Querétaro
5 febbraio 2025, Messico ⋅ 🌙 19 °C
Zum Frühstück hole ich heute morgen frische Brötchen direkt beim Bäcker um die Ecke. Das nennt man Luxus. Der Bäcker ist super voll. Die Schlange steht bis weit nach draußen, als ich ankomme. Ich stelle mich an, aber die ältere Dame bedient im Akkord. Alle in der Schlange sind Männer und sie spricht jeden mit Papa an. Und so bin ich rasch dran und bekomme meine 4 Brötchen und zwei frische Stückchen. Damit laufe ich zurück und Thomas hat schon den Kaffee und die Eier gekocht. Dann noch etwas Tomate und Avocado aufgeschnitten und wir genießen dieses Luxusfrühstück. Christian und Andrea, die wir schon in Gunanjuato getroffen hatten, sind wieder neben uns und so unterhalten wir uns wieder und stellen fest, dass die Andrea aus Hiesfeld kommt und in Dinslaken ebenfalls auf das THG gegangen ist, wie ich. Christian kommt aus Voerde und ist auf das OHG in Dinslaken gegangen. Die Welt ist echt klein. Andrea ist alleding fünf Jahre älter als ich und so haben wir uns wahrscheinlich doch nicht bewusst zur Schulzeit gesehen. Trotzdem ist so ein gemeinsamer Heimatort doch echt verbindend. Wir verabschieden uns und tauschen Whatsapp aus. So treffen wir uns vielleicht doch mal wieder. Weiter geht es nach Queretero. Die Stadt hat eine riesige Vorstadt, welche aufgeräumt und echt amerikanisch aussieht. Der Verkehr ist sehr dicht und mehrspurige Autobahnen kreuzen sich und gehen ineinander über. Thomas meistert den verrückten Verkehr souverän und so kommen wir in der Altstadt an und steuern einen vorher ausgesuchten Bezahlparkplatz an. Der Plaz ist ideal und hat viele freie Plätze. Wir müssen den Platzwart allerding überzeugen, dass wir mit unserem langen Wohnmobil in eine der Parklücken passen. Das funktioniert und so machen wir uns auf die Stadt zu besichtigen. Zunächst schauen wir uns das Aquaedukt an, welches mehrere Kilometer lang ist und ein Wahrzeichen der Stadt. Dann laufen wir durch die Fußgängerzone und steuern einige Kirchen an. Wir müssen allerdings feststellen, dass sie alle erst gegen 18 Uhr aufmachen. Also gehen wir erst mal lecker essen, in einem schönen Innenhof eines alten kolonialen Hotels. So gestärkt, besichtigen wir die Kathedrale und danach Santa Rosa de Viterbo, eine wunderschöne Barrockkirche. Die vergoldeten Altarwände erschlagen einen förmlich. So was habe ich vorher so noch nicht gesehen. Wir gönnen uns einen Cappuccino und beobachten dabei eine Schülergruppe, welche ihren Abschlußß feiert. Alle in schwarzen Roben mit dem Hut und Plommel. Genau wie in den USA. Dann besuchen wir noch zwei weitere Kirchen und das Theater in dem Kaiser Maximilian seinerzeit vor Gericht stand und zum Tode verurteilt wurde. Wir schlendern durch die wunderbar beleuchtete Stadt und lassen uns auf einem Platz in der nähe des Parkplatzes für ein Abschlußbierchen nieder. Der Tag in dieser wundervollen Stadt hat uns sehr gefallen. Zurück auf dem Parkplatz sagen wir den Wächter, dass wir dort nun schlafen und er uns ruhig über Nacht einschließen kann. Er wünscht uns eine gute Nacht. Doch nach einer halben Stunde klopft er und meint, dass sein Chef gesagt habe, wir können hier nicht übernachten. Thomas diskutiert noch etwas. Ich schaue auf Booking und finde keine 100 Meter entfernt ein kleines Hotel, wo ich kurzentschlossen ein Zimmer buchen. Besser als sich zu ärgern. Wir packen unsere Sachen und gehen ins Hotel. Der Besitzer sitzt am Empfang und ist super freundlich. Das Zimmer ist sauber und nett und so haben wir eine ruhige Nacht.Leggi altro




















