• Von Mompox nach Playa de Belen

    11月8日, コロンビア ⋅ ☁️ 33 °C

    Die Nacht war super heiß und wir freuen uns schon auf die Berge, welche etwas Abkühlung verheißen. Wir frühstücken und betanken noch unseren Wassertank, da praktischerweise neben dem Hotel ein Wasserverkäufer ist. Dieser trägt uns die 20 Liter-Flaschen bis ans Buschen. Thomas muss nur noch das Wasser mit der Gießkanne in unseren Tank schütten. Das war praktisch. Trotzdem führt jeder Handgriff in der Hitze zum reinen Zerfliessen. Wir setzen uns also in unser wohlklimatisiertes Buschen und fahren Richtung Anden. Immer weiter den Rio Magdalena entlang bis sich am Horizont die ertsen Berge abzeichnen. Wir fahren mitten rein. Zunächst eine kurvenreiche Passstraße über 2000 Meter hoch und dann in ein kleines Seitental in dem La Playa de Belen liegt. Es ist ein süßes schnuckeliges Kolonialstädtchen mit kleinen weißen Häusern und roten Sockeln. Alle Straßen haben Kopfsteinpflaster und die Kirche hat schöne goldene Kuppeldächer. Wir finden einen schönen Stellplatz an einem Agrotourismo. Von dort haben wir eine tolle Sicht auf das Örtchen und die umgebenden Felsformationen, welche an die grauen Badlands Nordamerikas erinnern. Wir gehen ins Örtchen und wollen etwas Essen. Leider hat alles geschlossen. Wir könnten Eis essen, aber das machen wir hier grundsätzlich nicht, da wir Angst vor daraus folgenden Margen-Darm-Problemen haben. Wir gehen zum Friedhog hinauf und genießen den tollen Blicküber den Ort und die bizarren Felsen. Dann machen wir uns zur Pizzeria auf. Ums sechs bietet sie Pizza an. Und so sind wir froh, dass wir endlich um kurz nach sechs etwas zu Essen bekommen. Wir schlendern im Dunklen durch den Ort und rasu zu unserem Stellplatz. So richtig geheuer ist mir das nicht. Aber alles ist friedlich.もっと詳しく