Rutn Areus

Joined December 2016
  • Day89

    Good by Nepal

    January 16 in Nepal

    Kaum zu glauben, aber das waren nun 2,5 Monate. Schön war's. Lehrreich, anregend, berührend und bereichernd.

    Ich würde nicht sagen, dass Nepal ein SCHÖNES Land ist, zumindest nicht, wenn man die Dörfer und Städte und alles, was in Reichweite einer unfertigen Straße liegt betrachtet...Zuviel Staub, zu viel Müll, zuviel Pollution, zuviel Verkehr.
    Aber wie heißt es so schön: Schönheit liegt im Auge das Betrachters. Und in meinen Augen ist es ein Land, in das es sich zu reisen lohnt. Und in dem es sich zu Verweilen lohnt. Vor allem:wegen der Menschen hier; wegen ihrer Herzlichkeit. Und: wegen des spirituellen Geistes, der hier weht.

    Wenn's möglich ist: ich komm gerne wieder.... By by Nepal....!
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  • Day88

    Happy Makar Sankranti

    January 15 in Nepal

    Happy Makar Sankranti 2018 wünsche ich euch! Heute ist eines der vielen Neujahrsfeste in Nepal - kein Wunder bei mehr als 100 verschiedenen Volksgruppen im Lande . Dieses hier wird von den Tharu gefeiert, über die ich beim Chitwan Park erzählt habe. Und es gint unter anderem überall spezielle Süßigkeiten, beinuns im Guestjouse zum Frühstück von unserem Koch . 😊 Und nationaler Feiertag ist es für alle.... Trotzdem mussten manche der Mädchen heute zur Schule gehen...(man muss nicht immer alles verstehen...).
    Mein Highlight heute war eine Motoradfahrt durch Kathmandu (durch so gut wie leere Straßen wegen des Feiertags 😊). Ein Mitarbeiter des Guesthouses hat mich noch eimal zur Swayambunath Stupa gebracht, der Stupa, aus der der Legende nach dieses Tal entstanden ist. Sie liegt oben auf einem Hügel umd ist ebenfalls für Hindus wie für Buddhist_innen ein sehr heiliger Pilgerort. Ich habe eine Kora (eine Umrundung) um den Hügel herum gemacht. Mit unzähligen Gebetsmühlen und mit guten Wünschen für alle, die ich kenne. 😊. Die Zeichen stehen auf Abschied...
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  • Day86

    Kali und andere Gottheiten

    January 13 in Nepal

    Mein letztes Wochenende in Nepal verbringe ich auf dem Land in Pharping, einem kleinen Ort ca. 20 Kkm von Kathmandu entfernt. Er gilt den Buddhisten als besonders heiliger Ort, liegt auf der Strecke nach Indien und ist das Zuhause einer in den letzten 10 Jahren sehr wachsenden Anzahl von buddhistischen Klöstern und Zentren. In letzter Zeit ein wenig zuviele... "MM's" nennt mein Gastgeber einige davon: Monster Monasteries....
    Berühmt und bekannt ist Pharping vor allem, weil der als Buddha verehrte Padmasambhava, ein indischer Gelehrter der im 8.Jh. den Buddhismus nach Tibet brachte, hier in einer Höhle seine Erleuchtung erlangte. Nicht weit von dieser Höhle entfernt liegt ein ebènfalls sehr alter Tempel, der der tantrischen Götting Vajrayogini geweiht ist. Diese wird - wie viele Gottheiten hier in Nepal - sowohl von den Buddhisten als auch von den Hinduisten verehrt. Ein beeindruckender und berührender Ort.
    Pharping scheint in jedem Falle auch ein Ort für die weiblichen Gottheiten zu sein. Auch für Kali, der zerstörerischen indischen Göttin gibt es tief unten in einer Schlucht einen Tempel. Für unsere Verhältnisse ein schmutziger Ort, aber vielleicht passt es auch zu Kali dass sie gerade auch in einer solch unwirtlichten Umgebung verehrt wird.
    Untergebracht bin ich in im Guesthouse eines Schweizers mit einer Nepalesin. Ich hab ein wunderschönes großes Zimmer, mit Terasse und Blick über die Felder. Dazu gibt es ab und an Katzenbesuch, und abends nach gemeinsamem Abendessen noch ein Feuer im Kamin.
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  • Day83

    Politikken II

    January 10 in Nepal

    Back in Boudha: seit 3 Tagen bin ich wieder in Boudha. Fühlt sich fast an wie "zu Hause". Für diese letzte Woche habe ich mich für eine sonnigere Unterkunft entschieden. Die Sonne scheint ab 10 Uhr in mein Zimmer und wärmt es auf. Das ist viel wert in diesen kalten Tagen.
    Vorgestern ist eine Gruppe Bhuthanes_innen hier eingetroffen und netterweise konnte ich mich mit zwei Teilnehmerinnen heute beim Frühstück unterhalten. Sie sind auf "pilgrimage" (Pilgertour) hier in Nepal und kannten sich vorher auch nicht. Sie finden beide, dass sie in einem glücklichen Land leben...

