• Silvia

    23 gennaio, Colombia ⋅ 🌧 16 °C

    Heute wollen wir in das Indigenen-Dörfchen Silvia. Der große Markt ist leider am Dienstag, aber wir hoffen doch einige Indigene in traditionellen Trachten dort anzutreffen. Erst warten wir etwa 20 Minuten auf den Bus. Da dieser nicht kommt, beschließen wir, mit dem Buschen die 13 Kilometer nach Silvia zu fahren und es an einem bewachten Parkplatz abzustellen. Das klappt gut und wir schlendern durch die Stadt. Der Markt ist leider komplett leer. Nur eine handvoll Indigene bieten Gemüse und Obst an. Wir fotografieren und auch auf dem Hauptplatz mit der schönen Kirche, welche leider geschlossen ist. Wir laufen einen Hügel hoch wo die Betlehemskapelle steht. Diese hat auch geschlossen, aber der Blick über das Dörfchen und das Andental ist schön. Von dort laufen wir zum Dorfweiher und dann noch hoch über den Ort zu einem kleinen See. Auf dem Weg zurück ins Dorf beginnt es zu nieseln. Wir suchen uns ein gutes Restaurant und genießen eine frische Bergforelle. Wir fahren aus dem Parkplatz raus und müssen feststellen, dass unser hinterer rechter Reifen platt ist. Gut dass wir einen Kompressor dabei haben. Wir pumpen ihn wieder auf und versuchen einen Reifenreparateur zu finden. Der einzige des Ortes hat schon geschlossen. Die anderen Shops haben nur Motorradreifen im angebot. So ein Mist. Dann müssen wir wohl mit dem Reifen, welcher Luft lässt bis nach Popayan fahren. Dort gibt es Reifenwerkstätten. Leider heißt das wieder eine lange Wartezeit an der Baustelle. Hoffentlich hält das der Reifen aus. Zurück in der Finca Bonaza prüft Thomas den Reifendruck nochmals. Auf den 13 Kilometern hat er nicht an Druck verloren. Er pumpt ihn nochmal auf vier Bar auf und wir werden morgen früh sehen wie der Druck ist.Leggi altro