anhaftungen hinterherlaufen, sondern seinen geist transformieren um der welt durch aufrichtige herzlichkeit und großzügigkeit zu helfen und dass schließt alle Lebewesen ein, also auch das kleinste Insekt
    -für all dies braucht es eine Transformation unseres Bewusstseins..und dafür brauchen wir Meditation....

    Wie ihr euch denken könnt, gab es dazu natürlich täglich eine Menge dazu zu diskutieren... Allerdings immer erst nach dem lunch, denn von abends 22 uhr bis einschließlich mittagessen war Schweigen...

    Die vier Nonnen, die uns unterrichtet haben kamen aus Australien, Schweden und Brasilien, waren seeehr unterschiedlich, seeehr herzlich und alle seeeehr schlau. Und dann gab es noch den ca. 75 jährigen sehr beeindruckenden und berührenden Rinpoche, der das Kloster in den 70iger jahren zusammen mit einem tibetischen Lama, einem Haufen Hippies und den großzügigen Spenden einer afroamerikanischen Modedesignerin ("Mummy Max", die wir auch kennenlernen durften) aufgebaut hat.

    Und wenn ihr wissen wollt, was ich morgen mit einigen der mädels vorhabe, schaut mal auf das letzte Bild...😊. Ich bin gespannt...
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  • Day56

    Ich bin wieder "da"☺...wieder aufgetaucht aus dem Retreat und ich kann sagen, ich hab jeden einzelnen Tag genossen. Welch ein Luxus!: den ganzen Tag Zeit zum Studieren und Praktizieren! Meditationen, Vorträge, Questions and Answers, Gruppendiskussionen, Schweigezeiten. Dazu eine hervorragende Bibliothek, großartiges vegetarisches Essen, eine wunderschöne Umgebung und Menschen aus fast allen Teilen der Welt, die sich mit den gleichen Fragen beschäftigen: wie führe ich ein sinnvolles und glückliches Leben, dass auch anderen nutzt....Read more

  • Day24

    Während im Hinterhof vor dem Kloster auf einer kleinen Bühne der Reihe nach junge und ältere Mönche auf die Bühne steigen und bekannte nepalesische Popsongs singen und performen (warum auch immer. 🤔😊), ruhe ich mich ein wenig aus. Leider ist mein Magen ein wenig malade und - um ehrlich zu sein, fällt es mir nicht leicht, krank zu sein. Schon gar nicht unterwegs. Also versuche ich es als Übung zu nehmen. Denn ohnehin ist eine meiner Überschriften für dieses Sabattical: "Hier sein - im Jetzt sein - den Moment wahrnehmen". Und nicht zum Beispiel: darauf warten, dass es einem wieder besser geht...So wie wir im Alltag ja auch oft unterwegs sind "um zu..." Im tibetischen Buddhismus gibt es dazu ein ganz simples, aber in solchen Situationen hilfreiches Mantra: "So ist es." Das soll nicht heißen, dass ich nichts tue, damit es besser wird, aber es hilft, so etwas mehr zu akzeptieren.

    Aber das Highlight heute war natürlich: die Shinson Hapkido Prüfung. Fünf aufgeregte Mädchen, sehr gut vorbereitet und sehr konzentriert. Eine von ihnen ist heute vormittag noch zum dritten Mal an ihrem Zeh operiert wordem. Aber ich hatte ihr vorgeschlagen, die Prüfung auf einem Stuhl im Sitzen zu machen , was sie hervorragend gemeistert hat. Ausserdem hatte ich eine der älteren Mädchen, die nicht mehr trainiert gefragt, ob sie mir assistieren würde. Das war sehr schön und sie hat die Prüfung dann feierlich eröffnet und beschlossen.
    Ganz süss waren auch kleine Bilder, die die jüngeren der Mädchen, die keine Prüfung gemacht haben, gemalt hatten (ich hatte ihnen erzählt, dass in unserem Dojang dann immer der Raum geschmückt wird).
    Und am Ende waren alle (inklusive mir) stolz und glücklich.

    Also Gruß von der Dachterasse und vielleicht dann erst wieder in einem Monat...😊. Morgen früh um 10 uhr gehts mit dem Taxi ins Kopan Kloster....
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  • Day23

    Für die Polizei an der Stupa gab es verschiedene Erklärungen auf Anfrage, aber die wahrscheinlichste klang so: eine buddhistische Richtung, die offen und eng mit dem Dalai Lama zusammenarbeitet, wollte auf der Stupa eine Puja (Gebetszeremonie) machen. Das wurde von den Verantwortlichen verboten. China wird als Handelspartner für Nepal immer wichtiger, und bei solchen Anlässen wird das dann spürbar. Seit einigen Jahren bekommen die hierher flüchtenden Tibeter_innen auch keine Aufenthaltsgenehmigungen mehr....
    Abends waren dann aber um so mehr Menschen um die Stupa herum unterwegs und viele viele Kerzenverkäufer_innen an der Stelle, an der eigentlich das Zelt stehen sollte, was sie nicht aufbauen durften.

