• Gezinin başlangıcı
    11 Temmuz 2026

    1. Nacht in Hohenberg bei Edda

    11–12 Tem, Almanya ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir sind gestartet in unser großes Abenteuer durch den Balkan. Auf der 4 stündigen Fahrt nach Hohenberg, haben wir schon die ersten Schwächen an unserem Boliden testen können. Nach dem 1. Drittel mussten wir feststellen, dass die Kühlmitteltemperatur bei Tempo 120 leicht erhöht ist. Mit ruhiger Fahrt und Entschlossenheit haben wir es aber bis zu Edda geschafft, die uns freundlicherweise einen Stellplatz zur Verfügung stellt. In Hohenberg haben wir noch die Burg besichtigt und lecker Rippchen aus'm Smoker im Biergarten zum weissen Lamm verköstigt. Die Probleme am Auto müssen bis morgen warten 😜.Okumaya devam et

  • Ankunft und Akkreditierung

    12 Temmuz, Avusturya ⋅ ⛅ 29 °C

    Mit rund 600km eine unserer längsten Etappen gemeistert. Das Kühlungsproblem ist uns immer noch ein Rätsel, da es aber nur bei schneller Fahrt auf der Autobahn auftritt, bleiben wir gelassen, denn Autobahnen und Schnellstraßen gilt es jetzt zu meiden. Die Akkreditierung ist in Wirklichkeit ein großes Fest in einer sehr abgefahrenen Location. Die Pothole Familie hat uns sehr freundlich eingegliedert, auch wenn wir öfter nachfragen müssen was gesagt wurde, denn die Österreicher lieben ihren Dialekt. Schlafen werden wir neben österreichs größter Kamelherde.Okumaya devam et

  • Etappe 1 Zur ungarischen Puszta

    13–14 Tem, Macaristan ⋅ ☀️ 27 °C

    Unsere erste richtige Etappe auf dem Pothole Rodeo ist geschafft ohne großartige Temperaturprobleme. Gemeinsam mit Team Skunks im Fahrschulauto haben wir Österreich verlassen, Slowenien durchquert und den Checkpoint 2 in Ungarn angesteuert. Selbstverständlich nicht ohne ein Halt am Balaton zum Flachköpper machen. Am 2. Checkpoint wartet eine kleine sandige Rennstrecke auf uns, wir fühlen uns gleich heimisch, mit der Erkenntnis Automatik taugt nicht fürs Stoppelfeld. Bis weit in die Nacht wird noch gefachsimpelt, geschraubt und eine kleine Menge heimisches Bier verköstigt. Für unseren Boliden gibt es einen kleinen Spritzer WD40 am Stecker vom Luftmengenmesser in der Hoffnung, dass dadurch die kleinen Aussetzer beseitigt sind. Das Fahrschulauto hat größere Probleme, dem Stellmotor vom AGR Ventil fehlen ein paar Zähne. Eine provisorische Zahnbrücke muss reichen für die nächsten Etappen.Okumaya devam et

  • 0.5 Etappe 2 Karpaten

    15–16 Tem, Romanya ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute geht es auf den berühmt berüchtigten 66A Abschnitt in Rumänien, aber erstmal hinkommen. Unser Bolide will nämlich nicht immer so richtig, die hohen Temperaturen bescheren uns zwei Sorgen, das Getriebe und den Luftmengenmesser. Also erstmal Kühlergrill demontiert für mehr frische Luft und immer mal wieder Zwangsstopps. Auch wir benötigen etwas Abkühlung bei über 30°C und duschen uns unterm Wasserfall Bigar an der Strecke. Irgendwie rennt uns die Zeit davon, erst gegen 19:00 Uhr erreichen wir die Einfahrt zur 66A. Patrick ist hochmotiviert seine LED-Strahler auszuprobieren, so kämpfen wir uns immer weiter vor auf der Piste, die Meter für Meter anspruchsvoller wird. Mitten in der Nacht Treffen wir noch ein ganzes Rudel Potholer die sich an den schwierigen Abschnitten sammeln. Unser Sharan fühlt sich hier so richtig wohl und zeigt sich von seiner besten Seite, ohne wirkliche Probleme meistern wir auch die steilsten Abschnitte. Um 01:30 Uhr beschließen wir dann unser Lager aufzuschlagen, mitten in der Wildnis unter einen beeindruckenden Sternenhimmel verbringen wir die Nacht.Okumaya devam et

