Monument Valley
May 14, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C
Am nächsten Morgen geht es dann tatsächlich ins Monument Valley. Wir sind gespannt, ob man uns rein lässt – gestern war wegen Bauarbeiten geschlossen – und was es kostet, bestimmt sehr teuer. Aber weit gefehlt, alles völlig problemlos und mit 8$ pro Person sogar noch echt günstig. Wir fahren mit unserem Buschen dieselbe Runde, die wir vor 17 Jahren schon mit dem Leihwagen gemacht hatten – andere Routen gibt es nicht, und auch Wanderwege sind innerhalb dieses Parcours praktisch nicht vorhanden. An derselben Stelle, an der wir damals die Kinder auf einem Indianerpferd fotografieren konnten, stehen noch immer die Pferde und die Navajo, damit man sich fotografieren lassen kann. Das machen wir zwar nicht, aber viele viele Fotos von den eindrucksvollen Fels,Stümpfen machen wir natürlich schon. Es ist eine faszinierende Landschaft, daran hat sich in den vergangenen 17 Jahren nichts geändert. Wir halten zwischendurch immer wieder an für Forostops und an einer besonders guten Stelle packen wir auch unsere Campingstühle aus und gönnen uns ein Bierchen und die letzten Nachos mit der Salsa vom Mexikaner vor den Bitsi Badlands – top! Am nächsten Stop ist ein Teil der Straße abgesperrt, da kann man ja tatsächlich zu Fuß entlang wandern, was wir auch prompt machen. Sehr anstrengend allerdings in der prallen Sonne trotz Sonnenhut. Wir fahren weiter und am Ausgang parken wir das Buschen nochmals. Hier gibt es auf der Karte einen Wanderweg, rund um einen der „Butte’s“ (so heißen die Felsstümpfe) herum, den müssen wir machen. Es läuft sich gut, immer wieder mal auf und ab, teilweise durch ausgrtocknete Bachbetten. Wir staunen, als uns zwei Kanadier mit ihren Mountain-Bikes entgegen kommen, gerade an der steilsten und sandigsten Stelle – da müssen sie kurz schieben – echt tough, vor allem mit echten konventionellen Fahrrädern, keine E-Bikes. Wir wandern weiter und überholen noch eine kleine Dreiergruppe, die sich lautstark auf italienisch über alles mögliche unterhalten und gar nicht zum schauen oder fotografieren anhalten, muss halt jeder machen, wie er will. Die Wolken, die zuerst am frühen Nachmittag als „Schönheitswölkchen“ angefangen hatten, ziehen sich nur immer mehr zusammen, das gibt teilweise echt schöne Stimmungsbilder. Hoffen wir mal, dass es dabei bleibt und nicht zu regnen anfängt. Aber wir haben Glück, es bleibt trocken. So geht ein wunderbarer Tag seinem Ende zu und wir fahren weiter. Wir wollen suchen, ob wir das Steakhouse wiederfinden, in dem wir von 17 Jahren waren, wo es Bier und Cola aus Cowboystiefeln zu trinken gab. Wir finden es auch tatsächlich, es hat sich ebenfalls vergrößert und ein Motel hinzugebaut, aber das Steakhouse hat heute geschlossen. Na gut, dann eben nicht. Die Wolken ziehen sich zusammen und der Wind wird auch ziemlich heftig. Da jetzt noch die unbefestigte Straße zum Mully Point hoch zu fahren, ist wirklich keine gute Idee. Also biegen wir vorher ab und fahren in den Goosenecks State Park. Die Rangerin am Eingang deutet auf die Rim und sagt wir können uns einen Platz aussuchen der uns gefällt. Also fahren wir an die Rim. Der erste Blick auf dem Canyon ist atemberaubend. Tief unten windet sich der Fluß in kurzen eng aneinander liegenden Schleifen durch das Plateau. Vom Aussichtspunkt des State Parks kann man alleine 4 Schleifen sehen. Das ist wirklich grandios. Wir fahren an der Rim der eine Schleife entlang und entscheiden uns für einen Stellplatz ziemlich weit hinten. Wir stehen also quasi auf einem mittleren Finger des Canyons um den sich eine der Schleifen des Fusses entlang windet. Echt irre. Nach einem Abendessen mit Blick in die Tiefe, was wirklich nichts für nicht schwindelfreie Menschen ist, machen wir noch einen Abendspaziergang entlang der Canyon Rim.Read more




