    Am 6. Dezember sind hier auch Wahlen, kommunale und nationale. Jeden Tag schreiben die Zeitungen darüber; bei Meinungsumfragen herrscht die frustrierte Ansicht vor, dass sich sowieso nichts ändern wird, egal wer gewählt wird. Interessant fand ich einen Artikel über eine Tendenz unter Jungwähler_innen, die auf jeden Fall junge Vertreter_innen wählen wollen. Sie seien die "Gerontracy" leid (ich binn eider nicht mehr sicher, ob sich das Wort genau so schreibt). Der Begriff war mir jedenfalls neu.

    Heute war ich noch in einem sehr schönen Nonnenkloster. Sie organisieren sich weitgehend nach ökologischen Kriterien und im Hof wird mit den beiden Schirmen auf dem Foto täglich das in großen Mengen benötigte heiße Wasser gekocht..😊
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  • Day22

    Gestern habe ich mit Veronique eine Wanderung zu einem sehr schönen Kloster auf einem der Hügel hier um die Stadt herum gemacht. Das Kloster heisst Phulbari Monastery und war nach dem Erdbeben vollkommen zerstört. Nun erstrahlt es in neuem Glanz. Der Weg ging durch die Ausläufer der Stadt und an der Stelle der letzten Häuser waren laut Veronique vor zwei Jahren noch Felder. Die Stadt wächst täglich.
    Wir nehmen eine Shortcut durch einen Wald - wunderschön, erfrischend kühl und angenehme frische Luft (was man nach der schlechten Luft in der Stadt wirklich zu schätzen weiss) und gelangen durch ein kleines Dorf zum Kloster. In dem Dorf kommen wir auch an einer kleinen Dorfschule vorbei (man beachte den Spruch am Gebäude).

    Heute stehen rund um die Stupa ganze Einheiten von nepalesischer Polizei. Bisher haben wir vergeblich versucht herauszufinden, warum. Die Stupa ist mit Girlanden geschmückt und gestern wurde begonnen, ein Zelt aufzubauen, was heute wieder verschwunden ist... Vielleicht gibt es einen Zusammenhang?
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  • Day20

    Vielleicht interessiert es ja welche, wie so ein Tagesablauf im Moment hier so für mich aussieht?:
    Nun, um 5 Uhr klingt ein großer, recht lauter und blechener Gong aus dem direkt benachbarten Kloster. Dannn.....stehe ich aber noch nicht auf, sondern mache lediglich das Fenster zu. Denn bald darauf beginnt im Kloster das laute Beten, oder besser Chanten. Ich dreh mich aber einfach nochmal um und schlafe meist wieder ein. So um halb acht beginne ich dann auch meinen tag mit Qigong auf dem Dach - mit Ausblick auf die Stupa. Es steht auch ein Stuhl auf dem Dach und so geniesse ich dort noch ein wenig die Morgensonne. Danach mache ich in meinem Zimmer noch Morgengymnastik und setze mich zur Morgenmeditation.
    Dann gibts Frühstück in einem der vielen netten Cafe's hier. Die Auswahl ist meist die gleiche: English breakfast, Porridge, Omelette, Toast, baked potatos... Meistens lande ich beim Porridge. Heute morgen mal außergewöhnlich gut mit Papayas und Granatapfelkernen 😊. Danach lese ich mich meist durch die die Himalaya Times, die mal mehr mal weniger ergiebig ist. Im Moment ist das Hauptthema die (kommunale und nationale) Wahl hier am 6. Dezember. Aber es wird auch sehr ausführlich über die sexualisierten Übergriffe in der Hollywood Filmindustrie berichtet.

