• Sonnenaufgang im Monument Valley

    April 18 in the United States ⋅ 🌙 -3 °C

    Der Wecker ging früh, aber es hat sich gelohnt. Sonnenaufgang im Monument Valley – einer dieser Momente, wo man einfach still dasteht und schaut. Erst nur Silhouetten, diese typischen Tafelberge und Felstürme, dann langsam kommt das Licht, alles wird orange, rot, fast schon glühend. Und trotzdem: bitterkalt. Minus 4 Grad, das fühlt sich in der Wüste nochmal anders an, richtig trocken und schneidend.

    Wir sind danach noch zum Forrest Gump Point gefahren. Genau die Straße, die man aus dem Film kennt – schnurgerade, endlos, und direkt auf die Monumente zu. In echt fast noch besser als im Film, weil einfach nichts los ist und man die Landschaft komplett für sich hat.

    Das Monument Valley selbst liegt übrigens auf etwa 1.700 Metern Höhe, deshalb auch die Kälte am Morgen. Gleichzeitig ist die Luft extrem klar, was diese intensiven Farben beim Sonnenaufgang nochmal verstärkt. Die markanten Felsen – die sogenannten Buttes – sind über Millionen Jahre durch Erosion entstanden. Früher war hier eine riesige, zusammenhängende Sandsteinplatte, Wind und Wasser haben daraus diese einzelnen „Inselberge“ geformt.

    Nach dem Kälteschock ging’s dann weiter nach Mexican Hat zum Frühstück. Der Name kommt übrigens von einem Felsen, der wirklich aussieht wie ein Sombrero – typisch amerikanisch pragmatisch benannt.
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