Quito-schönste Kolonialstadt Südamerikas
6 febbraio, Ecuador ⋅ 🌧 15 °C
Heute ist unser letzter Tag in Quito. Wir gehen in der kleinen Bäckerei an der Ecke frühstücken, da uns gestern schon die Croissants so gut geschmeckt haben. Es gibt Croissants, Ei und frisch gepressten Saft. Sehr lecker. Danach gehen wir noch etwas Geld von der Bank abheben und checken dann aus dem Hotel aus. Es war sehr schön. Heute haben wir kein großes Programm, da wir gestern und vorgestern schon alle Muss-Sehenswürdigkeiten abgelaufen haben. Wir schlendern durch die Stadt, welche uns schon bekannt vorkommt, sitzen eine Weile auf den Parkbänken der Gran Plaza und gehen an der Franziskuskirche vorbei. Gestern und vorgestern war sie geschlossen. Die Frau aus dem angrenzenden Museum hatte uns gesagt sie sei auch erst Samstag auf. Das war sehr schade, aber siehe da, die Türen der Kirche sind offen. Wir platzen mitten in einen Gottesdienst. Daher setzen wir uns in eine der hinteren Bänke und nehmen am Ende teil. Die Kirche ist die beeindruckendste von allen. Ein überwältigendes Gold und eine blaue Kuppel hinter dem Altar. Diese Kirche ist für uns die schönste von Allen. Gut dass sie noch offen hatte. So sind wir sehr froh sie gesehen zu haben und gönnen uns eine Kaffee in einem nostalgisch eingerichteten Ambiente und schönen Blick über den Franziskusplatz. Es trübt sich irgendwie ein und so besichtigen wir das alte Kolonialhaus von Augusta Urrutia. Sie war eine Frau des ausgehenden 19. Jahrhunderts, stammte aus der Oberklasse von Quito, studierte in Paris und war kurze Zeit mit einem steinreichen Mann verheiratet. Der starb früh und Augusta erbte alles. Sie hatte keine Kinder und heiratete nie wieder. Dafür verfügte sie über ein großes Vermögen, welches sie wohltätig an die armen Kinder von Quito spendete. Ein schönes Haus, aber bestimmt kein Muss. Weiter geht es zur Notenbank von Ecuador. Das Gebäude ist eindrucksvoll, obwohl Ecuador keine eigene Währung hat sondern den US Dollar. Deswegen sind wahrscheinlich auch so viele amerikanische Touristen in Ecuador. Das Gebäude gefällt uns und Goldmünzen hätten wir auch kaufen können. Dann gehen wir in ein Hähnchenrestaurant, welches wir von unserer Führerin vom ersten Tag in Quito empfohlen bekommen haben. Das Essen ist gut und wir erleben den Militäreinsatz von einem Balkon aus mit, mit dem der ecuadorianische Präsident seinen Palast verlässt. Das Aufgebot an Militär und Schusswaffen ist wirklich martialisch. Der Kerl fürchtet sein Volk wirklich. Wir genehmigen uns noch einen Kaffee auf dem Balkon gegenüber der Jesuitenkirche. Kaum sind wir draußen müssen wir vor einem sintflutartigen Gewitter flüchten. Es gibt keinen besseren Platz als die Brauerei Sinner. Wir sitzen das Gewitter bei einem gemütlichen Bier aus und rufen uns dann einen Uber, welcher uns raus zum Campingplatz fährt. Die drei Tage Quito waren ein voller Erfolg und die Stadt ist die Schönste Südamerikas bisher.Leggi altro






















ViaggiatoreWir fanden die Stadt auch super schön , haben sie schon 2 mal besucht und sie ist immer wieder einen Besuch wert🌸
Viaggiatore👍🏻