Playa Amor in Aticama
20. januar 2025, Mexico ⋅ ☀️ 24 °C
Wir wachen wieder vom Hundegebell auf und müssen feststellen, dass die Batterie wieder komplett leer ist. Heute Nacht haben wir versucht, sie nochmal am Strom des Campingplatzes aufzuladen. Das hat natürlich wegen der falschen Voltzahl (110V ggüb. Unseren 220V) nicht funktioniert. Thomas hatte es schon gesagt, aber ich wollte es unbedingt ausprobieren. Die beiden Baterrien sind hinüber und das nach 4 Jahren :-((. Das ist ärgerlich, aber nicht ungewöhnlich. Thomas googelt und findet heraus, dass der Typ von Batterie eine Lebensdauer zwischen 4 und 6 Jahren hat. Unsere haben wir offensichtlich nicht gut behandelt. Also müssen wir uns um gleich zwei neue Batterien kümmern. Wir suchen eine Autozone-Filiale und werden direkt in Mazatlan fündig. Zudem liegt sie noch auf unseren Weg. Wir halten an und es gibt genau zwei Batterien, so wie wir sie brauchen. Sie sind jedoch deutlich teurer als in Deutschland. Aber da hilft alles nicht. Wenn sie hinüber sind, kann man nichts machen. Thomas baut also die alten Batterien aus und die neuen wieder ein und nach noch nichtmal 45 Minuten ist das Problem gelöst und wir sind das Geld los. Dafür geben die Mexikaner uns nun 6 Jahre Garantie auf die Batterie. Dann hoffen wir mal das Beste. Einfordern werden wir das wohl nicht können. Wenn sie kaputt ist werden wir bestimmt nicht nach Mexiko fahren. Die Fahrt geht los. Diesmal haben wir eine Route auf einer Bezahlstraße gewählt. Zunächst ist sie ausgebaut wie eine europäische Autobahn, dann wird es wie eine Bundesstraße. Dafür steht etwa alle 40 Kilometer eine Bezahlstelle und wir bezahlen am Schluß mehr als 1000 Pesos, das sind etwa 50 Euro für 350 Kilometer Fahrt. Das ist ein stolzer Preis. Da sind die Bezahlautobahnen in Frankreich und Italien ein echt billig. Und das bei dem Lohngefüge in Mexiko. Hier verdienen etwa 40% der Bevölkerung nicht mehr als 2 Dollar am Tag. Wer kann sich da eine solche Autofahrt leisten? Die Landschaft hat sich von einer steppenartigen Savanne schlagartig in einen tropischen Dschungel verwandelt. Wir kommen an einem riesig langen palmengesäumten Sandstrand an und fahren durch das kleine Örtchen Aticama bis zu dem ausgesuchten Campingplatz. Der Platz ist super schön direkt am Meer gelegen, mit einem hohen Balkon über dem Sandstrand. Hier würden wir gerne bleiben, aber kein Mensch ist da. Wir fragen im benachbarten Hotel nach, aber die Frau kennt den Besitzer auch nicht. Wir fahren also das kurze Stück nach Aticama zurück und suchen uns ein leckeres Fischrestaurant. Heute gibt es Shrimps und eine tolle Sicht über die gesamte Bucht von San Blas. Zurück am Campingplatz steht da schon der Besitzer. Er räumt gerade auf und stellt den Rasensprenger an. Klar dürfen wir da stehen. So sind wir die einzigen Gäste und stehen hoch oben auf unserem Balkon über dem Palmenstrand. Wir schlafen mit dem Meeresrauschen ein.Læs mere










RejsendeWie gut, dass ihr das mit den Batterien schnell lösen konntet. 50 € Toll-Gebühr für 350 km ist happig 😖
RejsendeNoch happiger waren die Batterien, kosten hier glatt das Doppelte wie in Deutschland