    Über das Gegenteil von Glück lese ich in der Zeitung: nämlich von den vielen Mädchen und nicht wenigen Jungs, die die Schule wegen früher Heirat abbrechen. Seit 1963 ist in Nepal die Kinderehe erlaubt und ihre Abschaffung wurde auf das Jahr 2030 verschoben...Die Schulen sagen, sie kommen dagegen nicht an...37% der Mädchen heiraten bevormsien18 sind und 10 % bevor sie 15 Jahre alt werden. Bei den Jungen sind es 11 % unter 18... Letztere Zahl enthüllt ja auch nochmal den Altersunterschied in den Ehen...
    Dazu gibt es vor allem im Osten des Landes immer noch Menstruationshütten, in die Mädchen während ihrer "unreinen"Tage verbannt werden. Jährlich kommen dort immer wiwder junge Frauen um, aufgrund von Kälte, Schlangenbissen und anderen widrigen Umständen. Von der Regierung ist das schon längst verboten....Erst gestern starb eine junge 22-jährige verheiratete Frau in einer solchen Hütte....

    Seit Dezember hat Nepal nun eine "linke" Regierung, bestehend aus Maoisten und Kommunisten... Ob sich dadurch die Verhältnisse bessern werden, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Von "die sind genauso korrupt wie alle anderen" bis zu großen Hoffnungen finde ich in Gesprächen alles wieder.
    Was kein gutes Zeichen ist, ist die Sache mit "Mr. KC". Dieser ist ein Hochschulprofessor für Medizin und politischer Aktivist, der hier hohes Ansehen geniesst, da er sich immer mit aufsehen-erregenden Hungerstreiks für Belange der Armen in diesem Land einsetzt, vor allem gesundgeitspolitisch,. Seit 3 Tagen ist er wieder im Streik, da die Rregierung sich für mehr private Krankenhäuser und Schulen ausgesprochen hat, was auf Kosten der für alle zugänglichen statatlichen Instiutionen geht, die ohnehin viel Förderungsbedarf hätten. Gestern wurde er nun aufgrund eines Gerichtsurteils verhaftet und es gab große Demonstrationen für ihn und sein Anliegen. Auch mein Guesthouse-Manager ist ein Unterstützer von ihm.
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  • Day80

    Letzter Tag in Thamel

    January 7 in Nepal

    Ich stehe früh auf und bummel durch den Stadtteil. Ich mag wie das Licht morgens hier in die Gassen fällt.
    In einem Hinterhof entdecke ich eine alte, sehr schöne, aber auch sehr heruntergekommene Stupa mit Kloster. In einem kleine Souvenirladen komme ich mit dem jungen Besitzer ins Gespräch und er lädt mich auf einenTee ein. Er ist Tamang. Die Tamang leben heute in der Himalaya-Region, aber kamen ursprünglich hier aus dem Kathmandu-Tal. Sie sind traditionell Buddhisten.
    Am Abend treffe ich mich mit Sonsanim und Samunim zum Abschieds-Essen in einem bhutanesischen Restaurant und wir schauen ein wenig zurück auf unsere gemeinsame Reise. Für mich war es ein echter Schatz mit ihnen unterwegs gewesen zu sein und eine Herausforderung und ein Lernen zugleich. Durch unsere Gepräche habe auch ich die Orte, die Kultur, den Buddhismus noch einmal aus anderen Augen sehen können. Das war sehr bereichernd. Am besten gefiel es ihnen immer, wenn wir in der Natur unterwegs waren. Dafür bot diese Reise glücklicherweise auch genügend Gelegenheiten. Nach wie vor sind sie aber auch immer noch schockiert und betroffen von dem Umfang der Armut und auch der Luftverschmutzung hier.... wo es ganz offensichtlich ist, wie gesundheitsschädigend das für die Menschen hier ist. Ich hoffe mit Shankar dem Taxifahrer, dass die neue Regierung da Schritte in die richtige Richtung macht. Ganz oben an steht dabei der Straßenbau.
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  • Day79