  • 1.0 Etappe 2 Karpaten

    15–16 Tem, Romanya ⋅ ☁️ 25 °C

    Nach einer kurzen Nacht in der Wildnis starten wir den 2. Teil dieser Etappe. Die letzten Kilometer auf der 66A genießen wir ausgiebig bei Tageslicht und langsamer Fahrt. An einer Baustelle kurz nach der 66A finden wir einen würdigen Goliath für unseren David. Eine Challenge lautet nämlich, finde ein Fahrzeug neben den dein Fahrzeug klein wirkt. Danach entfernen wir unseren Unterbodenschutz für mehr Luft im Motorraum, die Auswirkungen sind überschaubar. An den steilen Anstiegen der Transalpina Nord sind wir weiterhin gezwungen, kurzes Stopps einzulegen, um abzukühlen. Die Transfagarasan müssen wir leider auslassen, ein dicker Stau vor der Auffahrt, macht uns einen dicken Strich durch die Rechnung. Egal, ab zum Camp und Checkpoint 2! Nach einer Dusche, einer warmen Mahlzeit und etwas schrauben am Auto, sieht die Welt auch schon wieder viel besser aus und wir schmieden Pläne für Bulgarien.Okumaya devam et

  • 1. Teil Etapppe 3 übers Balkangebirge

    16–17 Tem, Bulgaristan ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir machen uns auf nach Bulgarien zum schwarzen Meer, dafür schummeln wir ein wenig und nehmen die Autobahnen. Das Getriebe bedankt sich, nur der Luftmengenmesser macht in Bulgarien zicken bei 35°C. Trotzdem kommen wir schon um 17:30 Uhr an und bei der Suche nach einen Campingplatz finden wir auch noch abenteuerliche Straßen ganz nach Potholmanier. Nachdem wir unser Camp bezogen haben, geht es an den Strand Flachköpper machen und auf der Panoramaterrasse zu abendessen. In der Zwischenzeit hat ein weiteres sympathisches Potholerteam den Campingplatz erreicht, mit denen wir zusammen einen sehr netten Abend verbringen.Okumaya devam et

  • 2. Teil Etappe 3 Übers Balkangebirge

    17–18 Tem, Bulgaristan ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir starten den Tag mit einen Sprung ins schwarze Meer und dann schnell los. Denn heute besichtigen wir das Buzludzha Denkmal, ein riesiges Gebäude in UFO Form, hoch oben im zentralen Teil des Balkangebirges. Wir quälen uns mit mehren Pausen den Weg nach oben und werden belohnt mit imposanter Aussicht auf die Landschaft. Auf dem Weg zum nächsten Checkpoint besorgen wir uns Getriebeöl und Kontaktspray und tatsächlich das Problem mit dem Luftmassenmesser bekommen wir gefixt. Das Getriebe 🤷? Unser Checkpoint ist ein schöner Campingplatz direkt am See den wir kurzer Hand mit hunderten von Potholern besetzen und zu einer Partymile umgestalten. Es gibt sogar noch einen Regenbogen für uns, über der Insel auf dem See.Okumaya devam et

  • 1. Teil Etappe 4 Zum dinarischen Gebirge

    18–19 Tem, Yunanistan ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach einer kurzen Nacht und der obligatorischen Meldung beim Checkpoint, starten wir zum Rancha Sattel. Kaum haben wir die Piste erreicht, treffen wir auf die ersten stehenden Potholern im Furt. Ein Passat hat Wasser angezogen, ein anderes Auto die Kraftstoffleitung abgerissen. Wir helfen wo wir können. Nach ca 2 Stunden sind alle Fahrzeuge wieder fahrbereit. Wir finden einen anderen Zugang zu der abenteuerlichen Strecke und bewältigen mit langsamer Fahrt doch noch den Rachel Sattel ohne Probleme. Nach kurzer Fahrt erreichen wir Griechenland und schrauben uns wieder die Straßen nach oben. Griechenlands Tierwelt begrüßt uns mit einer Schildkröte, Ziegen und Kühen. Hier oben in den Bergen würden wir gerne länger verweilen, aber der Sog der Ägäis siegt doch. Um 19:00 Uhr erreichen wir unser Nachtlager, ein Campingplatz direkt am Meer. Wir springen in die Wellen, duschen und gehen essen im Restaurant direkt am Meer. So lässt es sich leben!Okumaya devam et

  • 2. Teil Etappe 4 zum dinarischen Meer

    19–20 Tem, Arnavutluk ⋅ ☀️ 35 °C

    In der Nacht hat es sich kaum abgekühlt im Auto (>30°C), dem entsprechend starten wir in den Tag etwas gerädert. Doch die freundlichen Griechen und die wunderschöne Landschaft lassen uns das schnell vergessen. Unser Ziel heute ist ein Naturpool versteckt in den griechischen Bergen, die letzten Kilometer nach oben, ist ein besonders schöne Strecke mit engen Serpentinen. Immer wieder halten wir an, um die Eindrücke der Landschaft langsam aufnehmen zu können😜. Das Wasser ist glasklar und eiskalt, genau so etwas haben wir bitter nötig. Dann geht es zum Checkpoint 5 in Albanien, mit Essen, Fahrerbesprechung und WM Finale. Aber das muss alles warten, denn bei 38°C trinken wir unser erstes Bier im Fluss sitzend.Okumaya devam et

