Cataviña
December 2, 2024 in Mexico ⋅ ☀️ 24 °C
Nach einer lauten Nacht am stürmischen Pazifik, machen wir erst mal einen Spaziergang den Strand entlang und als das Wasser höher kommt die Dünen hinauf. Von dort hat man eine herrliche Sicht auf die Lagune und die langgestreckte Sandbucht mit dem Vulkan an der Spitze der Halbinsel. Das ist ein wirklich schönes Fleckchen Erde und noch ziemlich unberührt. Hier hat nur der lokale Tourismus Einzug gehalten. Bei der beschwerlichen Straße auch kein Wunder. Wir machen uns die etwa 23 km zurück über Stock und Stein. Für die Strecke brauchen wir fast 1,5 Stunden. Da haben wir das arme Buschen echt verschlissen. Weiter geht es auf dem geteerten Highway Nr. 1 am Meer entlang. Nach etwa einer Stunde Fahrt stoppen wir an einem Campingplatz, den ich eigentlich alternativ herausgesucht hatte. Er liegt wunderschön zwischen steilen Sandklippen direkt am Meer. Und er war nach etwa 500 Meter gut befahrbarer Straße vom Highway aus zu erreichen. Das wäre gestern einfacher gewesen. Dafür hätten wir keine Austern gehabt, denn hier gibt es kein Restaurant. Und die waren wirklich sehr gut gestern Abend. Da es erst Mittag ist, beschließen wir, trotz des schönen Campingplatzes weiter zu fahren. Von dort geht es in die Mitte der Baja. Wir fahren erst hoch in die Berge und dann wieder runter. Die Straße wird schmal und Thomas muß sich beim Fahren sehr konzentrieren, da es keinen Seitenstreifen gibt und die Straße abrupt tief runter geht. Dazu kommen viele entgegenkommende schwere Lastwagen. Die Landschaft wird jedoch faszinierend. Die Berge sind mit riesigen Sanguarokakteen übersät. Dazu gibt es sehr merkwürdig aussehende riesige Kakteengewächse. Sie haben einen glatten hohen Stamm der mit unzähligen kleinen und großen Stacheln gesprenkelt ist. Am oberen Ende schaut ein gelblicher Wuschel raus, manchmal auch zwei oder drei Wuschel. Ein wirklich merkwürdiger Kaktus, den wir noch nie gesehen haben. Dazu gibt es noch viele andere kleiner Kakteen, welche wir allerdings alle schon im südlichen Arizona auch gesehen haben. Wir beschließen, in der Mitte der Baja in Cavarinia zu übernachten. Kurz vor diesem kleinen Örtchen ist die Landschaft neben den Kakteen mit unzähligen runden Steinen gespickt, die sich aufeinander türmen oder auch einzeln als große runde Brocken herumliegen. Dazu Kakteenwälder. Wir stoppen unzählige Male, um schöne Photos zu schießen, welche aber nicht das einfangen, was man sieht. Kurz vor Cavarinia parken wir das Buschen am Straßenrand und wandern zu einer Höhle in der es prähistorische Wandzeichnungen gibt. Die Wanderung durch das wunderschöne Kakteental und rauf auf den Steinhügel alleine waren es wert. Und auch die Malereien in der Höhle sind erstaunlich gut erhalten. In Cavarinia beziehen wir einen Campingplatz und lassen uns ein Restaurant empfehlen. Es liegt etwa 5 Minuten zu Fuß entfernt und es gibt leckere Quesadillas und Chimichangas. Super lecker und dazu eine hausgemachte Limonade. Ein sehr gutes Abendessen und ein kurzer Weg zurück zum Campingplatz.Read more




















