• Autofriedhof Kyrkö Mosse

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    Der Autofriedhof Kyrkö Mosse in Südschweden (Småland) ist ein faszinierender "Lost Place". Mitten in einem Wald- und Sumpfgebiet rosten rund 150 historische Autowracks aus den 1930er bis 1960er Jahren vor sich hin, die langsam von der Natur zurückerobert werden.

    Die Wracks stammen vom früheren Torfstecher Åke Danielsson (1914–2000), der die Autos ab den 1930er Jahren ausschlachtete und die Überreste im Wald stehen ließ.Er betrieb das Geschäft bis in die späten 1980er Jahre und lebte auch auf seinem Gelände in einem kleinen Haus, bevor er 1992 in ein Altersheim zog.

    Im Zuge der sich verschärfenden Umweltgesetzgebung erhielten die nachfolgenden Besitzer des Geländes Aufforderungen der Behörden, die Autos zu räumen und den Boden zu sanieren. Doch es fanden sich auch Fürsprecher. TV und Presse berichteten landesweit, und schließlich beschäftigte der Fall sogar die Regierung.

    Die schwedischen Behörden erkannten den kulturhistorischen Wert der Altautos an und stellten sie bis 2050 unter Schutz. Bis dahin, so nimmt man an, werden die Autos auf natürlichem Wege zerfallen sein.
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