• Macizo de la Muerte und Terraba

    6. april 2025, Costa Rica ⋅ 🌧 27 °C

    Heute morgen gehen wir um 7 Uhr, noch vor dem Frühstück zum Gottesdienst. Dieser ist in einer modernen und großen Kirche direkt neben der kleinen alten Missionskirche. Danach kaufen wir bei der Schweizerin frische Brötchen, Sie betreibt eine Bäckerei und so kaufen wir da natürlich die Brötchen, wenn wir schon bei ihnen im Garten übernachten dürfen. Wir unterhalten uns noch ganz nett und gehen dann hungrig im schönen Garten frühstücken. Leider im Buschen, da draußen alles nass ist nach dem morgendlichen Regen. Danach fahren wir an San Jose vorbei über einen hohen Bergpass. Die Temperaturen fallen mit jedem Höhenmeter. Auf der Passhöhe von 3300 Metern haben wir nur noch 13 Grad. Von da geht es wieder runter ins Tal. Leider sehen wir garnichts. Es regnet aus Kübeln und teilweise ist der Wolkennebel so dicht, dass man nur ein paar Meter sehen kann. Das ist Schade, aber so erleben wir den Regenwald im Regen. Wieder untern im Tal, scheint die Sonne und es ist sehr schwül und warm. Wir fahren noch bis um 16 Uhr und stellen uns heute in ein kleines indigenes Dorf. Dort gibt es einen Stellplatz bei einen der noch wenigen Vertretern der indigenen Urbevölkerung. Ein netter Man empfängt uns umd bietet uns sowohl Abendessen als auch eine Kakaozeremonie an. Wir nehmen beides an. Zunächst mal macht er Feuer. Dann erklärt er uns die Kakaopflanzen, die Blüten und die Früchte. Er lässt uns auch eine rohe Frucht probieren. Die Kerne werden fermentiert und getrocknet. Anschließend werden sie in einer Gußpfanne geröstet, danach die Schale entfernt und dann auf einem Mahlstein zerrieben, so dass eine Kakaopaste entsteht. Diese wird dann in kochendem Wasser aufgelöst und getrunken. Er erzählt uns viel über die Historie der Indianer und sein Leben im Dorf. Es wird ein interessanter Abend und zum Schluß gibt es auch noch ein gutes Abendessen. Das sind die Erfahrungen wofür man so gerne reist.Læs mere