• Colorado National Monument

    April 16 in the United States ⋅ 🌬 15 °C

    Nach dem Frühstück im Hotel in Glenwood Springs sind wir früh los, wirklich früh, Richtung Moab. Die Strecke entlang des Colorado River lag noch ruhig da, kaum Verkehr, klare Luft, genau diese besondere Morgenstimmung in den Rockies. In Grand Junction haben wir einen Stopp eingelegt, tanken mussten wir sowieso, und allein das war schon wieder ein kleines Erlebnis.

    Dann ging es weiter ins Colorado National Monument. Laut Reiseführer eher ein „kann man machen, muss man aber nicht“. Für uns war es genau das Gegenteil. Kaum angekommen, waren wir überrascht, wie wenig los war. Fast keine anderen Autos, totale Ruhe. Die Temperaturen waren perfekt – morgens noch kühl mit etwa 4 bis 5 Grad, jetzt angenehm frisch bei blauem Himmel. Über den Felsen lagen diese typischen Föhnwolken, die der Landschaft nochmal mehr Tiefe gegeben haben.

    Wir sind die Rim Rock Drive entlanggefahren, immer wieder angehalten, ausgestiegen, ein paar Schritte gelaufen und einfach nur geschaut. Diese tief eingeschnittenen Schluchten, die roten Felsen, das Licht – wirklich beeindruckend. Viel intensiver als erwartet und vor allem komplett entspannt, ohne Trubel.

    Irgendwann haben wir uns dann noch kurz daran versucht, ein Stück Offroad zu fahren. Das wurde aber schnell ziemlich schaukelig und rustikal, sodass wir es lieber gelassen und wieder umgedreht haben. Unser Erlebnis für den Tag haben wir abgehakt. War da noch eine Klapperschlange? Wir werden es nie erfahren.

    Am Ende war klar: Der Abstecher hat sich absolut gelohnt. Viel besser als sein Ruf und eine perfekte Einstimmung auf das, was uns rund um Moab noch erwarten würde. Danach ging es weiter Richtung Utah, die Landschaft wurde Schritt für Schritt noch trockener, weiter, spektakulärer.
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