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2026 - Sizilien

Dieses Jahr geht es nach Sizilien, mit Anreise über die Fähre ab Genua haben wir maximal 3 Wochen Zeit auf der Insel. Read more
  • Trip start
    June 20, 2026

    Start

    Jun 20–21 in Germany ⋅ ☁️ 36 °C

    Heute kommt die erste Etappe von zuhause bis zum Dreiländercamp Lörrach.
    In Lörrach sind wir mit einem lauten Konzert begrüßt worden. Das war sehr schön, aber ich fürchte, so werden wir morgen auch geweckt. 😄Read more

  • Tag 2 bis 4: Genua

    Jun 21–23 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Die Zufahrt zu Campingplätzen sind häufig überraschend eng, aber diese war eine besondere Herausforderung. Wir sind ohne Kratzer angekommen und haben auch alle geparkten Motorräder stehen lassen. :-)
    Genua selbst hat uns nicht besonders gefallen, auch wenn wir viele tolle Bilder machen konnten. Genua ist vor allem voll, laut und hektisch. Radfahren macht absolut keinen Spaß, obwohl wir ein paar schöne enge Gassen gefunden haben. In die Altstadt sind wir aber schließlich mit dem Zug gefahren, wir hängen am Leben! Leider ist es selbst in den Bereichen ohne Autos voll, laut und hektisch, viele alte Gebäude sind ziemlich heruntergekommen. Manches schöne Gemäuer stellt sich bei näherer Betrachtung als kunstvoll aufgemalt heraus. Den Blick von der Küste auf die Stadt haben die Italiener mit einer ~5km langen Brücke ruiniert.
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  • Tag 7: Cefalù

    June 26 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir sind mit dem Bus nach Cefalù Downtown gefahren.
    Trotz aller Recherchen haben wir leider keinen Weg mit dem Fahrrad gefunden, der uns zugesagt hat. Wir wären immer auf der SS113 gelandet, eine Landstraße mit recht hohem Verkehrsaufkommen. Das haben wir uns erspart. Immerhin: Der Campingplatz hat die Bushaltestelle vor Ort recht komfortabel ausgestattet, der Ventilator wurde extra für uns angestellt. Auf dem Rückweg hatten wir den Luxus leider nicht.
    Cefalù ist ein nicht so großer aber sehr malerischer Ort, in dem auch die Kathedrale Santissimo Salvatore zu finden ist.
    Der Ort war leider recht überlaufen und es war schon erstaunlich, dass in den teilweise sehr engen Gassen auch noch Autos fahren durften. Da wundert es nicht, dass hier hauptsächlich Kleinwagen wie Fiat 500 und Fiat Panda unterwegs sind.
    Die Kathedrale Santissimo Salvatore war für eine Hochzeit geschmückt, wir haben auch viele Menschen im edlen Frack oder glitzerndem Abendkleid gesehen.
    Die Kleiderordnung auf der Homepage der Kathedrale verlangt nach bedeckten Schultern, aber für Abendkleider zählt das wohl nicht.
    Ein paar Menschen in Gardeuniform haben das Spalier stehen geübt, sehr beeindruckend.
    Die Braut haben wir leider nicht gesehen. Ob sie wohl noch gekommen ist?
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  • Tag 8: Chill Out!

    June 27 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute war einfach mal nix angesagt, also chillen im Vorzelt, ins Wasser gehen, so etwas halt! Muss auch mal sein! 😁
    Heute morgen stand noch kurz das Thema "Kippen kaufen" an. Also Tabakladen bei Google anvisiert und los!
    Und das Abenteuer begann! Irgendwie hatte Google die Autobahn vergessen, unter der man unten durch oder oben drüber muss.
    Und dann seht man dann vor dieser Autobahn und die Straße endet einfach. Und nu?
    Also Google noch mal befragt und neue Route berechnet!
    Die Fahrt ging durchs Inland, aus 2 km Luftlinie wurden fast 20!
    Gab aber schöne Bilder!
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  • Tag 9 - Ausflug in die Berge

