Volcan Santa Ana, Ciudad Santa Ana
14 marca 2025, El Salvador ⋅ ☀️ 20 °C
Wir stehen heute kurz nach Sonnenuntergang auf und machen ein schnelles Müslifrühstück. Gegen 7 Uhr gehen wir los und sind nach einer halben Stunde an der Rangerstation. Heute also im angegeben Zeitfenster. Alleine dürfen wir nicht rauf. Wir brauchen einen Führer. Wir sollen etwas warten. Wollen das aber gar nicht, da es zur Zeit noch sonnig ist und wer weiß wie lange es noch Sicht gibt. Wir wollen uns erst einer Gruppe mit kleinen Kindern anschließen. Da diese aber bestimmt langsam ist und sich dann doch ein Führer für uns anbietet, stapfen wir also mit unserem Privatführer los. Zunächst begleitet uns noch ein Eishändler mit einer schweren Box auf der Schulter. Was für ein Kraftakt, und das jeden Tag. Der Mann hat bestimmt bald Rückenprobleme. Den letzten Teil der Wanderung bleibt er dann zurück. Wir gehen strammen Schrittes hoch und oben angekommen, haben wir das Glück, noch einen kleinen Zipfel blauen Himmel am Gipfel zu haben. Der See im Krater erstrahlt im leuchtenden Türkis und die Vulkanwände leuchten in allen Farben von Rot bis Gelb. Es ist ein herrlicher Anblick und wir finden, dass hat sich wirklich gelohnt. Der Führer meint, wenn wir etwas warten, würde es aufreißen und wir würden noch die Sicht frei auf die anderen kleineren umleigenden Vulkane bekommen. Wir warten, aber außer Nebelschwaden steigt da nichts auf. Im Gegenteil, die Sicht wird immer schlechter. Bald sieht man selbst den See im Krater nicht mehr. Wir beschließen also abzusteigen. Das Wetter zieht sich immer mehr zusammen. Wir hatten echt Glück mit unserem frühen Aufstieg. Auf dem Runterweg kommen uns auch echt Menschenmassen entgegen. Auch da war es gut, früh zu sein. Oben am Gipfel war nur ein einziges amerikanisches Pärchen. Auch das war ein gutes Naturerlebnis und der Aufstieg war praktisch menschenleer. Wir sind froh, daß alles gut gelaufen ist und kommen geschafft am Buschen an. Wir machen uns noch kurz frisch und fahren runter in die Stadt nach Santa Ana. Zunächst halten wir an einem Walmart und decken uns mit den Basics ein. Dann steuern wir einen 24-Stunden Parkplatz direkt im Stadtzentrum hinter der Kathedrale an. Wir haben Glück und bekommen noch den vorletzten Platz in den unser Buschen passt. Wir laufen um die Ecke und stehen auf dem Zocalo. Der ist schön, mit schattenspendenden Bäumen und dem Pavillon in der Mitte. Am einen Ende ist eine eindrucksvolle neugothische Kathedrale. Die Fasade ist toll, das Innere aber eher schlicht. Daneben liegt ein tolles Theater. Wir besichtigen es und hätten gerne heute Abend eine Vorstellung besucht. Aber es gibt nur eine Vorführung am Samstag Abend. Schade. Dann noch das Rathaus mit einer tollen gelben Fasade. Der Innenhof dahinter ist auch wieder schlicht. Das war es. Mehr gibt es in diesem Santa Ana, der zweitgrößten Stadt El Salvadors nicht zu sehen. Das ist eher ernüchternd. Wir setzen uns in eine Pizzeria mit Dachterasse und genießen die schöne Sicht auf die Kathedrale, während wir unsere erste Pizza in Amerika essen. Sie ist super lecker, aber viel zu groß. Kein Wunder, dass hier alle dick sind. Wir schlendern noch ein paar Straßen weiter und nehmen an einem Kreuzweggottesdienst in einer kleinen Kirche teil. Als wir zurück zum Zocalo schlendern, kommt eine Prozession aus der Kathedrale. Ja es ist Passionszeit, und alle sind dabei. Wir gehen noch einen kühlen Drink in derPizzaria auf der Dachterasse nehmen. Dabei lernen wir einen jungen Kellner aus der Dominikanischen Republik kennen, welcher nach El Salvador ausgewandert ist. Interessant. Wir gehen früh ins Bett, da wir müde sind. Leider lässt der laute Innenstadtverkehr bei mir keinen Schlaf zu. Dafür fällt Thomas komatös in den Schlaf. Kaum zu glauben bei dem Krach. Die Nacht wird also kurz und laut. Czytaj więcej





















PodróżnikYes, and absolutely worth the effort of climbing up🙂
PodróżnikYes, an these are venomous 😵💫