• Zwei Mal Caldeira with a view please

    August 29 in Portugal ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach einer heissen, nicht ganz erholsamen Nacht düsten wir zur Caldeira von Faial. Dem grössten Vulkankrater der Insel. Der Krater liegt etwa auf 1’000 M.ü.M. und man muss etwas Glück haben mit dem Wetter. Wir sahen zwar den Krater, doch wurde es sehr schnell wolkig.
    Wir fuhren wieder den Berg hinunter. Dabei kamen wir auf eine sehr holprige und mit Schlaglöchern übersehene Strasse. Bei Salão kamen wir dann wieder auf eine normale Strasse und wir fuhren nach Capelinhos.
    Dieser Ort ist sehr speziell. 1957 brach hier ein Vulkan aus und schuf eine völlig neue Halbinsel. Das Museum vor Ort erzählt die Endstehungsgeschichte. Das Museum ist sehr schön gestaltet und das Begehen des Leuchtturms ist inbegriffen. Vom Leuchtturm hatte man einen tollen Ausblick über die schroffe Umgebung. Wir wanderten auf den gegenüberliegenden Hügel. Es war sehr heiss und wir kamen ziemlich ins Schwitzen. Die Aussicht lohnte sich jedoch. Der Leuchtturm stand vor dem Ausbruch direkt auf der Kante der Klippe, die ins Meer abfiel. Alles hinter dem Leuchtturm bildete sich während drei Tagen beim Ausbruch.
    Mit diesen Eindrücken fuhren wir weiter um die Insel herum. Da es allgemein nach weniger Wolken aussah, fuhren wir nochmals zur Caldeira hoch. Die Wolken waren nun weniger, der Wind jedoch sehr stark. Wir entschieden uns den Wanderweg entlang des Kraters zu begehen. Erst hatten wir eine tolle Sicht auf die Insel, den Krater und das Meer. Nach etwa der Hälfte wanderten wir in den Wolken und wurden leicht nass. Der Wanderweg ist ca 6.5 Kilometer lang. Die Caldeira von Faial ist die jüngste eingestürtze Caldeira der Azoren. Sie existiert seit 1’000 Jahren.
    Zurück bei Auto fuhren wir zurück in die Sonne. Wir düsten nach Horta und besuchten dort einen Aussichtspunkt auf einer Halbinsel. Von hier konnte man die Caldeira do Inferno sehen, die ein Meeresschutzgebiet ist.
    Im Hotel machten wir ein Powernap und machten uns danach auf zum Znacht essen.
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