• Sara Wenger
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Azoren 🇵🇹

A 15-day adventure by Sara & Adrian Read more
  • Trip start
    August 22, 2026

    Aloha… äh… Olá São Miguel

    August 22 in Portugal ⋅ 🌬 25 °C

    Los gehts, auf die Azoren. Früh morgens brachte uns der Zug zum Flughafen Zürich. Nach etwas Wartezeit, bis das Check-In öffnete, konnten wir unsere Koffern schnell aufgeben und zur Sicherheitskontrolle schlendern. Die Sicherheitskontrolle war nun deutlich effizienter mit den neuen Geräten, kein mühsames Aus- und wieder Einpacken des Handgepäcks. Somit hatten wir genügend Zeit für einen Snack.
    Mit einer Stunde Verspätung ging es dann auch los. Der Flug nach Lissabon verlief ohne Probleme. Mit schmerzenden Füdlis und Rücken aufgrund der unbequemen Sitzen stiegen wir in Lissabon um. Da wir Verspätung hatten, kam Sara leicht ins Schwitzen. Dies legte sich jedoch als wir sahen, dass unser Anschlussflug ebenfalls verspätet war.
    Wieder hatten wir Zeit für einen Snack und den gemütlichen Fussmarsch zum anderen Ende des Terminals.
    Mit bequemeren Stühlen hoben wir dann mit dem Ziel Ponta Delgada ab. Schon bald erschien während des Fluges das Anschnall-Signal. Sara blickte sich nervös um, während Adi weiterhin entspannt seine Serie schaute. Als dann sogar zwei (!) Flugbegleiter alle Gurte kontrollierten und die Durchsage des Captain ertönte, kam Sara wiederum ins Schwitzen. Adi liess sich in seinem Powernap davon nicht beeinflussen. Zum Glück waren keine nennenswerten Turbulenzen zu spüren. Dieses Szenario wiederholte sich dann nochmals.
    Tiefenentspannt konnten wir die Insel beim Landeanflug geniessen. Auf den letzten Höhenmeter war der Wind jedoch stärker und wir wurden etwas durchgerüttelt. Die Landung dafür war sehr sanft. Einige verrückte Weiber schrien, andere klatschten ehrfürchtig.
    Als wir in die Gepäckabholungs-Halle kamen, waren unsere Koffer schon fast wieder weg. So früh hatten wir sie noch nie. Dafür standen wir für unser Mietauto länger an. Aber auch dies klappte reibungslos. Wir sind mit unserem roten Mitsubishi Colt sehr zufrieden.
    Nach 6 Minuten Fahrt erreichten wir unser Hotel und liessen uns ein Zimmer geben. Den Abend liesen wir in der Bar ausklingen.
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  • Ponta Delgada

    August 23 in Portugal ⋅ 🌬 23 °C

    Auf dem Programm stand heute die Entdeckung der Hauptstadt der Azoren; Ponta Delgada. Wir schlenderten durch die Gassen. Die Altstadt ist einfach zu Fuss zu erkunden. Trotzdem sammelten wir ein paar Kilometer am heutigen Tag. Da es heute Sonntag war, war es ruhig in der Stadt und teilweise waren Sehenswürdigkeiten geschlossen. Dies störte uns jedoch nicht.
    Nach einem Zmittagsstopp am Hafen besuchten wir die Plantação de Ananás dos Açores. Hier gibt es mehrere Gewächshäuser voller Ananas. Wie diese gezüchtet und bepflanzt werden, zeigte eine kleine gratis Ausstellung. Die Ananasse brauchen zwei Jahre, bis sie erntereif sind. Zwei Gewächshäuser durften betreten werden. Anschliessend gings in die Bar. Wir gönnten uns ein Ananasbier, Ananassaft, Caipiroska und den Ananasliquör. Wir waren uns einig, wir hatten noch nie eine so feine Ananas gegessen.
    Zurück im Hotel kühlten wir uns im Pool ab und assen im Hotelrestaurant das Nachtessen. Zum Abschluss gab es dann noch ein Schlummer-Gin.
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  • Auf der Suche nach Moby Dick