    Thamellllll

    January 6 in Nepal

    Seit zwei Tagen sind wir nun im Backpackerviertel von Kathmandu: Thamel. Ich hab Glück mit einem sehr netten und ruhigen Guesthouse in einer Seitenstraße. Morgens früh ist es ca. 3 Grad, und da in diesem Guesthouse - wie in den meisten einfacheren Unterkünften - nicht geheizt wird, heißt es wieder mit dickem Pulllover und Handschuhen zu frühstücken. Aber so ab 10 Uhr, wenn die Sonne es auch in diese Gassen geschafft hat, wird es wärmer.... bis zu18 - 20 Grad. 😊. In diesem Viertel reiht sich Geschäft an Geschäft an Cafe an Restaurant, aber es macht Spaß, durch die Gassen zu schlendern und sich einen Überblick über dieses recht große Viertel zu verschaffen.

    Heute nachmittag haben wir einen Ausflug nach Godavari gemacht, einem riesigen botanischen Garten ca 15 km außerhalb der Stadt, einem der fünf "grünen Finger" Kathmandus. Neben dem wirklich schön angelegten Garten gibt es draußen eine riesige Picknick- Area, die vor allem Samstags (also heute) von grossen Mengen Nepali für ausgelassenes Essen, Tanzen und Singen genutzt wird. Außerdem ein Hindu-Heiligtum mit einer Quelle, in der alle 12 Jahre möglichst jeder ein Bad nehmen sollte,... An dem Tag ist dann hier ein riesiges Festival.
    Beim Eintritt in den Botanischen Garten muss ich 20 Rupie für sde Fotofunktion meines Handys bezahlen...(schon mal so etwas gehört...?)

    Wir schlendern durch den hübschen Garten und beschließen spontan (wie das oft so ist, wenn man mit Sonsanim unterwegs ist..😊), uns hinter dem Garten zu einer Wanderung durch die Dörfer und Felder zu einem der vier Hindu-Heiligtümer Nepals zu machen: Bishanku Narayan. Ein schöner Weg, ein bemerkenswerterr Ort.: Ein Fels mit einer ziemlich alten Höhle mit Hindugöttern und einer ca. 3 meter hohen Spalte, durch die wir uns hindurchzwängen und so gutes Karma sammeln können. 😊. Mit uns unterwegs ist Shankar, der Taxifahrer, den mittlerweile ja auch einige von euch schon kennen...

    Vor diesem Ausflug waren wir heute morgen noch zu Besuch im Yeti Taekwondo Dojang. Ashok und Yuri haben sich sehr gefreut, dass sie die Gelegenheit hatten Sonsanim kennenzulernen und Sonsanim hat über Do gesprochen. Und wie wichtig es ist, sich auch gerade in der Welt der Kampfkunst für ein respektvolles und friedliches Miteinander einzusetzen. Für ins selbst, aber auch für alle anderen. Und: dass es ein wichtiger Teil darin ist, Mädchen und Frauen zu fördern. Mit alledem stieß er bei den beiden auf sehr offene Ohren und es war ein spürbar fruchtbare und sehr herzliche Begegnung. Am Ende waren Yuri und ich uns einig, dass wir so einen Austausch (Skill-Exchange) am besten jedes Jahr wieder machen sollten. Ich hab in jedem Falle Lust dazu. In der kurzen Zeit sind mir die beiden richtig ans Herz gewachsen (es war ja jetzt mein dritter Besuch bei Ihnen).
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  • Day76

    Chitwan Nationalpark

    January 3 in Nepal

    Nach einer unglaublich staubigen und ruckeligen Autofahrt von 4 Stunden durch den Terai erreichen wir den Chitwan Nationalpark. Die Region hier ist Heimat der Tharu - einem Volk, das mit und im Dschungel lebt. Aus einem bis heute nicht geklärten Grunde sind sie genetisch gegen Malaria resistent. Außerdem gelten sie als Kenner_innen der vielen medizinischen Pflanzen hier in diesem Landstrich.
    Bis in die 70ger Jahre war hier außerdem Jagdgebiet für reiche Inder, Nepalesen und Engländer. Sie haben hier reihenweise Tiger und Elefanten just for fun abknallt. Erst der vorletzte König Mahendra setzte dem ein Ende, indem er hier 1972 diesen Nationalpark von 900 qkm begründete.
    Das alles weiß ich von unserem sehr netten lokalen Guide Ganesh, der uns seit gestern hier herumführt.