  • Etappe 5 durch Albanien Teil 1

    20–21 Tem, Arnavutluk ⋅ ☀️ 31 °C

    Am Morgen versuchen wir Mitstreiter zu finden für die nächste Challenge "Einen Flohmarkt mit Ersatzteilen zu inszenieren". Kleiner bescheidener Nachtrag, die letzte Challenge "Ein Foto mit einem befreundeten Team", haben wir übrigens gewonnen🎉. Anschließend kontrollieren wir den Ölstand vom Getriebe und machen uns auf den Weg zum Strand quer durch Albanien. Wir wollen heute etwas mehr Meter machen, denn morgen werden die Spenden übergeben und dafür planen wir etwas mehr Zeit ein. Nach einer Woche im Auto, suchen wir uns für diese Nacht ein Hotel. Wir waschen etwas Wäsche, genießen die Dusche und gönnen uns lecker Essen im Hotelrestaurant. Zwischendurch darf der Strandbesuch nicht fehlen. Witzigerweise treffen wir am Abend auch hier, unverhofft auf Mitstreiter unseres Pothole Rodeos.Okumaya devam et

  • Etappe 5 durch Albanien Teil 2

    21–22 Tem, Karadağ ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einen ausgiebigen Frühstück im Hotel machen wir uns auf den Weg zum Charity Checkpoint Fushë-Arrëz. Der Weg dort hoch ist atemberaubend schön und die Zwangspausen ermöglichen uns die Landschaft in vollen Zügen zu genießen. Oben angekommen werden wir sehr freundlich begrüßt und zum Essen eingeladen. Nach einer kurzen Führung übergeben wir die Spenden, die mit sehr viel Freude angenommen werden. Die Kinder tanzen noch für uns alle. Ein Gruppenfoto muss natürlich auch noch sein. Mit dieser schönen Erfahrungen geht es weiter durch die Landschaft und über die Grenze nach Montenegro. Unser Checkpoint ist diesmal ein Hotel auf dessen Wiese viele von uns nächtigen und wir alle teilen uns ein WC, welches gleichzeitig auch die Dusche ist. Mir graut es schon vor Morgen früh.Okumaya devam et

  • Etappe 6 durch den Westbalkan Teil 2

    23–24 Tem, Bosna Hersek ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach einen gemeinsamen Kaffee mit dem Hotelier fahren wir zu Titos Bunker. Ein riesiger Bunker tief unter einen Berg versteckt, der Tito und seiner Regierung im kalten Krieg vor einen nuklearen Angriff schützen sollte. Wir sind von den Ausmaßen und den Geschichten tief beeindruckt. Dann müssen wir aber weiter, denn heute steht die Siegerehrung und Party an. Auf dem Weg dorthin fahren wir über ein riesiges Bergplateau und wir fühlen uns wie Cowboys im wilden Westen, mit den endlosen Weiten und den Kühen vor unserem Auto. Noch einmal quält sich unsere Kiste nach oben zur Partylocation, von der aus wir einen weiten Blick auf einen See im Tal haben. Mit Gulasch, Bier und Karaoke feiern wir unseren 5. Platz.Okumaya devam et

  • Etappe 6 durch den Westbalkan Teil 1

    23 Temmuz, Bosna Hersek ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einer Nacht auf dem Hotelparkplatz haben wir uns für heute etwas ganz besonderes herausgesucht. Wir fahren auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke durch die Praca-Schlucht. Wir schlagen alle Warnung in den Wind, im Roadbook wird gewarnt vor Minen und man sollte die Strecke nicht nach Regen befahren. Gestern Abend und auch in der Nacht hat es stark geregnet, also machen wir uns "alleine" auf die Strecke. Wir werden belohnt mit ein Eindrücken die wir so nicht erwartet hätten. Die Fahrt geht immer wieder durch lange stockdunkle Tunnel und neben uns schlagen sich braune Wassermassen ihren Weg durch die Schlucht. Unser Balkanbolide ist davon gar nicht beeindruckt und setzt unbeirrt seinen Weg fort. Wir finde auch die eingestürzte Brücke, vor der wir gewarnt worden, doch ein Provisorium reicht uns über den Fluss. Nach etwas über einer Stunde haben wir es geschafft. Ein LKW-Fahrer, von der Baustelle, erklärt uns auf Bosnisch den besten Weg nach Sarajevo und schenkt uns noch einen Apfel. In Sarajevo besichtigen wir noch die Bobbahn von den Olympischen Spielen 1984 und laufen in der Bahn einen Teil des Weges wieder nach unten. In der Stadt kommen wir bei Hotel Michele unter, mit einen spitzenmäßigen Betreiber. Wir bekommen einen Garagenstellplatz, Rabatt und eine sehr gute Restaurant Empfehlung. Danke Michele!Okumaya devam et