    August 24 in Portugal ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir hatten uns schon lange darauf gefreut. Endlich wiedermal Whalewatching. Pünktlich kamen wir am Hafen an. Nach einem kurzen Breefing - hier wurden uns Sicherheitsbedingungen erläutert und wir wurden informiert, weshalb die Boote Abstand von den Tierenhalten müssen - bestiegen wir das Zodiac. Los gings auf den offenen Atklantik. Wir fuhren nach Osten und wurden begleitet von Corysturmtauchern und einer wunderschönen Kulisse. Es herrschte reger Wellengang, leider gab es auch Personen die seekrank wurden und der Mageninhalt wurde ein paar Mal dem Meer übergeben.
    An Land gab es verschiedene Aussichtspunkte, an denen Mitarbeiter das Meer überblickten und unseren Guide anfunkten, wenn sie Wale oder Delfine sahen. Wir fanden nach ein bisschen Geduld einen weiblichen Pottwal. Dieser war schnell unterwegs und tauchte danach ab.
    Pottwale leben das ganze Jahr rund um die Azoren. Sie sind die grössten Zahnwale und haben das grösste Gehirn des Tierreiches. Sie ernähren sich von Tintenfischen und können bis zu 1’000 Meter tief tauchen um diese zu jagen. Die Tauchgänge dauern 20 bis 100 Minuten.
    Wir fuhren weiter mit Highspeed und plötzlich sprangen direkt neben unserem Boot zwei Common Dolphins aus dem Wasser. Der ganze Körper war ausserhalb des Wassers und vermutlich hatten die Guides sie ebenfalls nicht kommen sehen.
    Weiter ging die rasante Fahrt zu einer Schule mit grossen Tümmlern (Bottlenose Dolphins). Es war fantastisch. Die Delfine schwammen mit dem Boot, spielten in den Wellen und sprangen auf allen Seiten aus dem Wasser, unmöglich zu sagen wie viele es waren. Alle Delfine auf den Fotos und Videos sind grosse Tümmler.
    Nach diesem beeindruckenden Schauspiel fuhren wir wieder zurück zum Hafen. Auf dem Weg dahin fanden die Guides Plastik im Ozean. Dieser wurde rausgefischt und mitgenommen.
    Zurück am Hafen gab es zur Stärkung einen einheimischen Tee und ein kleines Souvenir durfte auch nicht fehlen.
    Wir können die Company Futurismo Azores Adventure sehr empfehlen. Nebst den Touristenangeboten forschen sie zurzeit an der Kommunikation der grossen Tümmler und gestalten aktiv den Schutz der Meeressäuger mit.
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  • Tag im Zeichen des Wassers

    August 24 in Portugal ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach dem Whalewatching assen wir am Hafen Zmittag und liefen zurück zum Hotel. Wir schnappten unseren Mietwagen und fuhren nach Westen.
    Die Insel ist sehr grün und am Strassenrand blühten noch einige blaue Hortensien.
    Wir hielten am Ponta da Ferraria. Dieser Ort ist ein einzigartiges Phänomen, ein Pseudokrater der vor vielen Jahren entstanden ist. Hier traf einst Lava das Meer und bildete diese Fajã. Wir wanderten hinab zum Meer und danach die steile Strasse wieder hinauf. Fast beim Auto angekommen, fing es stark an zu regnen.
    Wir fuhren mit dem Auto nach etwas um die Insel und machten uns danach zurück ins Hotel.
    Nach einem Powernap schlenderten wir zum Hafen und assen lecker in einem Restaurant direkt am Meer. So lässt sich ein toller Tag ausklingen.
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  • Caldeira das Sete Cidades

    August 25 in Portugal ⋅ ⛅ 20 °C

    Früh ging es los, heute zum Glück mit Sonnenschein. Wir fuhren als erstes zum Aussichtspunkt Miradouro da Vista do Rei. Wir waren früh unterwegs, da das Wetter meist am Morgen besser ist und vielleicht noch nicht zu viele Touris unterwegs sind. Am Aussichtspunkt angelangt war der Parkplatz beinahe leer. Den Aussichtspunkt hatten wir für uns allein. Hier hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die beiden grossen Kraterseen der Caldeira. Auf der linken Seite war das Dorf Sete Cidades zu sehen.
    Wir fuhren nach unten zu den Seen. Unten angelangt googelten wir einen bestimmten Aussichtspunkt. Nun wer kein Kopf hat macht Kilometer… Um zu diesem Ort zu gelangen, mussten wir dieselbe Strasse wieder hinauffahren. Dies war nicht weiter schlimm, da jede Aussicht während der Fahrt ein voller Genuss war. Wir fuhren am Kraterrand entlang und gelangten zu einem Parkplatz. Hier waren bereits mehre Autos abgestellt, jedoch war er bei weitem noch nicht voll.
    Wir starteten unseren Rundwanderweg zum Miradouro da Grota do Inferno. Der Weg war zum Teil etwas steil, aber jeder Meter lohnte sich. Oben angekommen hatten wir einen atemberaubenden Blick über den Krater. Es waren noch nicht viele Touris da und daher konnten wir tolle Fotos schiessen.
    Die Caldera da Sete Cidades (Kesse der sieben Städte) bekam ihren Namen durch einen alte Legende. Vertriebene Bischöfe sollen hier sieben Städte aufgebaut haben. In Wahrheit beinhaltet der Krater nur eine Stadt. Dieser Kessel entstant 22’000 Jahre zuvor, als bei einer Eruption der Vulkan in sich zusammenbrach. Der Krater beinhaltet zwei grosse Seen, den Lagoa Verde und den Lagoa Azul.
    Wir wanderten den Rundweg zurück zum Auto. Nun war der Parkplatz gefüllt mit Mietautos und auch zwei Resebusse hatten den Weg hinauf geschafft, Glück gehabt!
    Wir besuchten noch den Lagoa do Canário. Danach fuhren wir wieder hinab in den Krater und schlenderten auf der Promenade des Lagoa Verde. Kaum waren wir wieder beim Auto, fing es an zu regnen. Unser Zeichen den Krater zu verlassen und weiterzuziehen.
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  • Vom Fischerdorf zur Teeplantage

