Xunantunich
5. maj 2025, Belize ⋅ ☁️ 35 °C
Wir haben eine ruhige Nacht und frühstücken erst mal gemütlich am Fluss Lars und Steffen, die beiden Fahrradjung, verabschieden sich und treten in die Pedale. Wir beschliessen, uns heute mit dem Taxi zu den Ausgrabung fahren zu lassen. Wir fragen unsere Wirtin von der Lodge, und die bietet uns an, dass ihr Neffe uns mitnimmt. Dieser setzt uns an der Fähre zur Ausgrabungsstätte ab. Da keine Brücke existiert, hat man eine kleine Fähre eingerichtet, welche von einer kleinen Handkurbel manuell angetrieben an einem Seil zum anderen Flussufer führt. Wir besteigen die Fähre und Thomas darf sogar die Handkurbel selber betätigen. Innerhalb von zwei Minuten sind wir drüben und wandern zum Eingang der Ausgrabungsstätte. Es ist schon heiß, aber zum Glück führt der Weg im Schatten von Bäumen entlang. Wir bezahlen unseren Eintritt und laufen zum Hauptplatz der Akropolis. Dieser Hauptplatz ist gesäumt von vier großen ausgegrabenen Pyramiden. An der Hauptseite steht die Hauptpyramide mit einer eindruchsvollen Größe und Höhe. Sie erinnert an die grossen Pyramiden von Tikal. Da das Wetter immer heißer wird, laufen wir zu allererst auf die große Pyramide hoch. Von oben hat man einen phantastischen Ausblick auf die gesamte kleine Ausgrabungsstätte und über den Dschungel bis hin über die Grenze nach Guatemala. Langsam kommen auch andere Besucher und es wird voller. Wir laufen noch über den Hauptplatz mit seinen Pyramiden. Thomas besteigt noch die gegenüberliegende Pyramide der großen Hauptpyramid, um besonders schöne Fotos machen zu können. Kleine Ballspielplätze säumen den Hauptplatz und über den Bau der großen Akropolis hinweg kommt man auf einen zweiten, kleineren Platz. Hier sind die Pyramiden noch nicht ganz ausgegraben aber trotzdem sind wir von der Größe der beiden Plätze sehr angetan. Auch außerhalb von Tikal hatten die Maya große Städte gebaut, welche offensichtlich von großer Bedeutung waren. Nicht nur die Hauptstadt Tikal hatte eine faszinierende Architektur, sondern auch viele kleinere Mayastädte, welche sich bis hinein nach Mexiko ziehen. Uns treibt die Hitze jedoch von der Ausgrabungsstätte fort. Am Eingang genehmigen wir uns eine kleine Flasche kalten Wassers und machen uns auf den Rückweg. Uns begegnet eine Ambulanz welche größer ist als unser Buschen. Diese ist auch über die Fähre gekommen. Vielleicht hätten wir doch mit dem Bus fahren sollen. Aber nun sind wir zu Fuß unterwegs und laufen zurück. An der Fähre angekommen, setzen wir über und suchen einen kleinen Obststand. Der Polizist schickt uns leider in die falsche Richtung. Wir laufen wieder zurück zur Hauptstrasse und finden einen kleinen Stand mit super schönen Ananas. Dann versuchen wir, ein Taxi anzuhalten. Beim dritten Taxi gelingt es uns, einen passablen Preis auszuhandeln und wir fahren wieder zurück auf die Lodge. An der Lodge bekommen wir ein leckeres Mittagessen und wir legen uns in der heißen Mittagszeit in unsere Hängematte. Am Abend gibt es noch einen tollen Sonnenuntergang über dem Fluss.Læs mere




