    Danach les ich ein bischen, und anschließend unterrnehm ich einen Besuch irgendwohin: in eines der vielen Klöster hier, oder rauf zum Kopanmonastery, oder an Orte, die ich noch nicht kenne. In den letzten Tagen hab ich auch immer mal was für die Reise mit meinem Lehrer organisiert oder verhandelt.
    Die letzten Nachmittage war ich auch zu Besuch im Rokpa Guesthouse und Restaurant. Dort arbeiten ein paar der Mädchen, die ich früher unterrichtet habe und es ist sehr nett und interessant, sich mit ihnen zu unterhalten. Über ihre Pläne, ihr Leben etc...Einen Teil ihres Lohns geben sie an das Kinderheim zur Finanzierung ihrer Ausbildung ab. Siemgehen meist vormittags zur Schule und nachmittags arbeiten... Ein langer Tag!
    Immmer mal drehe ich auch einfach Runden um die Stupa herum oder ich sitze in meinem Guesthouse auf dem Laubengang und lese oder unterhalte mich mit meinen meist interessanten Nachbar_innen.
    So wird es nachmittag und dann unterrichte ich die Mädchen von 17.30 - 18.30 Uhr. Anschließend gibt es eine halbe Stunde Zugabe für die Mächen, die am kommenden Sonntag ihre Gelbgürtelprüfung ablegen werden!!! Ein Experiment für alle Seiten und ich bin sehr gespannt.
    Die Mädchen haben sich natürlich auch sehr über die Doboks (Trainingsbekleidung)gefreut 😊 und es ist schon interessant zu sehen, was die Doboks und Matten auch an zusätzlicher Motivation erzeugt haben.
    Wenn ich rauskomme ist es dunkel und schon so eine nächtlich Stimmung hier. Ich gehe zum Dinner (und gehöre da immer schon zu den späten Gästen) und zum Abschluss des außerhäusigen Tages drehe ich noch ein paar (Verdauungs-) runden um die stupa (die ja eigentlich "der" Stupa heißt).
    Um 21 uhr werden hier dann schon die Bürgersteige hochgeklappt und es ist sinnvoll, sich ins Guesthouse zurückzubegeben.
    Dort lese ich noch ein bischen und beschließe den Tag mit einer Abend-Meditation. Meist höre ich die Mönche oder die benachbarten Mönchs-Jungs noch ihre Verse singen....
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  • Day18

    Vorgestern war Vollmond und Samstag an einem Tag. Das bedeutete noch mehr Kerzen und noch mehr Gebete an der Stupa und bis in den Abend hinein Hochbetrieb um die Stupa herum. Vor einem zentralen kleinenTempel legen sieben Männer ein religiöses Symbol - in aller Ruhe - aus Popcorn, das sie verkleinern, Erdnüssen und anderen Körnern - über den ganzen Nachmittag hin bis in den Abend hinein. Am nächsten Tag lerne ich in der Zeitung, dass es ein Teil des hinduistischen Sakiwanha Punhi Feiertags war. Ein wenig erinnert es mich an die Blumenteppiche, die bei uns im Sauerland an Fronleichnam auf dem Marktplatz und vor kleinen Waldkapellen gelegt wurden.

    Wer Vertrauen und Körperkontakt trainieren will, dem sei das Busfahren in Nepal empfohlen. Heute wage ich einmal wieder dieses Abenteuer und fahre nach Thamel, dem Touristenviertel in der Innenstadt. Man muss genau zuhören, wenn die offenen Busse an einem vorbei fahren und "ratnaparkratnaparkratnapark" rufen, denn ja, ich wollte zum Ratna Park. Eine Busfahrt kostet 20 Rupie (ca. 20 Cent), eine Taxifahrt dorthin 600, und je nach Verkehr dauert die Fahet zwischen 30 und 60 Minuten. Und wer schonmal in Thamel war, dürfte über manche Gassen angenehm überrascht sein: seit zwei Wochen sind sie tatsächlich autofrei!!! Was für ein Unterschied und eine Wohltat.
    Auf dem Rückweg zur Bushaltestelle (die ich erst einmal erfragen muss), entdecke ich einen sehr alten buddhistischen Tempel in einem Hinterhof. Und in der Mitte des Hofes ein hinduistisches Denkmal. Ein gutes Beispiel für die unkomplizierte Nähe der Religionen hier miteinander.
    Und warum übt man auch Vertrauen beim Busfahren? (ich denke das mit dem Körperkontakt erschließt sich von alleine...): Nun, neben dem Vertrauen in die Funktionstüchtigkeit und in die Kompetenz aller anderer Verkehrsteilnehmer_innen braucht es auch noch dies: das Vertrauen, dass man schon im richtigen Bus sitzt und einem die richtige Stelle zum Aussteigen schon genannt wird...😊
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  • Day16