    August 25 in Portugal ⋅ ☁️ 21 °C

    Im Regen machten wir uns auf Richtung Westküste. Diese Wetterschwankungen sind völlig normal hier auf den Azoren. Auf Wetterberichte ist kein Verlass. Da die Insel jedoch nicht so gross ist, kann man das Programm sehr flexibel handhaben.
    Mit einem kleinen Aussichtsstopp fuhren wir nach Mosteiros. Dies war früher ein kleines Fischerdorf. Es liegt direkt an einem schwarzen Sandstrand und beheimatet Naturschwimmbecken, die zum Teil von heissen Quellen erwärmt werden.
    Wir erkundeten das Dorf, schwatzten mit einem älteren einheimischen Mann und assen ein leckeres Zmittag mit direktem Blick auf den Hafen.
    Wir sahen uns die Naturschwimmbecken an und fuhren danach weiter. Der Regen hatte schon lange wieder aufgehört.
    Wir fuhren bis nach Ribeirinha. Auf dem Weg besuchten wir verschieden Stopps, wie eine Mühle aus dem 18. Jahrhundert, den Leuchtturm Ponta do Cintrão und die Destillerie Mulher de Capote. In der Distellerie bekamen wir eine kostenlose Führung und wir shoppten ein paar Souvenirs.
    Unser letzter Stopp planten wir auf der Teeplantage Gorreana. Als wir auf die Einfahrt abbogen, sahen wir einen Ameisenhaufen von Autos. Von diesem Anblick demotiviert machten wir kehrt. Sara erinnerte sich an eine Metall Teekanne, die an einer Wand hing. Wir fuhren zurück und parkierten vor einem verlotterten Haus, dass gerade wieder instandgesetzt wurde. Unter dem Haus fanden wir die Teeplantage und angrenzend die Firma Chá Porto Formoso. Hier bekamen wir einen Einblick in die Teeherstellung. Die Firma baut Schwarztee an und wir bekamen gleich eine Tasse gratis zum Probieren. Auch hier fanden wir passende Souvenirs. Wir erkundeten die Plantage, welche mit einem wunderschönen Blick aufs Meer überzeugen konnte. Hier waren nur wenige Touris unterwegs, was das Ganze noch besser machte.
    Mit unglaublich vielen Eindrücken gings zurück ins Hotel.
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  • Deftiger Cozido

    August 26 in Portugal ⋅ ☁️ 20 °C

    Die erste Aktivität auf dem Programm war der Lagoa do Fogo. Wir fuhren zum Parkplatz, um von dort mit dem Shuttle hochzudüsen. Der Busfahrer meinte jedoch, heute werden wir kein Glück haben, alles voller Nebel. Naja Planänderung. Am Hafen von Vila Franca do Campo wollten wir ein Ticket für die
    Ilhéu de Vila Franca kaufen. Diese Insel wird als Naturschutzgebiet bezeichnet. Ob das nun gut für den Naturschutz ist, wenn 400 Menschen pro Tag auf die Insel dürfen? Fraglich. Wenigstens dürfen sich gleichzeitig „nur“ 200 Menschen auf der Insel befinden. Wir standen sehr lange an, um ein Ticket zu ergattern. Wir gehörten nicht zu den ersten 200, deshalb mussten wir am Nachmittag zurückkommen. Nochmals Planänderung.
    Wir fuhren zum Lagoa das Furnas. Hier besichtigten wir die Fumarolas. Dies sind aktive Schwefel- und Dampfquellen. Der Schwefelgeruch hing leicht in der Luft. Hier wird das traditionelle Cozido gekocht. Dafür werden grosse versiegelte Töpfe in die Erde gegraben. Darin schmort der Cozido 5-8h bei 65-90 Grad und wird zur Mittagszeit ausgebudelt.
    Wir fuhren nach Furnas und suchten uns ein Restaurant. Schon das erste hatte Platz für uns. Hier konten wir den Cozido probieren. Dieser besteht aus sehr viel Fleisch und ist nichts für Vegetarier! Aber es schmeckte sehr gut. Mit mehr als gesättigten Bäuchen fuhren wir weiter…
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  • Ilhéu de Vila

    August 26 in Portugal ⋅ 🌬 21 °C

    Nach dem deftigen Zmittag fuhren wir zurück nach Franca do Campo. Hier nahmen wir die Fähre nach Ilhéu de Vila.
    Die Insel ist ein alter Vulkankrater, dessen Kraterwand auf der Nordseite eingestürzt ist. Darin befindet sich ein Naturpool mit 150 Metern Durchmesser.
    Der Meerpool ist voller wunderschöner Fische. Wir schnorchelten und bestaunten die Unterwasserwelt. Auf den Felsen fanden wir Platz zum Sonnenbaden. Es waren nur noch wenige Menschen hier. Die meisten verliessen die Insel um 16 Uhr. So konnten wir mit wenigen Nasen die nächte Stunde richtig geniessen.
    Um 17 Uhr nahmen wir die Fähre zurück. Der Captain war so nett und fuhr einmal um die Insel. Somit konnten wir auch die Klippen ausserhalb bestaunen. Zurück am Hafen schnappten wir unser Auto und fuhren zurück nach Ponta Delgada.
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  • Lagoa de Fogo

