- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 615
- Saturday, November 15, 2025
- 🌧 21 °C
- Altitude: 1,505 m
ColombiaGuadalupe6°12’59” N 73°24’53” W
Las Gachas de Guadalupe
November 15 in Colombia ⋅ 🌧 21 °C
Wir sind morgens früh vor dem Hellwerden von dem Melker aufgeweckt worden, welcher mit seinen Gerätschaften direkt an unserem Buschen vorbeiläuft. Macht nichts, dann fängt der Tag heute etwas früher an. Wir frühstücken gemütlich und lassen uns Zeit. Heute Nacht hat es viel geregnet und wir stapfen durchs sumpfige Gras, wenn wir aus dem Buschen rausgehen. Wir wandern heute durchs Dorf, vorbei an dem gestern zuerst angeschauten Stellplatz zu den Las Gatchas. Hierbei handelt es sich um Wasserlöcher in einem Bachbett eines kleinen Bergflüsschens. Das Wasser hat das Gestein so ausgewaschen, daß sich tiefe Löcher im Flußbett gebildet haben, welche vom fließenden Wasser überspült werden. In den Löchern kann man baden, da sie sehr tief sind. Man muss jedoch wissen, in welchen Löchern, da die Löcher mit dem unterirdischen Lauf des Flüsschens verbunden sind und teilweise mit heftigen Strudeln nach unten ziehen. Ich kaufe dem fliegenden Händler Socken mit Antirutschstoppern auf der Sohle ab. Diese erweisen sich als sehr hilfreich, da der Stein des Flusses sehr glitschig ist. Thomas hat seine Tevas und so stapfen den wir Fluss hoch. Viele Kolumbianer haben ihren Samstagsausflug an den Fluss gemacht und baden in den Löchern. Wir laufen bis an den Teil des Flusses, wo dieser in den unterirdischen Felsen verschwindet. Das Wasser ist kühl. Eben ein Bergbach. Aber Thomas will es doch einmal ausprobieren und springt in ein Wasserloch, wo wir vorher auch Kolumbianer drin gesehen haben. Es ist sehr erfrischend. Danach geht es wieder zurück. Auf dem Weg treffen wir den Kolumbianer, welchen wir gestern Abend im Restaurant fotografiert haben, mit seiner venezulanischen Begleitung. Sie empfehlen uns noch einen weiteren Flußlauf anzusehen, Las Glorias. Wir haben noch Zeit und wandern dahin. Leider ist es nichts Spektakuläres. Das hätten wir uns auch schenken können und ich wäre fast ausgerutscht. Auf dem Weg zurück kehren wir im Ort in ein Restaurant ein, welches gut von Kolumbianern besucht ist. Das Essen ist Hausmannskost. Vorsuppe, Hauptspeise mit Reis, einem Fleisch der Wahl und Salat. Alles sehr reichlich und sehr günstig. Dann schlendern wir noch durch den Ort, vorbei an Viehgattern und einer Arena, welche wie ein Rodeoplatz aussieht. Thomas kommt mit den Einheimischen ins Gespräch und diese erzählen ihm, daß es tatsächlich im Dezember Rodeos gibt. Schade wir sind etwas zu früh. Wir gehen noch in das Restaurant mit der tollen Aussichtsterasse und trinken einen Kaffee. Dabei können wir eine kolumbianische Hochzeit beobachten. Die Braut wird von ihren Vater in einem auf Hochglanz polierten Riesentruck mit Blumenschmuck vorgefahren. Das nenne ich mal etwas Besonderes.Read more

