    June 28 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir haben uns bei Komoot eine Mountainbike-Tour ausgesucht, die nicht zu viele Höhenmeter hat und nicht nur über Bundesstraßen führen soll. Startpunkt sollte ein Hotel in den Bergen sein. Bei der Ankunft war nicht zu übersehen: das Hotel ist schon lange geschlossen.
    Bei einem kurzen Ausflug in den ehemaligen Garten haben wir ein Wildschwein aufgescheucht. Passend dazu endete die MTB-Tour nach wenigen hundert Metern vor einem verschlossenen Tor.
    Wir haben also die Räder wieder aufgeladen und sind erstmal weiter gefahren. Wir haben uns schließlich auf gut Glück zwischen diverse parkende Autos gestellt und richtig getippt: die parkenden Autos gehörten zu Wanderern.
    Mit einem Ehepaar (sie deutsch, er Sizilianer) sind wir intensiv ins Gespräch gekommen. Wobei das Gespräch etwas einseitig bei ihr lag. ;-D
    Nach ihrem Tipp haben wir aber eine nett kleine MTB-Runde drehen können. Anschließend sind wir dann noch gemäß ihrer Empfehlung nach Caselbuono gefahren. Auch das hat sich gelohnt! Ein richtig schöner, alter Ort.
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  • Tag 10: Vorbereitungen für den Umzug

    June 29 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Was man an einem Tag so macht: wir brauchten Frischwasser, Diesel war knapp, Milch auch.
    Beim Tanken habe ich festgestellt, das die Flugratten (Tauben) am Campingplatz ganze Arbeit geleistet hatten. Den Tankdeckel habe ich nur mit Dieselhandschuhen angefasst! 🙈
    Dann folgte die Suche nach frischer Milch! Ich wusste inzwischen, wo es die gab, habe aber jeden Supermarkt bis dahin angesteuert. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
    Frische Milch ist hier auf Sizilien wohl nicht so begehrt, aber ich wir mögen halt diesen karamellisierten Geschmack von H-Milch nicht.
    Das habe ich natürlich nicht alles abgelichtet, aber abends am Strand gab es noch schöne Impressionen.
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  • Tag 11: Umzug nach Tindari

    June 30 in Italy ⋅ ⛅ 32 °C

    Heute sind wir von Cefalù nach Tindari umgezogen.
    Geplant war ein Campingplatz in Milazzo, aber der war wirklich am "Arsch der Heide". 🙈
    Wir haben dann umgeplant und einen Platz in Tindari angesteuert, geographisch aber wesentlich besser gelegen für unsere geplanten Besuche des Castelo di Milazzo und der Basiilca di Tindari.Read more

  • Tag 12 - Basilica di Tindari

    July 1 in Italy ⋅ ⛅ 30 °C

    Basilica di Tindari, oder auch Area archeologica di Tindari.
    Die Anfahrt war schon spannend, die 6 km Luftlinie werden zu 12 Autokilometern, also eine nette Fahrt mit Serpentinen und Kurven ohne Ende. 😲
    Wir haben dann entspannt vom Parkplatz aus den Bus genommen, es war zwar nur 1 km Strecke, aber gefühlt auch einen Kilometer nach oben. Bei 30 Grad ohne Schatten muss man sich das nicht geben. 🤪
    Man muss hier unterteilen zwischen der Basilica und der Ausgrabungsstätte.
    Die Basilica ist restauriert, drinnen darf jedoch leider nicht fotografiert werden. Der Rest ist wirklich eine Ausgrabungsstätte, wo noch aktiv nach Relikten aus der Vergangenheit geforscht wird.
    Das Theater scheint auch in Benutzung zu sein, ein sehr beindruckender Ort.
    Wir lassen am besten die Fotos sprechen!
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  • Tag 13: Castello di Milazzo

    July 2 in Italy ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute haben wir das Castello die Milazzo besucht.
    Beeindruckend! Die komplette Anlage ist über 70.000 m² groß, wovon rund 1.200 m² bebaut sind (ohne Wehranlagen, nur Burg, Zitadelle und militärische Zentrale).
    Geherrscht haben hier die Römer, die Byzantiner, , Griechen, Engländer, Spanier, Deutsche und auch Araber.
    Die Anlage zieht sich ein langes Stück den Berg hoch, laut Komoot sind wir insgesamt etwa 2,7km gelaufen.
    Die meisten Gebäude sind zugänglich und unterschiedlich gut restauriert.
    Man konnte teilweise noch den Geruch von frischem Putz riechen und es befindet sich hier sehr viel im Aufbau.
    Auch das Außengelände ist sehenswert und vor allem sehr weitläufig.
    Die Aussicht von oben in die Ferne war leider getrübt, den Gewitter auf dem Meer verhinderten die Sicht auf ferne Ziele. So blieben die äolischen Inseln leider im Nebel verborgen, von hier oben hätte man sogar den Stromboli sehen können.
    Nachdem wir uns von der Festung nach über 2 Stunden verabschiedet haben, haben wir im Hafen geparkt und uns den Hafen und die Innenstadt angesehen. Beides konnte uns dann aber nicht mehr sooo begeistern, damit waren wir schnell fertig.
    Den Plan, nach dem Besuch der Festung am langen Strand von Milazzo zu schwimmen mussten wir leider aufgeben. Die Brandung war so stark, dass wir darauf verzichtet haben/verzichten mussten.

