• San Javier de Viggé Biaundo

    14. december 2024, Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    Am nächsten Morgen fragen wir die Gastgeber nach einer Reservierung für Weihnachten. Wir verbleiben, dass wir sie kurz vorher per Whatsapp informieren ob wir kommen. Die beiden sind wirklich sehr freundlich. Nachdem wir etwas Bargeld in der Stadt geholt haben und auch noch etwas Brot, fahren wir weiter in die Berge. Etwa 40 Kilometer landeinwärts im hohen Gebirge liegt die Mission San Javier. Die Fahrt durch eine tiefen Canyon und rauf in das karstige schwarzrote Gebierge ist einmalig. Die Straße ist asphaltiert und für mexikanische Verhältnisse super gut ohne Schlaglöcher. Das Örtchen selber ist super niedlich. Es liegt eingebettet zwischen hohen Bergen in einer grünen Palmenoase. Durch den Ort führt eine schöne Kopfsteinpflasterstraße zur alten Missionskirche. Ein alter Mexikaner empfängt uns und erzählt uns etwas über die Geschichte der Kirche. Diese wurde 1699 von Jesuiten gegründet und erbaut. Für seine Erzählungen erwartet er natürlich eine Spende und so geht es weiter. Wir wollen den ältesten Olivenbaum der Baja besichtigen. Dieser ist 300 Jahre alt und wurde von den Jesuiten angepflanzt. Der erste Olivenbaum auf dem amerikanischen Kontinent. Auch hier gibt es das übliche Besucherbuch mit der Bitte um eine Spende. Wir laufen noch in dem malerischen Ort herum und telefonieren über ein öffentliches WLAN mit Philipp. Dann suchen wir uns einen Stellplatz bei einem Bauer. Der will mehr als das nette amerikanische Ehepaar in Loreto und hat keinerlei Annehmlichkeiten. Kein Bad, keine Toilette, kein Wasser. Nichts. Wir handeln uns wenigstens auf den gleichen Preis wie in Loreto herunter. Ist immer noch unverschämt für einen Acker. Aber es ist bestimmt besser als so wild zu stehen. Auch für ihren eher mäßigen Rotwein wollen sie mehr als das Weingut in Guadalupe für ihre hochwertigen Weine. Also kaufen wir diesen Wein nicht und gehen in das Restaurant am Marktplatz essen. Am Abend lesen wir die Bachelorarbeit von Philipp durch. Thomas kommentiert sie. Leider verstehe ich nichts davon und schreibe lieber unseren Blog.Læs mere