    Gestern sind wir zum Sonnenuntergang zum Fluß spaziert, der uns mit unglaublich vielen Vögeln und einem ersten Krokodil erwartete. Heute früh dann im Boot leise durch den Nebel und später im Jeep durch den Dschungel. Dazu hatten wir noch Gelegemheit, eine Elefanten- und eine Krokodilaufzuchtstation zu besuchen. Unterwegs haben wir das Glück ein paar Rhinozerosse, viele Krokodile, Affen und jede Menge Vögel zu beobachten. Nur kalt war es im Jeep und so sind wir hier nach vier Stunden Fahrt darin ziemlich verfroren wieder angekommen.
    Nun wartet noch ein Kulturprogramm (draußen...brrrr) auf uns.

    Achja, und damit wir nicht zuviel der Ruhe hier genießen, sind hier ganze Horden von jungen Nepales_innen, die hier irgendeine Art Schulabschluss feiern... Offensichtlich ein Geschäftsmodell für die Nebensaison....😎.
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  • Day76

    Lumbiniiiii

    January 3 in Nepal

    Da hab ich doch glatt meinen Footprint gelöscht....
    Nun also nur in Kürze nochmal.....
    8 Stunden Autofahrt für 200 km von Pokhara nach Lumbini...inklusive einer kleinen Autopanne (aber immerhin in einem hübschen Bergdorf)...Deshalb landen wir erst im Dunkeln in Lumbini - dem Geburtsort Buddhas... Zu spät für einen Rundgang.
    Den gibts dann am nächsten Morgen - mit einem "Clubcar"...😊.
    Die Anlage ist zwar wie so oft ist in Nepal grau und staubig, aber die Tempel übertreffen alle meine Erwartungen.
    Unterwegs sind wir übrigens mit Shaligram, einen nepalesischen Guide der ein Freund von Inge ist, und Eva, einer Spanierin, die Shaligram mitgebracht hat. Fünf Menschen, vier Nationen.....Sehr unterhaltsam 😊.
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  • Day73

    Abschied vom Jahr

    December 31, 2017 in Nepal

    Gestern haben wir noch einen schönen Ausflug nach Sarangkot (1550 m) gemacht. Mit dem Taxi hoch und zu Fuß in 2 Stunden wieder runter. Von Sarangkot starten die vielen Paragleiter hier. Begleitet wurde manche von ihnen von mehreren Haubenadlern... Das war ein schönes Bild. Unten am See angekommen schlägt Sonsanim einen Weg quer durch die Reisfelder ein. Ja - warum auch nicht.
    Im Hotel spricht mich ein Engländer an, der meint, er hätte mich schon gesehen... Schliesslich kommen wir drauf, dass er als Zuschauer in Kathmandu bei dem "Skill-Exchange" im Taekwondo Dojang war. Sei Sohn hat mitgemacht und würde noch heute davon sprechen... Das ist ja eine sehr nette Rückmeldung...
    Und auf der Strasse treffe ich einen Spanier, der schon in Namobuddha war und den wir auch unterwegs bei unserer Busreise bei einer Pause getroffen haben... Jaja, die Welt ist klein.

    Ja und nun also heute der letzte Tag im Jahr. Ich hoffe, ihr habt alle ein wenig Muße für einen entspannten Jahresausklang. Ich wünsche euch allen ein gutes und vor allem friedliches Neues Jahr.... Ich bin überzeugt, wir sind alle auf eine Art miteinander verbunden. 😊

    Happy new year!!!! Auch zu den anderen Fernreisenden Sandra und Steff.

    Und das letzte Bild ist für Chrissi aus Berlin, deren Emailadresse ich irgendwie nicht finde... ☺
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  • Day71

    Wanderslust

    December 29, 2017 in Nepal

    Wieder ein so schöner Tag! Wir fahren mit dem Boot über den See und wandern dann rauf zur japanischen Friedens-Stupa. Von dort fragen wir uns zu einem Rundweg durch: durch kleine Dörfer, einem tibetischen Flüchtlingscamp und zu Fuss und mit Bus wieder zurück. Nach dem anstrengenden Busfahren gestern eine gute Idee.
    Im Ort wartet das riesige Festival auf uns. Überall laute Musik und Barbeque. Zum Geldabheben versuchen wir es bei 10 (!) Geldautomaten... Einige nehmen die Karte nicht, andere bieten nur höchstens 100 Euro, aber 5 Euro Gebühren....
    Auffällig finde ich hier wie überall, dass an allen Ständen und überall in den Hotles nur junge Leute arbeiten. Der Altersquerschnitt hier ist so anders als bei uns.....
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