• Guadalupe und Fahrt nach Villa de Leyva

    November 16 in Colombia ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir werden wieder früh geweckt. Heute geht Thomas im Ort frisches Brot holen, welches sich dann doch als ziemlich knatschig erweist. Dazu erstehen wir noch frischen Käse von unserem Padron, welcher eher ein Frischkäse ist, aber sehr lecker. Wir frühstücken gemütlich und laufen dann ins Örtchen. Heute gibt es einen Wettbewerb auf dem Hauptplatz. Dort bieten junge Leute die verschiedenen selbstgemachten Köstlichkeiten aus einzelnen südamerikanischen Ländern an. Wir gönnen uns noch einen kolumbianischen Kaffee und einen mexikanischen Käsekuche. Sehr lecker. Wir schlendern durch den Ort und kommen an einer Kaffee Cooperative vorbei. Hier liefern die Bauern säckeweise Kaffee ab. Wir erwerben eine kleine Packung. Mal sehen wie er schmeckt. Der Gottesdienst ist dann gut besucht und der Pfarrer predigt halbwegs verständlich. Danach verabschieden wir uns von unserem netten kolumbianischen Gastgeber, welcher uns noch aus seiner Einfahrt lotst. Wir hatten schon bedenken, da es Nachts wieder viel geregnet hat und die Wiese sehr matschig war, aber es hat gut geklappt. Wir fahren wieder zurück auf die Routa 45. So gegegen drei machen wir Mittagspause in einem Restaurant, welches einem Deutschen gehört. Er ist nicht da, aber seine Frau spricht etwas Deutsch und wir bekommen ein gutes Mittagessen serviert. Thomas Forelle und ich geräuchertes Rindfleisch. Sehr lecker. So gestärkt fahren wir weiter. Unser Wirt hat uns von der eigentlich geplanten Straße nach Villa de Leyva abgeraten. Wir sollen lieber etwas weiter die 45 entlang fahren und dann ab. Wir fragen an einer Tankstelle. Der Tankwart meint die geplante Straßße sei problemlos zu befahren. Erst meint Thomas, daß er den Gastgeber von heute morgen mehr vertraut. Dann sehen wir allerdings, daß seine vorgeschlagene Straße viel kleiner ist als die geplante und unser Gastgeber hatte ja auch gemeint, wir sollen uns vor Ort erkundigen. Also nehmen wir doch die vom Tankwart empfohlenen Straße. Sie entpuppt sich als völlig unproblematisch. Kurz vor dem Dunkelwerden kommen wir in Villa de Leyva an. Wir steuern den Stellplatz an den, wir uns ausgesucht haben. Er ist jedoch verlassen und nur ein paar wild bellende Hunde. Da kommt ein junger Mann angelaufen und meint wir könnten hinten bei ihm auf seiner Pferdekoppel stehen. Wir folgen ihm und die Wiese und die Aussicht sind wunderschön. Die Pferde werden zusammengetrieben und für die Nacht auf eine andere Koppel gebracht. Die jungen Leute bieten Reitausflüge in die Umgebung an. Nett, aber nichts für uns, da wir keine Reiter sind.Read more