Bamorhea und das MacDonald Observatorium
30. april 2024, Forenede Stater ⋅ ⛅ 29 °C
Nach einer wunderbar ruhigen Nacht und einem gemütlichen Frühstück fahren wir hoch zum Mac Donald Observatorium. Dieses öffnet erst um 12 Uhr und so fahren wir hoch zu zwei Hügeln und genießen den Blick über die weiten Prärieebenen und schauen uns die die weißen Kuppeln von außen an. Um 12 Uhr buchen wir nach langem Hin und Her die Sternenshow für den Abend und beschließen einen gemütlichen Nachmittag in dem Quellpool des Bamorhea Parks zu machen, welcher etwa 80 km entfernt liegt. Zurück nach Fort Davis und durch ein wunderschönes Tal mit tollen roten Felsformationen, welche an Südfrankreich erinnern, geht es zum kleinen State-Park, welcher eigentlich ein besseres Freibad ist. Die Quelle ist von einem künstlichen Becken umschlossen. In dem Wasser schwimmen jedoch unzählige Fische und sogar eine Wasserschildkröte. Wir springen in das erfrischende Nass und genießen den Nachmittag mit Schwimmen und Faulenzen. Auf dem Rückweg machen wir in Fort Davis halt und gehen bei einem Food-Truck aus El Salvador essen. Es gibt köstliche Fajitas für mich und Thomas Essen ist auch super lecker. Dazu genehmigen wir uns jeder eine Horchata, welche für meinen Geschmack etwas zu süß ist. Zurück am Mac Donald Observatorium stellen wir uns in die hinterste Ecke des Parkplatzes unter einen schattigen Baum. Dort wollen wir heute Nacht stehen bleiben, da die Sternenparty bis 23 Uhr geht und wir nicht mehr im Dunklen weiterfahren wollen. Wir treffen den Kanadier von heute Morgen bei der Anmeldung wieder und trinken ein Bierchen zusammen mit ihm. Er ist sehr nett und unterhaltsam, aber auch sehr auf Selbstinzenierung aus. Dann beginnt die abendliche Party. Wir gehen in das Amphitheater und nehmen Platz während es richtig dunkel wird. Die ersten Sterne blitzen am Himmel auf und schon beginnt die unterhaltsame Erklärung. Heute Abend stehen 5 Teleskope bereit, welche 5 verschiedene Sternbilder zeigen. Wir bekommen die Sternbilder und Galaxien erklärt und begeben uns dann zu den Teleskopen. Das erste Teleskop zeigt einen Sternenebel, welcher nur schwer zu erkennen sind. Die nächsten Teleskope sind besser eingestellt und man sieht wirklich wunderbar glitzernde Sternformationen unglaublich hell, nah und beeindruckend. Wir machen die Runde zweimal und schauen uns alle genau an. Das hat sich wirklich gelohnt. Der kleine Film über die Entfernungen war typisch amerikanisch und nicht so super gut. Alles in allem war es ein lohnender Abend und wir gehen zufrieden in unser Buschen und fallen müde in unser Bett.Læs mere







