Villavieja und Rio Magdalena
18. januar, Colombia ⋅ ⛅ 32 °C
Wir haben wunderbar ruhig geschlafen. Nur das leise Muhen einiger Kühe und der Wind über der Wüstenlandschaft. Wir sind absolut geflashed. Heute müssen wir jedoch früh aufbrechen, da wir um acht Uhr in die Messe nach Villavieja wollen. Nach etwa 45 Minuten Fahrt sind wir da. Die Messe ist wie immer in Kolumbien gut besucht und der Pfarrer gut zu verstehen. Nach der Messe rufen wir Philipp an und gratulieren ihm zum Geburtstag. Das ist das eigentlich schlechte auf Reisen. Man verpasst diese Familienzusammenkünfte und vor allem die Kinder. Dann suchen wir ein Geschäft mit frischen Gemüse. Aber da fängt uns Edwin ab. Er ist mit dem Motorrad unterwegs und sucht uns. Wir waren nach der Messe zum Frühstück verabredet. Also parken wir unser Buschen vor seinem Haus und bekommen ein gutes Frühstück serviert. Eier mit Tomate, frittierte Bananen, Brot, Käse, Marmelade und Grenadillas, mein Lieblingsobst. Dann machen wir eine kleine Pause, da Edwin noch seinen Pool reinigen muss. Nachdem wir mit den Eltern telefoniert haben, laufen wir durch das Örtchen. Wir besichtigen die alte Kolonialkirche und laufen runter zum Rio Magdalena. Eine Fähre fährt bis auf eine Insel und dann rüber nach Aipe. Wir nehmen die Fähre und laufen etwas über die Insel. Da ruft Edwin an, wo wir seien. Wir fahren wieder zurück und machen dann zusammen mit Ihm, der Führerin und ein paar anderen Gästen eine einstündige Bootsfahrt über den Rio Magdalena. Wir sehen ein Krokodil, Schildkröten, Leguane, Flussadler und viele andere Vögel. Das Highlight ist der Sprung in den Fluß und das floaten abwärts in Schwimmwesten. Wir haben keine Lust in die braune Brühe zu springen. Angelika hat sich darin letztes Jahr eine veritablen Durchfall geholt. Darauf haben wir auch keine Lust. Also bleiben wir auf dem Boot. Edwin genießt es jedoch sichtlich. Nach der Bootsfahrt gibt es noch ein leckeres Spanferkelessen. Wir duschen bei Edwin und machen uns dann wieder zu unserem Traumplatz in der Wüste auf. Edwin hat Gäste und so hat unser Buschen keinen Platz in seiner Einfahrt. Wir sind nicht böse, denn eine weiter Nacht in der Wüste ist ein Traum….. Ruhe, Einsamkeit, der weite Sternenhimmel ….Læs mere

























