• Zentralanatolisches Hochland

    August 4 in Turkey ⋅ ☀️ 30 °C

    Vom Tuz Gölü aus haben wir uns ganz gemütlich Richtung Kemaliye vorgearbeitet. Statt möglichst schnell ans Ziel zu kommen, haben wir jede Menge kleine Straßen mitgenommen – und das hat sich absolut gelohnt.
    Die Landschaft hat sich gefühlt alle paar Kilometer verändert. Mal endlose Steppe, dann wieder sanfte Hügel, bizarre Felsformationen und schließlich beeindruckende Schluchten. Fast wie eine Geologiestunde zum Mitfahren. Die Gegend zwischen Ankara und Sivas gehört zum zentralanatolischen Hochland. Über Millionen von Jahren haben Vulkane, tektonische Verschiebungen und Erosion diese Landschaft geformt. Überall sieht man unterschiedlichste Gesteinsschichten, steile Felswände und weite Hochebenen – manchmal fühlt es sich an, als würde man durch verschiedene Erdzeitalter fahren.
    Auch unsere Stellplätze hätten kaum schöner sein können. Jeden Abend standen wir irgendwo mit einer grandiosen Aussicht, ganz allein in der Natur und haben einfach die Ruhe genossen.
    Unterwegs haben wir noch einen Stopp in Kangal eingelegt, bevor wir nach insgesamt drei entspannten Tagen auf dieser idyllischen Strecke endlich den Euphrat erreicht haben. Ein ziemlich besonderer Moment, an diesem geschichtsträchtigen Fluss anzukommen.
    Read more