    Ein Tag voller netter Begegnungen.
    Im Guesthouse unterhalte ich mich mit der netten Rezeptionistin Tsomo ( beim Emailen vorher haben wir beide gedacht, wir schreiben uns mit einem Mann....). Sie war bei dem schweren Erdbeben vor drei Jahren in ihrem Dorf und dort verloren mehr als 1000 Menschen ihr Leben. Unter anderem starb auch ihr kleiner Bruder. Sie ist immer noch spürbar traumatisiert von diesem schlimmen Erleben. Sie suchte tagelang Schutz im Wald, weil es dort wo Bäume sind am sichersten ist. Um so tragischer, dass die letzten jahrzehnte von maßlosem Roden geezeichnet sind. Aber glücklichweise gibt es auch überall kommunale Initiativen zur Wiederaufforstung und zur gemeinschaftlichen nachhaltigen Nutzung.
    Wie verabredet fahre ich am späten Vormittag zu dem Taekwondo Dojang, der uns netterweise die Matten besorgt hat. Der Dojang liegt in einem sehr schönen Gebäude, in dem viele Künste praktiziert werden (Yoga, Tanzen, Malen...). Es ist hübsch dort. Und Ashok Kumar und seine japanische Frau Yuri empfangen mich sehr herzlich. Lustigerweise haben auch Yuri und ich vorher beim Emailen gedacht, wir haben's mit einem Mann zu tun...
    Zusammen mit einer 22-jährigen Schwarzgurtträgerin unterrichtet Kumar Kinder und Erwachsene. Von den Kindern sind viele aus westlichen Ländern. Er sagt, sie sind schwerer zu unterrichten, als nepalesische Kinder, weil die westlichen kinder weniger disziplin mitbringen. Wir unterhalten uns sehr herzlich über eine stunde lang und verabreden, dass ich versuche mit meinem Lehrer einmal zu Besuch zu kommen.
    Schliesslich treffe ich mich noch mit den Mädchen. Heute nur zum Quatschen, weil sie Samstags so viel zu tun haben (da ist der einzige schulfreie tag umd sie müssen vor allem ihre wäsche waschen). Es ist sehr nett, mit ihnen einfach mal so zusammen zu sein und ich treffe noch im Haus viele, die ich die letzten beiden Tage noch nicht wieder gesehen habe.

    Und diejenigen, die letztes jahr mit mir hier gewesen sind, werden erkennen, wo ich den tag beim Abendessen beschließe 😊.
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  • Day15

    Ein schöner, langsamer und entschleunigter tag. So braucht es dann manchmal fast eine stinde, um ein geburtstagsvideo für meine schwester zu drehen, das am ende dann doch vielleicht gar nicht angekommen ist..."Happy birthday liebe ulla!".

    Nach dem Frühstück wollte ich es mir im garten bequem machen, aber im minutentakt attakierten mich kleine, kaum bemerkbare mücken. Um so bemerkenswerter waren dann die stiche... Selbst Inge, die die letzten jahre auch immer im november hier gewesen ist, hat noch nie moskitos um diese zeit hier erlebt. Liegt vielleicht am überlangen monsoon.
    Nachmittags wieder langer stromausausfall im guesthouse und abends beim abendessen im restaurant noch einmal. Dinner bei kerzenschein (siehe foto) ist für mich ganz schön, aber für die hier lebenden sicher kein grund zur freude.... Er ist mir auch nach wie vor noch ein rätsel...

    Ein Highlight heute (neben dem wunderbar warmen wetter, der frisch weiß getünchten stupa und dem blauen himmel): die mädels in rokpa beim glücklichen aufbau der trainingsmatten (für alle, die es nicht mitbekommen haben: meine shinson hapkido association hat die spendiert; aber wie lang der weg vom plan bis zur ausführung war haben andere von euch ja mitbekommen. Also auch davon: Fotos anbei)...
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  • Day14

    Geschafft! Ziemlich übermüdet, aber glücklich sitze ich in einem kühlen cafe für eine erste mahlzeit. Kühl ist in diesem Falle recht angenehm, da mich am flughafen angenehme 22 grad empfangen haben. Flug, Umsteigen, Ankommen: alles war recht easy. Beim Anflug präsentierte sich der Himalaya in schönstem sonnenschein, aber auf der erde sah man die massiven spuren des letzten überlangen und heftigen Monsoons. Ein junger Taxifahrer brachte mich zum guesthouse und auf der Fahrt unterhielten wir uns über die verschiedenen Religionen, die hier (zumeist) friedlich miteinander leben und auch nicht sehr dogmatisch sind. Er z.b. ist Hindu, aber feiert auch Weihnachten. Und was er gar nicht verstehen kann:wie mensch an gar nichts glauben kann. "Das gibt einem doch Orientierung und Halt", war seine Ansicht.
    Im Guesthouse empfing mich Gomari, die ich schon vom letzten mal kannte. Und, Überraschung: es gibt keinen Strom.... Was vor Jahren noch normal war, ist nach dem letzten jahr mit 24 stunden strom doch ungewöhnlich. Und wann er wiederkommt?: weiß sie auch nicht.
    Und a prospos Weihnachten:hier spielen sie gerade doch glatt "Stille Nacht, Heilige Nacht" - zum Glück nur instrumental....und ich will dann auch mal nicht dogmatisch sein....😉
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