    August 27 in Portugal ⋅ ⛅ 20 °C

    Noch einen Versuch. Wir fuhren zum Parkplatz, um mit dem Shuttle Bus den Lagoa de Fogo zu besuchen. Heute hatten wir Glück, der Shuttlebus war fast leer und kaum nahmen wir Platz fuhren wir auch schon los. Wir besichtigten den See. Dieser liegt in einem Naturschutzgebiet. Während der Sommermonaten kann man zwischen 9-20 Uhr nicht selber hoch fahren. Somit ist der Ort nicht überladen mit parkierten Autos. De See ist wunderschön eingebettet in die Kraterlandschaft. Die Einheimischen nennen ihn liebevoll die Feuerlunge der Insel.
    Nach der Besichtigung fuhren wir nach Osten zu einem Aussichtspunkt, wo wir den Lagoa das Furnas überblicken konnten.
    Wir fuhren nach Furnas und besichtigten den wunderschönen botanischen Garten Terra Nostra. Ein Spaziergang durch den Park zeigte uns die Vielfalt der Pflanzen. Auch ein Thermalbecken zum Schwimmen gibt es hier.
    Nach diesem schönen Rundgang gings weiter Richtung Osten. Wir fuhren nach Povoação und fanden ein nettes Restaurant in der Mitte des Städtchens. Hier assen wir wiedermal ein sehr leckeres Zmittag.
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  • Die Ostküste

    August 27 in Portugal ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach dem Mittagessen in Povoação fuhren wir die Strasse weiter nach Osten. Die Insel ist hier sehr steil abfallend zum Meer hin. Wir machten immer wieder bei Aussichtsplatformen halt. Diese sind immer schön gestaltet und haben oftmals auch tolle Picknickplätze mit Grills.
    Der nächste längere Halt machten wir beim Leuchtturm Farol do Arnel. Oben auf der Klippe parkierten wir unser Auto, da die Strasse zum Turm als gefährlich ausgeschildert wurde; zum Glück. Es war sehr steil, die Neigung wurde als 20% ausgeschildert, aber an manchen Stellen war sie wohl noch mehr. Unten angekommen konnten wir die Aussicht auf den Atlantik geniessen. Da stand uns nun die Besteigung der Strasse bevor. Ein paar Touris fuhren natürlich nach unten und es gab einen Stau, da die Autos nicht kreuzen konnten. Das Touri Auto hatte zu wenig Leistung, um wieder hoch zu kommen und der Local im anderen Auto meinte, sie müssen sich abschleppen lassen. Wir verliessen die gestressten Touris und stiegen weiter schwitzend die Strasse hinauf.
    Weiter ging die Fahrt via Nordeste zum Strand Salto da Farinha. Hier konnten wir den grossen Wellen wie sie brachen zusehen.
    Auf gings mit dem Auto zum nächsten Leuchtturm. Der Spaziergang zum Leuchtturm Farolim dos Fenais da Ajuda ging der Küste entlang und auch hier war ein wunderschöner Aussichtspunkt. Den Leuchtturm hatten wir für uns alleine.
    Unser letzter Stopp planten wir in der Caldeira Velha. Hier schnappten wir unsere Badesachen, da es hier eine natürliche Thermalquelle gibt. Leider gab es nur noch Tickets, um sich den Park anzuschauen, keine mehr zum Baden. Wir besichtigten die Quellen und verliessen den nach Schwefel duftenden Ort.
    Dies war unser letzter voller Tag auf der Insel São Miguel. Wir konnten viele Sehenswürdigkeiten entdecken und freuen uns schon riesig auf die nächste Insel.
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  • Auf zum nächsten Paradies

