• Sithonia

    June 6 in Greece ⋅ ☀️ 24 °C

    Vom Campingplatz am Meer haben wir uns auf den zweiten Finger Chalkidikis aufgemacht: Sithonia. Statt direkt wieder an den Strand zu fahren, zog es uns erst einmal in die Berge. Ein bisschen Abkühlung, etwas Abstand vom Strandtrubel und natürlich die Gelegenheit, mal wieder ein paar Schotterpisten zu fahren.
    Bei Nikiti sind wir auf eine Piste abgebogen und direkt in die Berge hochgefahren. Dabei waren wir mal wieder beeindruckt von den ganz unterschiedlichen Felsformationen. Interessant ist, dass die drei Finger Chalkidikis geologisch ziemlich verschieden sind. Sithonia besteht vor allem aus Schiefer, Granit und Gneis – die markanten Felsen und zerklüfteten Landschaften geben der Halbinsel ihren ganz eigenen Charakter.
    Entlang der teilweise ausgewaschenen Wege gab es viel zu entdecken. Neben den Felsen haben uns vor allem die dichten Pinienwälder mit ihren teilweise uralten Baumbeständen begeistert. Überall summt, krabbelt und flattert es – die Berge sind voller Leben. Geschlafen haben wir auf etwa 700 Metern Höhe mit einem unglaublichen Blick auf den Athos.
    Am nächsten Tag ging es weiter zum Kap Sithonia. Dort waren wir zunächst ganz allein – genau darauf hatten wir gehofft, denn Gewitter war im Anmarsch. Beim Abendessen kam es dann deutlich schneller als erwartet. Und dann standen wir mit dem Bulli mutterseelenallein am Strand, umgeben von Regen, Blitz und Donner. Wie zur Belohnung verzog sich das Gewitter pünktlich zum Sonnenuntergang wieder. Die Sonne kam raus und spannte zusammen mit dem Regen einen perfekten Regenbogen direkt über unserem Bus. Und dann konnten wir kurz darauf auch noch Delfine direkt vor der Küste beobachten. Was für ein Ort!
    Hier sind wir gleich vier Nächte geblieben. Einmal ist Heinrich sogar mit dem SUP rausgepaddelt, um sich die spielenden Delfine aus der Nähe anzusehen. Wir haben Uwes 60. aus der Ferne mitgefeiert und die Tage am Strand genossen. Wir waren mit dem SUP rund ums Kap unterwegs, schnorcheln, haben viele nette Strandbesucher kennengelernt und schließlich auch den steilen, ausgewaschenen und steinigen Weg zurück nach oben gemeistert. Danach sind wir noch ein Stück die Küste entlanggefahren, bevor wir uns für unsere letzte Nacht auf Sithonia noch einmal in die Berge verzogen haben. Weiter geht es für einen kleinen Abstecher nach Thessaloniki.
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