• Über Cotacachi zur Laguna Cuicochi

    31 gennaio, Ecuador ⋅ 🌧 12 °C

    Heute wollen wir nach Otovalo zum Tiermarkt. Nach dem Frühstück versuchen wir, uns einen Uber zu rufen. Geht nicht. Auch inDrive klappt nicht. Dann rufen wir die nette Taxifahrerin von gestern an. Sie sagt zu, in 30 Minuten bei uns zu sein. Wir setzen uns in den Biergarten und warten. Dann nach dreißig Minuten der Anruf, sie stecke in einem Stau und fahre anders herum. Wir verstehen sie kaum, so schnell redet sie. Zwei Ecuadorianer helfen uns. Sie sprechen fließend Englisch und übersetzen was die Dame so schnell in das Telefon erzählt. Wir unterhalten uns noch eine Weile mit ihnen über Gott und die Welt. Es ist sehr interessant, aber dann fahren die beiden mit ihren Fahrrädern los und wir warten weiter. Es ist schon fast 12 Uhr. Wir bestellen die gute Taxifahrerin ab und werfen unsere Pläne über den Haufen. Es ist schon zu spät für den Markt, wenn wir erst nachmittags in Otovalo ankommen. Also leert Thomas unsere Toilettenkassette, wir verabschieden uns von den Berlinern und tauschen unsere Kontakte aus. Dann fahren wir los zur Laguna Cuichocha, welche wir sowieso auf unserem Programm hatten und welche vor Otovalo liegt. Wir machen einen kurzen Stopp auf einer alten Hazienda aus dem 18. Jahrhundert, welche schön als Hotel hergerichtet ist. Wir gönnen uns eine Schokoladentorte und einen Kaffee und besichtigen das schöne Gelände. Dann fahren wir weiter. In Coichocha selber machen wir einen Stopp um mir ein Claro Paket zu kaufen. Die neuerworbene Karte hat sich nach drei Tagen verabschiedet. Wir hätten innerhalb der ersten 2 Tage ein neues Paket kaufen müssen, dann hätten wir sieben Tage mit nochmals zwei GB bekommen. Das hatten wir nicht richtig verstanden. Also noch ein Nepp. Wir stehen dann im Shop und ich finde meine Telefonnummer wieder nicht. Da mein Paket aber abgelaufen ist, kann ich auch nicht mehr anrufen. So ein Mist. Das kleine Plastik, wo die SIM Karte drinsteckte, habe ich verloren. Der Laden schließt. Wir gehen in den Nachbarladen. Da finde ich in den alten Claro SMS meine Rufnummer. Das Mädchen lädt ein neues Paket auf. 25 Tage mit zwölf GB für acht Dollar. Das ist eigentlich ziemlich günstig. Wir fahren zur Lagune, einem schönen See in einem eingesunkenen Krater. Je höher wir kommen, desto nebeliger und dann regnerischer wird es. Wir haben eine Stellplatz auf 3.284 Meter Höhe. Es ist kalt und es regnet. Wir lassen uns ein gutes indianisches Essen servieren. Zunächst eine gute Hühnersuppe, dann gegrilltes Schweinefleisch, Würstchen und Hühnchen. Dazu Pellkartoffeln, Maiskolben, Saubohnen und gepuffter Mais. Alles sehr lecker, aber kaum Ballaststoffe. Dazu gibt es eine warmen Saft. Wir wissen zwar nicht genau was es ist, aber es schmeckt gut. Am Nachbartisch sitzt ein junges Pärchen aus Quito. Der junge Man kann auch wieder Englisch und er übersetzt etwas. Nach dem Essen hört es auf zu regnen und wir wandern nochmal zur Aussichtsplattform des Kratersees, welche ein paar hundert Meter entfernt ist. Wir haben Glück. Es reißt etwas auf und so haben wir noch ein paar schöne Photos vom See. Zurück am Buschen gehen wir nochmal über das Gelände. Hier werden super viele Tiere gehalten. Hasen, Enten, Meerschweinchen, Lamas, Pferde, Kühe und sogar Dammwild. Das würde kleine Kindern gefallen. Wir schreiben noch etwas an unserem Blog und gehen nach einer Tasse heißen Tee ins Bett.Leggi altro