    Insgesamt aber ein lohnenswerter Ort, gerade das Castello ist ein lohnenswerter und beeindruckender Hot Spot (so nennt man das heutzutage, glaube ich😁).
    Wenn wir noch einmal nach Sizilien fahren sollten, würden wir hier noch einmal anhalten, um zu sehen, was daraus entstanden ist.
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  • Tag 14: Umzug nach Sant'Alessio Siculo

    July 3 in Italy ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute sind wir von Tindari nach Sant'Alessio Siculo umgezogen. Sant'Alessio Siculo liegt an der Ostküste Siziliens zwischen Messina und Taormina. Bei gutem Wetter ist auch das Festland von Italien zu sehen, was an der schmalsten Stelle bei Messina rund 3 km entfernt von der Ostküste Siziliens liegt.
    Wir haben bewusst die Autobahn gewählt, eine Fahrt durchs Innland wäre bestimmt kein Vergnügen gewesen, wenn 1,6 Tonnen hinter dem Wagen zerren.
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  • Tag 15: Füße hochlegen

    July 4 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Füße hochlegen war dann nicht so wirklich. Aber es war sehr gechillt!
    Uns ist ein Luftschlauch vom Vorzelt geplatzt, sieht nach einem Materialfehler beim Schlauch aus. Also schnell eine Lösung gesucht, zum Expert hier im Ort gefahren und ein Vakuumier./Schweißgerät gekauft. Mit DER GERÄT war dann der Schlauch schnell wieder einsatzbereit und das Vorzelt verrichtet wieder seinen Dienst.
    Etwas Wäsche musste gewaschen werden, dafür haben wir uns vor unserer Reise eine "Waschmaschine" zugelegt, also ein Faltbarer Bottich, der die Wäsche darin etwas umwirbelt und nach 10 Minuten fertig ist.
    Hat sogar halbwegs funktioniert. 😁
    Zum Spätnachmittag haben wir uns dann noch auf die Räder gesetzt und sind die Strandpromenade von Sant Alessio Siculo nach Furci Seculo geradelt und haben dann am ARD-Markt noch ein paar Lebensmittel für die nächsten Tage besorgt.
    Nach unserer Rückkehr hatten wir dann noch Besuch von 2 Campingplatztigern.
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  • Tag 16 Teil 1: Taormina

    July 5 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir haben die Fahrt nach Taormina mit unserem Wagen gewagt. Die Italiener haben etwas abenteuerliche Brücken gebaut und Parkhäuser, deren Auffahrten eher für Kleinwagen dimensioniert sind.
    Bei unserem Parkhaus ist man in der 7. Etage auf einer großen Piazza angekommen, das Eingangstor zur Fußgängerzone von Taormina. Wir sind begeistert!
    Von der Piazza hat man einen tollen Blick auf den Ätna, die Fußgängerzone zieht sich durch den kompletten Ort, so dass man ohne Autoverkehr die wunderschönen alten Häuser und engen Gassen bewundern kann.
    Am Ende der Fußgängerzone findet man das antike Theater. Dies ist selbst natürlich sehr sehenswert, tolle Aussichten auf Sizilien und das Meer bekommt man noch obendrauf. .
    Kleines Gimmick am Rande: auf der Piazza am Parkhaus konnte man sich Ferraris für eine Probefahrt mieten. Ein echtes Sonderangebot: 99,- € für 10 Minuten. Wir haben aber trotzdem verzichtet.
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  • Tag 16 Teil 2: Alctantara Schlucht

