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- Day 624
- Monday, November 24, 2025
- 🌧 24 °C
- Altitude: 1,482 m
ColombiaPerímetro Urbano Medellín6°15’7” N 75°34’7” W
Medellín - das Zentrum
November 24 in Colombia ⋅ 🌧 24 °C
Wir haben klasse geschlafen in dem kühlen Klima. Nach den Frühstück packen wir zusammen. Wir wollen zwei Nächte im Hotell in Medellin verbringen, um nicht jeden Abend und Morgen bis nach Santa Elena rausfahren zu müssen. Es ist nicht viel, dann gehen wir los. An der Hauptstraße soll ein Bus bis zur Seilbahn fahren. Wir laufen noch etwas die Straße entlang und fragen an einer Bar. Die Frau meint, der Bus müsse bald kommen. Also warten wir. Als sich nach 20 Minuten nichts tut, versuchen wir einen Uber zu buchen. Es dauert etwas, bis wir eine Zusage bekommen. Gerade in dem Moment fährt der Bus vorbei. Wir winken heftig und die Dame aus der Bar stürzt raus. Aber der Bus braust einfach vorbei. Aber der Uber kommt zum Glück fünf Minuten später und bringt uns zur Seilbahn. Es ist ziemlich unbelebt. Wir kaufen das Ticket, welches den Faktor 10 mehr kostet wie für die Einheimischen. Das nennen wir mal Ausländerzuschlag. Na gut, wir lassen uns die Laune nicht verderben und genießen die Fahrt runter nach Medellin. Erst geht es über wild wuchernden Regenwald, dann in eine Nebelwand rein, wir sehen gar nichts. Dann reißt der Nebel wieder auf und wir haben eine tolle Sicht über das Stadtgewirr von Medellin. Wir fahren über die Slums, steigen um und direkt hinein in die Stadt. Von dort nehmen wir eine U Bahn und sind nach 6 Stationen mitten in der Innenstadt. Wir stehen vor dem Palacio Nacional und müssen uns erst mal orientieren. Zunächst einmal suchen wir einen Claro Shop. Dort lassen wir mein Handy registrieren. Wenn in Kolumbien ein Handy mit kolumbianischer SIM-Karte nicht beim Anbieter registriert ist, wird es nach vier Wochen einfach gesperrt. Das stört die meisten Touristen nicht, da sie nicht länger in Kolumbien sind. Uns aber schon, wir würden gerne noch weiter das Handy in Kolumbien nutzen können. Im Claro Shop in der Innenstadt geht das wirklich einfach. Die Leute sind freundlich und wissen, was sie zu machen haben. Damit haben wir die Handysperrung hoffentlich abgewendet. Weiter geht es zu einem Cafe. Hier gibt es hervorragende Empanadas und wir können mit den Eltern telefonieren. Wir schlendern durch den Bolivarpark zu Hauptkathedrale und müssen feststellen, dass diese leider geschlossen ist. Macht nichts wir planen ja, nochmal hier her zu kommen. Dann gehen wir auf den Platz vor dem Nationalpalast und bewundern die großen Bronzestatuen von Bolero. Nicht schön, aber markant. Der Nationalpalast selber ist für die Öffentlichkeit geöffnet. Wir schlendern durch diverse Ausstellungen. Am besten hat uns am Ende die Sicht vom Dach gefallen und eine digitale Installation, welche einen 360 Grad Blick über eine Berglandschaft zeigte und sich mit einem Wetterverlauf veränderte. Dann geht es durch die quirlige Fußgängerzone an der ältesten Kirche Medellins, San Francisco, vorbei zur kolonialen Kathedrale La Candelaria. Diese ist tatsächlich geöffnet. Weiter geht es zur National Palace Mall. Es ist ein riesiges Gebäude und sehr eindrucksvoll. In den ersten drei Etagen sind Geschäfte. Die oberen drei Etagen sind von Künstlern mit Ausstellungen belegt. Das Ganze wird von einer freitragenden Glaskuppel überspannt. Wir gönnen uns eine Kaffee im Erdgeschoss im Hof und gehen dann zu den Galerien. Wir schlendern durch die Ausstellungen. Einiges gefällt uns, anderes ist schon ziemlich verrückt. Ganz oben gibt es Lokale innerhalb der Ausstellungen, offene Balkone mit toller Sicht über die Stadt und auch einige Life Künstler mit schrillen Installationen. Das ganze ist wirklich mal was anderes. Von dort laufen wir zum Salon Malaga. Eine Institution in Medellin. Eine alte Bar mit Bildern von berühmten Besuchern, alten Musikboxen und Möbeln aus den 70ern. Es wird Tango Musik gepielt von der Schallplatte, schön knisternd. Dazu gibt es ältere Herrschaften, welche ihr Tanzbein schwingen. Alles ab 80 aufwärts. Wir senken direkt den Altersschnitt des Publikums. Wir bestellen ein Bierchen und genießen die Atmospäre und die Musik. Es wird bereits dunkel, als wir einen Uber bekommen, welcher uns zum Hotel bringt. Die Stadt ist total vestopft. Wir brauchen mehr als eine halbe Stunde für noch nicht mal fünf Kilometer. Am Hotel angekommen, erwartet uns die nächste unangenehme Überraschung. Ohne Originalpass lassen sie uns nicht einchecken. Das ist Hotelpolitik und davon kann die Dame nicht abweichen. Hinter uns checken Kolumbianer ein. Ihre Pässe werden nur kopiert. Wir haben auch Kopien und sie könnten einfach Kopien davon machen. Das geht aber nicht. Zwei Mädchen, welche auch Gäste sind meinen, wir sollen uns ein Airbnb suchen. Diese prüfen die Pässe nicht. Hotels würden das alle in Medellin so machen. Da haben wir die Nase voll. Wir bestellen einen Uber, welcher in noch nichtmal fünf Minuten da ist, und lassen uns raus auf den Campingplatz fahren. Das dauert etwa eine Stunde, aber wenn wir noch woanders hin in Medellin gefahren wären, hätte das auch gedauert. Also fahren wir morgen mit dem Uber wieder in die Stadt. Der Trasfer selber ist relativ preiswert. Mit der Seilbahn heute morgen haben wir mehr bezahlt.Read more

























