• Fahrt durch den Puracé Nationalpark

    22 gennaio, Colombia ⋅ 🌧 15 °C

    Wir haben beschlossen, heute die einfachere Strecke entlang des Vulcans Purace zu nehmen um die mittlere Andenkordillere zu überqueren. An das Trampolin de la Muerte trauen wir uns nicht und der nicht geteerte Weg durch den Nationalpark des Purace erscheint uns deutlich einfacher zu befahren. Wir fahren los und ich kaufe beim Bäcker in Ionos noch ein Stückchen. Dann geht es in den Nationalpark. Die Straße ist ungeteert, mit Schlaglöchern durchsetzt und sehr uneben. Wir bekommen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 13 Stunden Kilometern hin. Aber nach etwa 2,5 Stunden haben wir die 37 Kilometer unbefestigte Straße hinter uns und es geht weiter auf einer gut asphaltierten Bergstraße. Wir hatten einen Zwischenstopp an einer Thermalquelle geplant. Aber es ist noch nicht mal drei Uhr und Thomas kann ohnehin mit seiner Rückenwunde nicht ins Wasser. Daher meint er wir fahren einfach weiter zur Finca Bonaza. Das sind nur 2½ Stunden. Gesagt getan. Hinter Popayan gibt es dann aber Bauarbeiten und wir stehen fast 1,5 Stunden im Stau. Es wird spät als wir in La Bonanza ankommen. Aber zum Glück ist es noch nicht dunkel. Auf der Finca werden wir von einem jungen Kolumbianer empfangen. Er ist freundlich und erklärt uns, dass die marokkanischen Besitzer zur Zeit selber im Urlaub sind und er nach dem Rechten schaut. Wir bekommen ein Infoblatt und leider nichts zu Essen. Darauf hatten wir uns nach einen langen Fahrtag gefreut. Also kochen wir selber. Danach lädt er uns zu einem Tee ein. Es ist noch ein deutsches Paar aus Aachen da. Wir unterhalten uns nett und bekommen noch einige Tips zu den Galapagosinseln und den Rest Südamerikas. Sie sind seit anderthalb Jahren in Südamerika unterwegs und wollen auch gar nicht nach Mittel- und Nordamerika.Leggi altro