Wanderung um den Lake Chicot
11. april 2024, Forenede Stater ⋅ ☀️ 25 °C
Am nächsten Morgen dann also wieder zur Rezeption am Parkeingang die ist vom südlichen Campground fußläufig erreichbar. Allerdings müssen wir das Buschen auf den Nachbarplatz umparken, da unser Platz angeblich für die nächsten Nacht gebucht ist. Also nochmal zurück und umgeparkt. Es kam dann doch keiner, biss zum nächsten Morgen, da hätten wir auch stehen bleiben können. Endlich kann dann um 11 Uhr endlich die Wanderung starten. Wir halten uns ordentlich ran, es sind immerhin 32km zu laufen, offiziell ist es eine Zweitage-Wanderung. Los geht's in einem lichten Laubwald, das könnte auch bei uns im Taunus sein. Vom gestrigen Wolkenbruch sind einige Stellen noch nass, da müssen wir uns Umwege suchen, aber es geht gut voran. Als wir weiter zum See kommen, gibt es dann Sumpflandschaft, mit den hier typischen Zypressen, die im Wasser stehen, sieht toll aus. Es ist eine wunderbare Wanderung, immer wieder der lichte Laubwald und der Sumpf. Allerdings haben wir auch immer die Uhr im Auge, wir müssen spätestens um halb drei entscheiden, ob wir die Runde noch im Hellen schaffen, es gibt keine Abkürzung über den See. An Ostufer nehmen wir für ein paar Kilometer den Versorgungsweg, der parallel zum Wanderweg verläuft, aber gerader ist, wir sind gut in der Zeit. Ab und zu müssen wir umgefallene Bäume übersteigen oder umrunden. Einmal rufe ich Claudia zu “bitte nochmal zurück für das Foto”. Das hätte ich besser nicht gesagt, es folgt ein Aufschrei und das Bein schmerzt sehr. Da hat etwas gestochen oder gebissen. Es wird etwas besser, als wir es mit etwas Wasser abwaschen. Ich inspiziere den Baumstamm. Da ist eine halb zerquetschte Raupe, das muß die Ursache sein, oh Mann! Wir gehen weiter und möchten dann gerne eine Mittagspause machen, aber Bänke oder gar Picknick Plätze gibt es hier gar nicht. Wir finden schließlich einen Baumstamm neben dem Weg, der lädt uns ein und wir genießen unser mitgebrachtes Picknick. Weiter geht es frisch gestärkt. Das letzte Stück am Abend über einen Holzbohlenweg ist das beste. Im schrägen Abendlicht die Sumpfzypressen im Wasser, eine total mystische Stimmung, das ist ein echtes Highlight. Noch gerade im Hellen kommen wir endlich an unserem Buschen an. Wir haben es geschafft, aber wir sind auch total geschafft, das war nahe an der Grenze. Ein wunderbarer Tag geht zu Ende, das war ein ganz tolles Erlebnis.Læs mere



















RejsendeIch musste einiges nachlesen, da euer vorheriger Blog bei mir leider nicht (mehr) ging. Bis hier kenne ich die USA, da sind wir schon überall gewesen. Teilweise war es ja noch recht kalt (Washington etc.). Jetzt bin ich gespannt, wie es mit Texas weitergeht. Zum Glück habe ich Zeit zum Nachlesen. Viele herzliche Grüße, Ines (Schult)