Canyon de Chelly
May 13, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 24 °C
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück geht es los zur South Rim. Da gibt es insgesamt sieben Aussichtspunkte und von einem gibt es sogar einen frei zugänglichen Wanderweg. Der erste Aussichtspunkt ist schon sehr schön, aber der Canyon startet hier eher flach und wird dann entlang der Strecke immer tiefer. Wir fahren weiter und weiter, es ist eine tolle Steigerung von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Einzig der Aussichtspunkt mit dem Wanderweg ist gesperrt, angeblich wegen Vandalismus. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, da kann man dann nur noch mit geführten Touren in den Canyon hinunter. Das ist nicht so unser Ding, und zudem ist es auch noch richtig teuer. Der letzte Aussichtspunkt ist der beste. Es ist ein gewaltiges Panorama, das sich vor uns auftut, und mitten im Canyon ragen noch hohe Felsen wir gewaltige Zeigefinger in die Höhe, unbeschreiblich. Wir genießen das Panorama und da kommt uns die Idee, wir können doch ein kleines Picknick machen. Wir haben beim mexikanischen Metzger Nachos und einen Dip gekauft, ein kühles Bierchen dazu, perfekt. Die Nachos sind offensichtlich selbstgemacht, etwas ganz anderes, als was man sonst in der Tüte so kaufen kann. Nach dem Picknick fahren wir weiter Richtung Monument Valley, unserem nächsten Ziel. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und man kommt sehr nahe am Valley vorbei. Im Vergleich zu unserem letzten Besuch – das war vor immerhin 17 Jahren – hat sich hier sehr viel getan, alles ist sehr viel größer, aber das war ja erwartbar. Wir fahren auf den Campground hinter dem Monument Valley, der wird auch von Navajos betrieben. Wir finden einen Platz mit grandioser Sicht auf die Schlote und Tafelberge – nicht des Monument Valley selbst, aber die Gegend rundherum ist ja auch sehr ähnlich. Wir kommen mit unseren Nachbarn ins Gespräch, die einen sehr kleinen Wohnwagen in Tropfenform mit einem intelligenten Hubdach haben, das ganze Dach aus Glas bzw. Acrylglas, sehr schön für zwei Personen. Einzig eine Dusche fehlt. Wir unterhalten uns eine ganze Weile und gehen dann zurück zum Buschen. Später kommt dann die Besitzerin, eine Navajo, um die Campinggebühr einzusammeln. Morgen geht es ins Monument Valley. Heute war die Zufahrt im eigenen Auto nicht möglich, es seien Straßenbauarbeiten im Gang, unsere Nachbarn haben daher für morgen eine Tour gebucht. Vielleicht sei die Straße aber morgen wieder offen. Da hoffen wir drauf und freuen uns bereits auf das Monument Valley, aber dazu mehr im nächsten Blog.Read more
