    August 28 in Portugal ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute konnten wir wiedermal etwas länger schlafen. Gemütlich machten wir uns nach dem Zmorgen auf Richtung Flughafen. Die 6 Minuten Fahrt wurde schlussendlich etwa doppelt so lang, da wir den Parkplatz nicht auf Anhieb fanden.
    Die Rückgabe des Autos ging ratzfatz. Wir checkten ein und überwanden die kleine Sicherheitskontrolle. Der Flughafen war sehr überschaubar. Wir gönnten uns je ein Pastel de Nata (für Sara das erste Mal, auf diesen Moment hatte sie gewartet) und chillten vor dem Boarding.
    Das Boarding verlief sehr rasch, da die Propellermaschine nicht sehr gross war.
    Schon starteten wir Richtung Westen. Der Flug dauerte 45 Minuten. Auf der rechten Seite konnten wir dir Inseln Terceira, São Jorge und Graciosa bewundern. Auf der anderen Seite die Insel Pico. Pico beherrbergt den grössen Berg Portugals. Der Gipfel hat den gleichen Namen wie die Insel. Diese Insel wird die Dritte sein, die wir besuchen. Doch heute hatten wir ein anderes Ziel: Faial, die fünft grösste Insel der Azoren.
    Die Landung war wieder etwas windig und das Gepäck kam schnell.
    Die Mietwagenübernahme verlief reibungslos und wir konnten unseren (vorne ziemlich beschädigten) Wagen übernehmen.
    Die Fahrt zu unserem Hotel in Horta dauerte 14 Minuten.
    Wir bezogen unser Hotelzimmer mit Blick auf das Meer, den Hafen und die Nachbarinsel Pico.
    Wir schlenderten durch die Strassen von Horta und tranken ein leckeres einheimisches Bier. Später gab es ein ausgezeichnetes Essen mit heissen Stein und einen Schlumi in der Hotelbar.
    Wir waren uns einig, so lässt es sich leben!
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  • Zwei Mal Caldeira with a view please

    August 29 in Portugal ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach einer heissen, nicht ganz erholsamen Nacht düsten wir zur Caldeira von Faial. Dem grössten Vulkankrater der Insel. Der Krater liegt etwa auf 1’000 M.ü.M. und man muss etwas Glück haben mit dem Wetter. Wir sahen zwar den Krater, doch wurde es sehr schnell wolkig.
    Wir fuhren wieder den Berg hinunter. Dabei kamen wir auf eine sehr holprige und mit Schlaglöchern übersehene Strasse. Bei Salão kamen wir dann wieder auf eine normale Strasse und wir fuhren nach Capelinhos.
    Dieser Ort ist sehr speziell. 1957 brach hier ein Vulkan aus und schuf eine völlig neue Halbinsel. Das Museum vor Ort erzählt die Endstehungsgeschichte. Das Museum ist sehr schön gestaltet und das Begehen des Leuchtturms ist inbegriffen. Vom Leuchtturm hatte man einen tollen Ausblick über die schroffe Umgebung. Wir wanderten auf den gegenüberliegenden Hügel. Es war sehr heiss und wir kamen ziemlich ins Schwitzen. Die Aussicht lohnte sich jedoch. Der Leuchtturm stand vor dem Ausbruch direkt auf der Kante der Klippe, die ins Meer abfiel. Alles hinter dem Leuchtturm bildete sich während drei Tagen beim Ausbruch.
    Mit diesen Eindrücken fuhren wir weiter um die Insel herum. Da es allgemein nach weniger Wolken aussah, fuhren wir nochmals zur Caldeira hoch. Die Wolken waren nun weniger, der Wind jedoch sehr stark. Wir entschieden uns den Wanderweg entlang des Kraters zu begehen. Erst hatten wir eine tolle Sicht auf die Insel, den Krater und das Meer. Nach etwa der Hälfte wanderten wir in den Wolken und wurden leicht nass. Der Wanderweg ist ca 6.5 Kilometer lang. Die Caldeira von Faial ist die jüngste eingestürtze Caldeira der Azoren. Sie existiert seit 1’000 Jahren.
    Zurück bei Auto fuhren wir zurück in die Sonne. Wir düsten nach Horta und besuchten dort einen Aussichtspunkt auf einer Halbinsel. Von hier konnte man die Caldeira do Inferno sehen, die ein Meeresschutzgebiet ist.
    Im Hotel machten wir ein Powernap und machten uns danach auf zum Znacht essen.
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  • Faial, die kleine Blaue

    August 30 in Portugal ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute stand die komplette Umrundung der Insel auf dem Programm. Wir fuhren gegen den Urzeigersinn und besuchten Aussichtsplattformen und Strände. Das Wetter war heute eher bewölkt, aber die Sonne zeigte sich mehrere Male.
    Wir sahen uns mehrere Naturpools an in Salão, Fajã und Copelinhos. Wir entschieden uns aber für einen Schwumm im Naturpool in Varaduro. Wir waren als Touris eher in der Minderheit, die meisten waren Einheimische. Wir genossen das kühle Nass und die teilweise vorbeischauende Sonne. Im nächstgelegenen Restaurant fanden wir einen leckeren Snack.
    Weiter ging die Fahrt. Wir besuchten den Morro de Castelo Branco. Dieser beherbergt ein Naturschutzgebiet für Seevögel und einheimische Pflanzen.
    In Horta beendeten wir unsere Rundfahrt. Nicht weit vom Hotel besuchten wir das Museu da Fábrica da Baleia de Porto Pim. Dieses Museum erzählt die Geschichte des Walfangs auf Faial. In diesem Gebäude wurden die Pottwale weiterverarbeitet, vor allem das Wal-Öl. Das Museum hat viel zu bieten. So sieht man die alte Fabrik mit ihren Geräten und Öfen. Auch hat es ein riesiges echtes Pottwalskelett. Wir lernten auch interessante Dinge über den Pottwal, z.B. dass der Dünndarm eines Pottwals 150m lang ist (bei Menschen ca. 5m) oder dass ein Pottwaljunges bei der Geburt bereits 4 Meter gross und eine Tonne schwer ist.
    Fasziniert von diesen durchaus schrecklichen Eindrücken der Waljagd gings zurück zum Hotel. Wir genehmigten uns ein Bier mit Blick auf den Hafen und machten uns danach frisch fürs Znacht.
    Heute war unser letzter ganzer Tag auf Faial. Die Einheimischen nennen sie liebevoll Ilha Azul (blaue Insel), da hier sehr viele blaue Hortensien blühen. Wir konnten die Insel in vollen Zügen geniessen und freuen uns bereits auf die Nächste.
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  • Auf zu neuen Ufern

