• San Antonio und Luckenbach

    15. april 2024, Forenede Stater ⋅ 🌬 28 °C

    Den nächsten morgen fahren wir wenigstens zum Frühstück an den See. Zum Glück gibt es eine frei zugängliche Bootsrampe mit einem schönen Parkplatz. Unser Ziel ist „The Alamo“ in San Antonio. Wir fahren in die Stadt und finden am Straßenrand einen Parkplatz. Wir brauchen jedoch Münzen oder die Kreditkarte. Also kaufe ich bei einem Mexikaner eine Kaffee und wir können die Parksäule füttern. Bis kurz nach drei reicht unser Kleingeld, aber das müsste passen. Wir besichtigen The Alamo. Es erscheint mir viel kleiner als vor 16 Jahren. Dafür ist viel Park drum herum gemacht. Dann laufen wir am Fluß entlang den Riverwalk. Er ist so schön und ruhig wie früher. Leider gibt es kein einziges Café. Man kann nur essen und trinken. So sind sie in Texas. Also holen wir uns in der Stadt ein Stückchen und einen Kaffee und setzen uns an den Fluss auf eine Bank. Geht auch. Wer will schon wieder Mittags um 12 ein Bier. Wir besuchen noch die schöne Kathedrale San Fernando und machen uns zu unserem Buschen zurück. Wir verschenken noch 50 Minuten Parkzeit und fahren zum japanischen Garten. Der soll sehr sehenswert sein und er enttäuscht uns auch nicht. Mit einem schönen Wasserfall über einer Steinwand ist er gut für schöne Fotos. Wir machen uns weiter nach Luckenbach. Auf dem Weg dahin machen wir in einem Weinkeller bei den „Sisters“ halt. Es erinnert mich sehr an die Winery, welche wir vor 16 Jahren besucht haben. Als Thomas die Flaschenetiketten sieht, sind wir uns sicher, dass wir hier schon mal waren. Die Frau gibt uns eine interessante Weinprobe. Als wir auf Mexiko zu sprechen kommen, wird sie geradezu panisch und rät uns dringend von einem Besuch ab. Sie kenne jemanden der dort entführt und erschossen wurde. Mhh, das macht schon nachdenklich. Weiter geht es nach Luckenbach, der kleinen Poststation, welche seit 175 Jahren dort steht und nun als Kneipe und Country Musik Kulisse dient. Wir stellen unser Buschen neben einen Camper auf den Parkplatz und beschließen dort zu übernachten. So können wir uns ein Bierchen mehr gönnen. Die Countryband spielt und die Besucher sind richtige Texaner. Wir wippen mit und genießen die Atmosphäre. Doch dann wird es laut. Horden von jungen Leuten fallen ein und die gute Band ist neben deren lauten Musik auf der Nachbarbühne gar nicht mehr zu hören. Die Band hört auf und wir gehen erst mal etwas im Buschen essen. Danach fragen wir wegen der Übernachtung und wie lang die Party der Kids geplant ist. Um neun sei alles zu Ende. Na denn, wir nehmen noch ein Bier und schmeißen uns in die Menge. Die Band spielt echt gute Musik und das Publikum ist elektrisiert. Alle tanzen und singen mit. Super. Um neun ist es tatsächlich vorbei und wir haben eine ruhige Nacht.Læs mere