Nach Nicaragua zur Playa Nahualapa
20 marca 2025, Nikaragua ⋅ ☀️ 32 °C
Die Nacht war laut. Das Restaurant hat gegen 10 Uhr geschlossen. Aber irgendwo in der Nachbarschaft hat jemand eine Karaoke Party gefeiert. Bis in den frühen Morgen werden wir also mit Musik und Gelalle beschallt. Wir stehen früh auf und genießen das Frühstück vor der tollen Wasserkulisse. Dann macht das Hotel auf und wir verabschieden uns freundlich von der Managerin. Es war sehr nett, dass sie uns hier haben übernachten lassen und für die Party konnten sie ja nichts. Wir fahren also weiter bis zu der nicaraguanischen Grenze. Dort wieder das Ausreiseprozedere aus Honduras. Das geht wieder recht zügig. Dann die Einreise nach Nicaragua. Das ist zeitaufwendiger. Erst stehen wir in einer Schlange von Leuten aus einem Bus. Es dauert bis wir endlich als Person einreisen können und kostet 13 Euro pro Person. Nun der Zoll für das Buschen. Wir müssen den Bus vorfahren. Dieser wird von zwei Zöllnerinen inspeziert. Sogar vier unserer Stapelboxen müssen wir hinten rausholen und vorzeigen. Dann wird es den beiden aber zu heiß, denn es ist Mittagszeit und die Sonne brennt unbamherzig. Sie brechen den Check dann einfach ab und meinen es sei in Ordnung. Na da haben wir ja Glück gehabt. Dann noch etwas Papierkram und Stempel und wir bekommen das Tip für 10 Dollar plus die Kosten für das entgiften unseres Buschen von Außen. Nach etwa 2,5 Stunden haben wir den Grenzübertritt geschafft. Nicaragua gilt als das schwierigste Land in Mittelamerika. Da wir nun doch vergleichsweise schnell waren, wollen wir noch an das Meer fahren. Zunächst holen wir uns an dem nächsten Geldautomaten in der Stadt ein paar Cordoba, die Währung in Nicaragua. Das Straßenbild hier in Nicaragua ist schon wesentlich ärmlicher als im Rest Mittelamerikas. Es gibt deutlich weniger Autos und diese sind deutlich ältere Modelle. Hinzu kommen jede Menge Fahrradrikschas in der Stadt und Pferdekutschen in den Dörfern. Das haben wir so bisher nicht gesehen. Wir fahren ans Meer und haben die letzten drei Kilometer eine unbefestigte Steinstraße, welche sehr schlecht zu befahren ist. Wir schaffen es bis zum Strand, welcher wunderschön und naturbelassen ist. Am Ende des Strandes bietet Harry, ein Franzose, Stellplätze an. Wir kommen in ein kleines tropisches Paradies mit Hühnern, Hunden und vielen Mücken. Wir gehen in einem nahegelegenen Restaurant essen, welches von einem sehr netten Nicaraguaner geführt wird, welcher super Englisch spricht. Wir genießen den Sonnenuntergang und einen kurzen Hop ins Meer. Richtig schwimmen kann man hier nicht, da die Strömung zu starḱ ist. Dafür gibt es tolle Wellen zum Surfen. Czytaj więcej