    August 31 in Portugal ⋅ ⛅ 24 °C

    Mit der Fähre fuhren wir heute von Horta zur Insel Pico. Pico ist die zweitgrösste Insel der Azoren und wird auch Ilha Preta (schwarze Insel) genannt.
    Wir holten unseren Mietwagen und fuhren entlang der Küste nach Silveira. Entlang der Küste sahen wir bereits viele Steinmauern aus schwarzen Lavastein. Dazwischen waren unmengen Weinreben gepflanzt. Pico ist bekannt für seine Weinkultur.
    Im Hotel angekommen, checkten wir ein und hatten Glück, dass unser Zimmer schon bereit war. Nach einem Zmittag im Hotelrestaurant schnappten wir unseren Mietwagen und düsten los.
    Wir fuhren Richtung Osten und genossen den Ausblick aufs Meer. Die Insel hat deutlich weniger Aussichtsplätze zu bieten, die Strassen und die Vegetation sind jedoch genauso schön, wie auf den anderen beiden Inseln.
    In São Roque do Pico gingen wir von der Küstenstrasse ab und fuhren den Hügel hinauf. Hier sahen wir den Vulkan Pico vor uns. Wir fuhren einmal Längs über die Insel zurück nach Silveira.
    Zurück im Hotel nahmen wir unsere Badesachen zur Hand und schlenderten den etwas längeren Weg zum Pool. Diesen hatten wir ganz für uns allein. Der Pool bot einen tollen Ausblick zum Meer und über die schroffen Klippen. Wir sonnten uns (waren aber nicht mehr allein am Pool) und liessen den Abend bei einem feinen Znacht ausklingen.
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  • Blue Safari 2.0

    September 1 in Portugal ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir waren gespannt. Unser zweiter Whalewatching-Termin stand heute auf dem Programm. Wir fuhren nach Lajes und bekamen auch hier wieder ein kurzes Breefing. Schwimmwesten an und ab aufs Zodiac.
    Wir düsten auf den weiten Ozean. Schon bald sahen wir die ersten Delfine. Es waren Common Dolphins. Diese hatten jedoch nicht so grosse Lust auf uns, deshalb liessen wir sie in Ruhe und fuhren weiter.
    Schon bald kam das nächste Highlight. Eine Pottwalmutter mit frisch geborenem Kalb. Sogar unsere Guidin war völlig entzückt. Wir erspähten noch mehr aus der Familiengruppe. Wir sahen insgesamt 6 Pottwale. Einmal schwammen drei gleichzeitig nebeneinander. Als sie alle abtauchten, war dies unser Zeichen weiterzuziehen.
    Als nächstes zeigte sich uns eine Kurzflossen-Grindwal-Familie. Diese ruhte sich vom nächtlichen Jagen aus. Auch hier sahen wir wieder ein Baby. Unsere Guidin erzählte uns, dass selten eine Grindwal-Familie allein unterwegs ist. Tatsächlich sahen wir nochmals zwei weitere Familien. Bei einer gesellte sich eine grosse Gruppe Common Dolphins dazu. Diese Gruppe hatte mehr Spass daran, mit unserem Boot zu schwimmen. Wir genossen den Trubel rund um das Boot.
    Nach all den Erlebnissen gings Richtung Hafen. Wir stutzen jedoch, als wir am Hafen vorbei fuhren. Wir fanden nicht weit eine Gruppe Rundkopfdelfine. Unsere Guidin hatte grosse Freude, da es eine gemischte Gruppe war mit Männchen, Weibchen und Babys. Sie waren absolut tiefenentspannt und kamen nahe ans Boot. Unsere Guidin erklärte, dass die Männchen immer hier leben. Die Weibchen mit ihren Babys ziehen jeweils weiter. Normalerweise seien die Weibchen (die ganz schwarzen) sehr scheu und seien nicht gerne bei Booten. Aber auch diese waren entspannt und kamen nahe. Die Männchen werden im Alter aufgrund des Testosterons immer weisser und haben viele Narben. Je mehr Narben, desto attraktiver für die Weibchen. Wir genossen diesen einmaligen Moment trotz Nieselregen.
    Das Spezielle an diesen Whalewatching war, jede Begegnung hatten wir alleine. Es war nie ein anderes Boot dabei. Dies machte das Erlebnis noch spektakulärer.
    Nach diesen unglaublichen Begegnungen gings zurück an Land.
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  • Nebel im Hochland

