Tantris DNA – München
29. huhtikuuta, Saksa ⋅ ☀️ 15 °C
Tantris DNA
Johann-Fichte-Straße 7, 80805 München
1 Michelin-Stern
Tantris DNA – München
Name Adresse Auszeichnungen
Tantris DNA Johann-Fichte-Straße 7, 80805 München 2 Michelin-Sterne
Wir waren im Tantris DNA beim Paul-Bocuse-Special „Un centenaire de Paul Bocuse“. Das Menü war eine schöne Hommage an die große klassische französische Küche – nicht modern verspielt, sondern bewusst traditionell, opulent und handwerklich sauber.
Los ging es mit kleinen Amuse-Bouches. Sehr schön angerichtet, einmal diese kleinen gelben Häppchen mit Fisch, Kapern und eingelegter Zwiebel, dazu kleine rote Tartelettes und diese luftigen, herzhaften Gebäckstücke. Das war schon ein guter Einstieg und passte sehr gut zum Stil des Abends.
Der erste Gang waren Quenelles de Brochet, also Hechtnocken mit Sauce Homardine. Sehr fein, sehr klassisch, mit dieser intensiven Hummersauce. Dazu Kaviar und kleine Einlagen, alles weich, cremig und elegant. Ein Gericht, das nicht laut sein muss, aber sehr viel Tiefe hat.
Danach kam Rouget-Barbet en écailles de pomme de terre – Rotbarbe mit Kartoffelschuppen, Rosmarin und einer kräftigen Sauce. Optisch wunderschön, diese knusprige Kartoffelkruste auf dem Fisch. Geschmacklich klar französisch, mit schöner Balance zwischen Fisch, Röstaromen und Sauce.
Als Hauptgang gab es Fricassée de Volaille de Bresse aux Morilles. Bresse-Huhn mit Spargel, Morcheln und Sauce Suprême. Das war für mich der stärkste Gang. Serviert in der großen Schale, mit viel Sauce, perfekt gegartem Fleisch, Morcheln, Gemüse und dazu Reis. Sehr klassisch, sehr reichhaltig, aber genau richtig. Diese Sauce war der Mittelpunkt des Gerichts.
Zum Abschluss kam die Mousse au Chocolat à la Paul Bocuse. Groß serviert, nicht als kleines Dessertkunstwerk, sondern richtig klassisch und großzügig. Dunkel, intensiv, cremig, fast schon mächtig, aber genau so erwartet man das bei so einem Menü.
Dazu gab es noch die kleine Weinkarte „Un verre de trop“. Besonders schön war der Puligny-Montrachet Village von Etienne Sauzet, der sehr gut zu den Gerichten gepasst hat.
Ein besonderer Abend im Tantris DNA. Nicht die Küche der großen Überraschungen, sondern eine sehr gelungene Erinnerung an Paul Bocuse und an eine Zeit, in der Sauce, Produkt und Handwerk im Mittelpunkt standen.Lue lisää





















MatkaajaHört sich so, so gut an!