    July 5 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Ausnahmsweise gibt es zwei Sehenswürdigkeiten an einem Tag: von Taormina sind wir zur Alcantara Schlucht gefahren. Der Fluss Alcantara hat sich hier seinen Weg durch Lavagestein gegraben.
    Bei der Ankunft muss man aufpassen: es gibt einen kommerziellen Parkplatz (schließt um 18;00 Uhr) und einen kommunalen Parkplatz (schließt erst um 19:00 Uhr), dem entsprechend einen kommerziellen Eingang, an dem Bootsfahrten und Führungen verkauft werden und direkt daneben einen kommunalen Eingang, an dem eine Treppe zu Schlucht und Badebucht führt. Wir haben uns für die kommunale Variante entschieden.
    Da die Bucht natürlich im Internet verzeichnet und entsprechend bekannt ist, war es auch recht voll. Einen Besuch war die Schlucht trotzdem wert, das vom Fluss glatt geschliffene Lavagestein fanden wir schon sehr besonders und sehenswert, der Fluss mit 10° Wassertemperatur am Ende eines Tages auch sehr erfrischend..
    Immer wieder amüsant sind aber auch die vielen Menschen, die für die Kameras posen. Bei uns sehe ich keine Karriere als Influencer.
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  • Tag 17: Messina

    July 6 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach Messina sind wir hauptsächlich gefahren, weil wir in der Nähe waren und uns noch nicht von unserem Campingplatz trennen wollten.
    Die Stadt unterscheidet sich ganz wesentlich von allen anderen Orten, die wir bis dahin auf Sizilien gesehen haben: statt enger Gassen gibt es breite Straßen, auf denen erstaunlich wenig Verkehr war. Die alten Gebäude wirken alle eher groß-herrschaftlich, die ganze Stadt wirkt recht mondän, gleichzeitig trifft man häufig auf die Jungfrau Maria, die Stadt ist fest in der Hand der katholischen Kirche.
    Es gibt einige wirklich sehenswerte Gebäude und dazu tolle Aussichten auf das Meer und das Festland, welches hier nur 3km entfernt ist.
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  • Tag 18: die Besteigung des Ätna 😁

    July 7 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

    Der Ätna darf auf unserer Reise natürlich nicht fehlen. Aber wie nähern wir uns ihm? Über die Nordseite (ursprünglicher, wilder) oder die Südseite (touristisch erschlossen)? Buchen wir einen Ausflug? Einen ganzen Tag, einen halben Tag, als Wanderung, mit Jeep oder Quad? Oder doch ganz anders? Was geht überhaupt, jetzt, wo der Ätna seit Tagen aktiv ist?
    Wir haben uns schließlich für die Südseite entschieden, hauptsächlich, weil wir uns nicht so recht für eine der angebotenen Touren entscheiden konnten.
    Also ging es mit dem Auto über eine gut ausgebaute Landstraße bis zur Talstation der Seilbahn auf 1900 Meter Höhe. Dort gibt es neben der Seilbahn reichlich Souvenirshops, "touristisch erschlossen" können wir bestätigen. Da die Seilbahn trotz des aktiven Vulkans in Betrieb war, konnten wir mit ihr auf 2500 Meter Höhe fahren. Eine sonst mögliche Weiterfahrt mit 4x4-Geländewagen auf 2900 Meter Höhe war aber aus Sicherheitsgründen nicht möglich.
    Die Fahrt hat sich gelohnt! Schon auf der Fahrt zur Talstation hat uns die Landschaft am Fuß des Ätnas mit reichlich blühendem Ginster beeindruckt, oben gab es nicht nur wieder tolle Ausblicke über Sizilien, sondern auch eine faszinierende Landschaft aus erkalteter Lava.
    Dieser Vulcan ist ist sehr surreal, einmal die Mondlandschaft oben und dann der Blick in die Weite Siziliens oder des Mittelmeeres. Es war auf jeden Fall ein sehr beeindruckendes Erlebnis, was ich wiederholen würde, wenn es uns wieder nach Sizilien treibt.
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  • Tag 19: Umzug ins Inland.

    July 8 in Italy ⋅ ⛅ 32 °C

    Jetzt wird es doch Zeit, mal wieder das Basislager zu verlegen. Für die letzten Tage haben wir uns entschieden, vom Meer ins Inland zu ziehen. Ziel ist ein Bio-Bauernhof mit Stellplätzen, Hühnern, Katzen, Eseln, Olivenbäumen und natürlich Hofladen.
    Freundlich empfangen wurden wir von Mariella, die als Jugendliche einige Jahre in Deutschland gelebt hat und entsprechend mit uns gerne deutsch spricht. Wie sich herausstellt, hat auch der Besitzer lange in Deutschland gelebt, sein Vater lebt dort noch heute. Dies ist der zweite Campingplatz, auf dem deutsch gesprochen wird, bisher waren wir froh, wenn es mit Englisch gut geklappt hat.
    Zum Abendessen haben wir uns auf das Experiment "sizilianisches Menü" des Campingplatzes" eingelassen.
    Wir sind uns einig: so gut haben wir noch nie gegessen. Leider war es auch extrem viel, weshalb wir uns dann doch gegen eine Wiederholung entschieden haben. Von einem Menü wären wir entspannt zu zweit satt geworden, vielleicht sogar zu dritt.
    Für morgen haben wir daher nur die Vorspeise geordert.
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  • Tag 21 - Enna