    September 1 in Portugal ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach dem beeindruckenden Whalwatching besuchten wir passend das Walfangmuseum von Lajes. Wir kannten schon viele Infos von Horta, doch trotzdem war es spannend die Ausstellungsstücke zu betrachten.
    Nach einem kurzen Einkaufsstopp fuhren wir zur Höhle Gruta das Torres. Dies ist die längste Lavahöhle Portugals. Auf abenteuerlichen Strassen fuhren wir zum Eingang. Leider gab es für heute keine Eintrittstickets mehr, deshalb ging unsere Fahrt weiter.
    Einmal am Pico vorbei besuchten wir das Hochland. Hier gab es immer wieder dicker Nebel, dann wieder freie Sicht. Hier im Hochland wird viel Landwirtschaft betrieben. Die Dörfer und Städte sind alle an der Küste. Wir fuhren zu mehreren Seen und genossen die Aussicht auf São Jorge. Die Hügellandschaft ist wunderschön grün und immer wieder wird sie durchbrochen von schwarzen Lavasteinmauern.
    Zurück im Hotel genossen wir den Abend und bereiteten uns auf morgen vor, aber dazu mehr beim nächsten Mal…
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  • Auf dem Dach Portugals

    September 2 in Portugal ⋅ ⛅ 24 °C

    Früh ging es für uns los. In der Morgendämmerung ohne Frühstück fuhren wir zur Casa da Montanha. Hier wurden unsere Wanderschuhe kontrolliert und für tauglich befunden. Nach einer Einweisung bekamen wir unsere GPS-Tracker und los gings. 47 Wegweiser zeigten uns den steilen Weg nach oben. Von der Casa da Montanha (1’200 M.ü.M.) gings über die Lavafelder zum Kraterrand des Pico (2’250 M.ü.M). Oftmals krackselten wir auf allen vieren den steilen Weg hinauf. Wie sollen wir da jemals wieder runterkommen? Es gibt nur diesen einen Weg.
    Sara hatte ordentlich zu Kämpfen beim Aufstieg. Es waren mehrere geführte Gruppen auf dem Berg unterwegs und auch einzelne Bergsteiger. Sehr eindrücklich waren die versteinerten Lavaströme, welche sich vor hunderttausend Jahren gebildet hatten. Nach ca. 3 Stunden hatten wir es geschafft. Wir erreichten den Hauptkrater. Dieser hat einen Umfang von 700 Meter. In der Mitte des Kraters trohnte der 100 Meter hohe Lavakegel. Um auf diesen zu gelangen, musste man noch steiler auf allen vieren hochklettern. Wir entschieden uns diesen Kegel nicht zu besteigen.
    Wir gönnten eine etwas längere Pause und machten uns danach auf zum Absteigen.
    Der Abstieg war teilweise sehr schwierig und forderte viel Konzentration. Immer wieder mussten wir über Geröll, welche gefährliche Rutschpartien provozierten, laufen.
    Wir kamen jedoch heil, aber mit schmerzenden Füssen nach ca. 2.5 Stunden bei der Casa da Montanha an.
    Wir gaben unsere Tracker ab und genehmigten uns ein kaltes Getränk.
    Auf dem Weg ins Hotel machten wir einen Stopp beim Lagoa do Capitão. Heute war hier weniger Nebel und wir sahen etwas mehr vom See.
    Müde kamen wir beim Hotel an und machten uns einen gemütlichen Nachmittag.
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  • Neue Insel, neues Abenteuer

    September 3 in Portugal ⋅ ☁️ 25 °C

    Mit dem Flieger gings bereits früh, mit etwas stressiger Ankunft (Rucksack im Zimmer eingeschlossen, vier Hasen fast überfahren, Auto tanken und abgeben), weiter. Wir flogen 35 Minuten nach Terceira, unsere letzte Insel. Terceira ist die drittgrösste Insel der Azoren.
    Wir fuhren mit unserem Mietwagen zum Hotel nach Angra do Heroísmo und checkten ein. Doch leider war unser Zimmer noch belegt. Dies stellten wir fest als wir ins Zimmer kamen und sich noch Gäste darin befanden. Uppsi!
    Wir fuhren deshalb der Küste entlang und vertrieben uns die Zeit bis das Hotelzimmer frei wurde mit wunderschönen Ausblicken.
    Wir erkundeten die Halbinsel Monte Brasil und staunten über den Blick über die Stadt.
    Am Nachmittag besuchten wir die Gruta do Natal. Dies ist eine 700 Meter lange Lavahöhle. Natürlich ist nicht der komplette Teil begehbar, aber wir erkundeten ausgestattet mit Helm die Höhle. Sie war sehr gut begehbar, nur eine Stelle war etwas enger.
    Weiter gings zum Furnas do Enxofre. Hier gibt es ebenfalls warme Schwefelquellen, welche aus dem Boden dampfen. Ein kleiner Rundweg führt um das Naturspektakel herum.
    Der Nächste Stopp war der Vulkanschlund Algar do Carvão. Treppen führen hinab in die Höhle. Nach oben ist sie offen und da wo natürliches Licht hinreicht wachsen sattgrüne Pflanzen. In 90 Metern Tiefe befindet sich ein kristallklarer See aus Regenwasser. Wir erkundetem auch diese Höhle (diesmal ohne Helm) und bestaunten die Formationen der Lavamasse.
    Zurück zum Hotel fuhreb wir einen Umweg der Küste entlang und besuchten mehrere Aussichtsplattformen.
    Wir waren uns einig, auch die vierte Insel ist genau nach unserem Geschmack.
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  • Vom Winde verweht

