• Auf dem Dach Portugals

    September 2 in Portugal ⋅ ⛅ 24 °C

    Früh ging es für uns los. In der Morgendämmerung ohne Frühstück fuhren wir zur Casa da Montanha. Hier wurden unsere Wanderschuhe kontrolliert und für tauglich befunden. Nach einer Einweisung bekamen wir unsere GPS-Tracker und los gings. 47 Wegweiser zeigten uns den steilen Weg nach oben. Von der Casa da Montanha (1’200 M.ü.M.) gings über die Lavafelder zum Kraterrand des Pico (2’250 M.ü.M). Oftmals krackselten wir auf allen vieren den steilen Weg hinauf. Wie sollen wir da jemals wieder runterkommen? Es gibt nur diesen einen Weg.
    Sara hatte ordentlich zu Kämpfen beim Aufstieg. Es waren mehrere geführte Gruppen auf dem Berg unterwegs und auch einzelne Bergsteiger. Sehr eindrücklich waren die versteinerten Lavaströme, welche sich vor hunderttausend Jahren gebildet hatten. Nach ca. 3 Stunden hatten wir es geschafft. Wir erreichten den Hauptkrater. Dieser hat einen Umfang von 700 Meter. In der Mitte des Kraters trohnte der 100 Meter hohe Lavakegel. Um auf diesen zu gelangen, musste man noch steiler auf allen vieren hochklettern. Wir entschieden uns diesen Kegel nicht zu besteigen.
    Wir gönnten eine etwas längere Pause und machten uns danach auf zum Absteigen.
    Der Abstieg war teilweise sehr schwierig und forderte viel Konzentration. Immer wieder mussten wir über Geröll, welche gefährliche Rutschpartien provozierten, laufen.
    Wir kamen jedoch heil, aber mit schmerzenden Füssen nach ca. 2.5 Stunden bei der Casa da Montanha an.
    Wir gaben unsere Tracker ab und genehmigten uns ein kaltes Getränk.
    Auf dem Weg ins Hotel machten wir einen Stopp beim Lagoa do Capitão. Heute war hier weniger Nebel und wir sahen etwas mehr vom See.
    Müde kamen wir beim Hotel an und machten uns einen gemütlichen Nachmittag.
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