    July 10 in Italy ⋅ ⛅ 29 °C

    Enna ist von unserem Campingplatz der nächste etwas größere Ort. Eigentlich wollten wir dort nur einkaufen, sind dann aber an einer gigantischen Aussicht auf Sizilien am Kastello und dem Dom hängen geblieben.
    Auf dem Weg Richtung Enna haben wir uns noch den Autodromo Pergusa angeschaut. Die Rennstrecke verläuft um einen See, der wirklich nur über die Rennstrecke erreichbar ist. Um die Rennstrecke gibt es einen ausgeschilderten Radweg, der aber auch von Autos befahren wird. Alles zusammen liegt in einem Naturschutzgebiet. Die Deutschen staunen.
    Den Dom konnten wir leider nicht von Innen besichtigen, da dort bei unserer Ankunft bereits viele Hochzeitsgäste auf das Brautpaar gewartet haben. Sehr gemein: die einzige Wolke, die wir an diesem Tag gesehen haben, musste tatsächlich über dem Ort und dem Dom Regen schicken. Die ganze Außendeko am Dom wurde nach Innen verlegt, die Braut musste bei ihrer Ankunft einige Minuten warten, bevor sie aus dem Maserati aussteigen durfte.
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  • Tag 22 - Umzug zur Isola Delle Femmine

    July 11 in Italy ⋅ ☀️ 31 °C

    Kurz vor dem Ende des Urlaubs haben wir uns doch noch entschieden, nach Palermo zu fahren. Also trennen wir uns von unserem Bio-Bauernhof und ziehen wieder zurück zur Isola Delle Femmine auf den ersten Campingplatz auf Sizilien.
    Der Abschied war sehr herzlich, nachdem wir unsere Rechnung bezahlt hatten, wurden wir noch mit mit Proviant und Produkten aus dem Hofladen versorgt. Wir wären fast doch noch geblieben.
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  • Tag 23 - Palermo

    July 12 in Italy ⋅ ☀️ 34 °C

    Den letzten ganzen Tag auf Sizilien haben wir für einen Ausflug nach Palermo genutzt. Nach Beratung durch die Inhaberin unseres aktuellen Campingplatzes sind wir mit dem Zug nach Palermo Palazzo Reale-Orleans gefahren und sind dort mit diversen Schlenkern zum Bahnhof Palermo Centrale gewandert, von wo wir zurück zur Isola Delle Femmine gefahren sind.
    In Palermo haben wir viele historische Gebäude gesehen, die mal mehr und mal weniger gut erhalten sind. Manches ist beeindruckend, an manchen Stellen ist der Zustand aber auch nur ein Trauerspiel. Je näher man zum Hafen kommt, desto breiter und schicker werden die Straßen.
    Ganz neu für uns war ein Basar mit typisch sizilianischen Gerichten, der recht lang durch die Altstadt verlief. Typisch sizilianisch bedeutet hier: Meeresfrüchte, an fast jedem Stand lagen kleine Oktopusse zum Verkauf. Im Gegensatz zu den hiesigen Meeresfrüchten gab es in Cefalù hauptsächlich Pizza und im Inland viel Gemüse. "Typisch sizilianisch" scheint es also gar nicht zu geben.
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  • Blick auf Korsika

    July 14 in France ⋅ ☀️ 30 °C

    Den heutigen Tag haben wir fast komplett auf der Fähre verbracht. Entsprechend hatten wir uns auf einen Tag ohne Internet eingestellt. Bis, ja bis, um uns rum die Handys wieder klingel und auf dem Handy die Nachricht eintrudelt: willkommen in Frankreich. Die Fähre fährt nah genug an Korsika, damit die Handys Netz haben. Und da FindPenguin immer so nett sammelt, wie viele Länder man schon besucht hat, haben wir in Fingerprint nach Frankreich verortet.
    Die Fähre ist pünktlich um 18:00 Uhr in Genua angekommen, 1,5 Stunden später hatten auch wir wieder festen Boden unter den Rädern. Das Gespann haben wir dann direkt wieder zum Camping La Playa in Isola delle Feminne gelenkt, wo wir eine letzte Nacht in Italien verbringen.
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  • Trip end
    July 16, 2026