    September 4 in Portugal ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir machten uns auf weiter die Insel zu erkunden. Zuerst besuchten wir die höchste Erhebung der Insel, den Serra do Cume. Leider hatten wir kein Glück, wir waren mitten in den Wolken und es windete sehr stark.
    Wir fuhren weiter nach Praia da Vitória. Wir erkundeten die Stadt und stiegen zu einem Aussichtspunkt hinauf. Hier konnten wir die Stadt wunderbar überblicken. Mit noch immer schmerzenden Beinen machten wir uns an den Abstieg und gönnten uns danach ein kühles Getränk. Ein bisschen Shoppen gehörte zu unserem Besuch auch dazu.
    Wir versuchten unser Glück nochmal und fuhren in die Höhe. Die Serra de Santa Bárbara ist die grösste Caldeira der Insel. Auch hier hatten wir leider wieder kein Glück und sahen nur wenig des Kraters. Dafür lohnte sich jedoch die Fahrt zur Caldeira. Wir fuhren durch einen wunderschönen, mystischen Wald der teilweise im Nebel lag. Das Moos an den Bäumen stach mit seinem satten Grün heraus.
    Wir parkierten unseren Mietwagen beim Hotel und erkundeten Angra do Heroísmo. Diese Stadt war im 18. Jahrhundert sogar einmal die Hauptstadt Portugals. Sie überzeugte mit schönen kleinen Gassen und den bunten Kirchen. Wir schlenderten, shoppten und assen einen Snack. Auch sahen wir die Praça de Toiros Ilha Terceira. Dies ist eine Arena für den Stierkampf. Leider wird dieser noch immer hier praktiziert, die Tiere dürfen aber nicht mehr verletzt oder getötet werden.
    Ein Blick auf den Wetterradar, keine Wolken in der Höhe. Wir schnappten unser Auto und fuhren nochmals zum Serra do Cume. Naja, keine Wolken wäre anders. Adi war voller Hoffnung und Zuversicht. Wir warteten längere Zeit, wobei sich Sara ein Powernap im Auto gönnte. Tatsächlich sahen wir mehr als nur ein paar Meter. Der Wind war stärker als am Morgen und fegte die Wolken über uns hinweg. Zufrieden mit dem Ergebnis fuhren wir die Nordküste ab und hielten an mehreren schönen Aussichtspunkten.
    Auf dem Weg zurück ins Hotel konnte Sara endlich ein Foto eines portugiesischen Stieres schiessen.
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  • Tschau Tschau Azoren

    September 5 in Portugal ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach unserem letzten Frühstück checkten wir gemütlich aus und fuhren zum Flughafen.
    Ein letztes Mal genossen wir die schönen Strassen der Azoren.
    Mit ein bisschen Wehmut sahen wir, dass heute weniger Wolken vorhanden wären und wir heute vom Serra do Cume aus sicher mehr gesehen hätten. Tja, so ist das Leben.
    Am Flughafen gaben wir Adi’s geliebten Mietwagen zurück.
    Der Flughafen war nicht wirklich gross, weshalb alles schnell voranging (wären da nicht drei Frauen bei der Sicherheitskontrolle, welche ca. 100 kleine Fläschen dabeihatten und diese nicht in einer Tüte verstaut hatten🤦🏽‍♀️). Er besass ganze sechs Gates. Mit Verspätung hoben wir ab nach Lissabon. Die Sitze waren sehr eng, somit wird Sara wohl blaue Flecken davontragen.
    In Lissabon hatten wir nur einen kurzen Stopp, mussten dafür wieder länger im Flugzeug warten, bis wir abheben konnten. Auch hier, mit Verspätung, flogen wir los. Diesmal hatte Sara einen Sitz beim Notausgang und damit mehr Beinfreiheit. Im Flieger genehmigten wir uns einen Gin Tonic.
    Knapp vor 23:00 Uhr landeten wir in Zürich.

    Wir durften zwei wunderschöne Wochen auf den Azoren verbringen. Die Inseln São Miguel, Faial, Pico und Terceira brachten uns immer wieder zum Staunen. Wir genossen die unglaublichen Ausblicke und die tollen Highlights.
    Wir hoffen, auch die fünf weiteren Inseln der Azoren einmal entdecken zu dürfen.

    Gefahrene Kilometer:
    São Miguel: 500km
    Faial: 200km
    Pico: 300km
    Terceira: 320km
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    Trip end
    September 5, 2026