• Dschungel und Strand in Sonzapote

    28. marts 2025, Costa Rica ⋅ 🌬 31 °C

    Wir haben tief und fest geschlafen und wachen morgens vom Gegacker der Hühner auf. Nach einem leckeren Frühstück mit superreifen Mangos telefonieren wir mit den Eltern. Danach machen wir eine Wanderung auf dem Gelände, einer der drei ausgeschildertenWanderwege des Anwesens, incl. Beschreibungen der Pflanzen, die entlang der Wege nummeriert sind. Es geht am Fluß entlang und wir können einige Affenfamilien beobachten. Dann geht es einen Hügel hinauf und von dort hat man eine herrliche Sicht. Weiter geht es und wir beschließen, gleich die zweite Wanderung mit dranzuhängen. Es geht steil den Berg hoch. Auf halber Strecke treffen wir das Ehepaar von gestern Abend. Sie meinen auch, bei dieser Mittagshitze könnten nur blöde Deutsche unterwegs sein. Wir genießen noch die Sicht auf einen Vulkan von oben und laufen dann wieder zurück zu unserem Buschen. Das war eine tolle Wanderung trotz der Hitze und Costa Rica ist wirklich sehr schön. Wir machen eine kleine Pause am Buschen, in der ich mit meiner Schwester etwas länger telefoniere, da meine Mama heute wieder ins Krankenhaus gekommen ist. Ich bin sehr traurig darüber kann leider nicht zu ihr, da wir so weit weg sind. Dann fahren wir noch an den Strand. Dieser liegt nur 25 Minuten entfernt in einer wunderschönen Bucht. Am Strand gibt es einen klasse Parkplatz mit Picknicktischen und Bänken. Sehr schön und sauber. Wir laufen den Strand entlang und das Wasser ist noch kälter als in San Juan del Sur. Thomas lässt es sich trotzdem nicht nehmen, nochmal kurz reinzuspringen. Wir genießen einen herrlichen Sonnenuntergang und machen uns auf den Rückweg. Der Strand hat sich schon erheblich mit Menschen gefüllt und es kommen uns viele Autos entgegen. Es ist Freitag Abend und die Leute verbringen die Wochenenden gerne am Strand. Zurück beim Schweizer duschen wir uns und gehen Abendessen. Das Essen ist köstlich und heute sind noch mehr Gäste da. Der Gastgeber setzt sich zu uns an den Tisch und gibt eine Runde nicaraguanischen Rum aus. Dieser duftet super und da können wir nicht nein sagen. Wir kommen mit den Schweizer ins Gespräch, welcher vor 27 Jahren ausgewandert ist und sich die Farm und das Hotel mit Campingplatz aufgebaut hat. Mit den Coasta Ricanern sei er jedoch nie wirklich warm geworden, denn wirkliche Freunde habe er nur in der Schweiz. Daher plant er auch, seinen Lebensabend in der Schweiz zu verbringen, obwohl er das Land Costa Rica wirklich liebt und so viele Jahre für seinen Besitz geschuftet hat. Das Gespräch ist interessant, obwohl es am Ende in die Politik abdrifftet und die Verschwörungstheorien sich bis hier hin nach Costa Rica durchgesetzt haben.Læs mere