Aylame

Bin gerne und viel unterwegs und verbinde meine Reisen auch immer gerne mit Geocaching
Living in: Nordrhein-Westfalen, Deutschland
  • Day19

    Bo-Kaap

    October 11, 2017 in South Africa

    Mit seinen farbenfroh gestrichenen Häusern ist das Bo-Kaap eines der bei Touristen beliebtesten Viertel der Stadt.

    Es wurde im 18. Jahrhundert von Kapmalaien besiedelt, nachdem sie aus der Sklaverei entlassen worden waren. Das älteste erhaltene Haus im Originalzustand ist das heutige Bo-Kaap Museum aus den 1760er Jahren, das wahrscheinlich einzige noch weiß-gestrichene Haus mit der Nr. 22.

    Das etwa 1 mal 1 km große Bo-Kaap liegt zu Füßen des Signal Hill und ist gekennzeichnet durch engen Gassen aus Kopfsteinpflaster, die teilweise extrem steil von der Innenstadt Richtung Signal Hill führen. Zudem sind in dem Viertel viele Moscheen zu finden, ein Großteil der Bewohner sind Muslime.

    Warum die Gebäude so farbenfroh gestrichen sind, darum ranken sich einige Legenden: So wollte etwa ein Arzt sein Geschäft ankurbeln und strich sein Haus in Pink, um zwischen allen weißen Häusern leichter gefunden zu werden. Den Nachbarn gefiel das allerdings so gut, dass sie gleich auch zum Pinsel griffen. Andere behaupten, dass die ersten Bewohner keine Zahlen lesen konnten und um die Adresse besser beschreiben zu können, strichen sie ihre Häuser in auffällig Farben und gaben an im 4. roten Haus zu wohnen. Am wahrscheinlichsten ist allerdings, dass die bunten Fassaden mit den ersten Bewohnern in das Viertel kamen. Die Sklaven durften damals ausschließlich die Farben Grau und Braun tragen. Mit ihrer Befreiung gewannen die sie auch die Farben zurück – ihre bunten Häuser sind bis heute ein Zeichen der wiedergewonnenen Freiheit.

    Wer jedes Jahr einmal durch das Viertel spaziert, wird die kleinen Häuser allerdings kaum wiedererkennen. Weil die Sonne die bunten Fassaden so schnell ausbleicht, streichen die Bewohner ihre Häuser jedes Jahr aufs Neue. Wer welche Farbe bekommt, wird in den einzelnen Teilen des Viertels nach Alter vergeben – die ältesten Bewohner dürfen zuerst aussuchen, die Jüngeren zum Schluss. Außerdem ist pro Haus nur eine Farbe erlaubt, bunte Streifen oder Punkte wird man hier also vergeblich suchen.
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  • Day18

    Chapman's Peak Drive

    October 10, 2017 in South Africa

    Auf dem Rückweg vom Kap der Guten Hoffnung haben wir uns für die Route entlang des Atlantiks entschieden, um den Chapman's Peak Drive entlang zu fahren.

    Die Straße zwischen Noordhoek und Hout Bay schlängelt sich über 114 Kurven unmittelbar zwischen Meer und steilen Felswänden entlang und dient vielen Autokonzerne als Kulisse für ihre Werbeaufnahmen.

    Obwohl der Bau der Straße zunächst unmöglich erschien, begannen 1915 unter teilweise lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen die Bauarbeiten. Sieben Jahre später konnte die Straße für den Verkehr freigegeben werden. Trotz der vorgeschriebenen Höchstgeschwin-digkeit von 20 km/h war die Fahrt über den Chapman’s Peak Drive nicht ungefährlich. Immer wieder fielen Felsbrocken herab und erschlugen Menschen. Bei nasser Fahrbahn kamen viele Autos ins Schleudern, prallten gegen die Felsen oder stürzten in die Tiefe.

    Als dann auch noch im Januar 2000 30% der Strecke verschüttet wurden, sperrte man die Straße. Da die öffentliche Hand die Gelder für die Sanierung nicht aufbringen konnte oder wollte, wurde die Straße an ein privates Konsortium verpachtet. Diese investierte Millionen in den Umbau der Straße um riesige Fangnetze für herabfallendes Gestein zu installieren und Tunnel bzw. Halbtunnel in den Fels zu sprengen. Seit dem ist der Chapman's Peak Drive wieder für den Verkehr geöffnet und um die hohen Sanierungskosten wieder reinzuholen, kostet die Fahrt über den Chapman’s Peak Drive nun Maut.
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  • Day18

    Kap der Guten Hoffnung

    October 10, 2017 in South Africa

    Neben dem Tafelberg ist das Kap der Guten Hoffnung das die zweite Station, die man in Kapstadt unbedingt anfahren sollte.

    Es ist der südwestlichste Punkt Südafrikas (nicht der südlichste Punkt Afrikas - das ist das Kap Agulhas) und damit jenes Kap, an dem die afrikanische Küste ihren Schwenk nach Osten beginnt und den Übergang vom Atlantischen zum Indischen Ozean anzeigt. Hier treffen daher der kalte Benguelastrom und der warme Agulhasstrom zusammen.

    Unmittelbar an der Küste erstreckt sich eine Felsenlandschaft, die sich unter Wasser auf das Meer ausdehnt. Neben den Felsen an sich geht eine weitere Gefahr von den starken Winden am Kap aus, die, selbst wenn ein Segelschiff diesen Ort eigentlich weit genug umfährt, es wieder in Richtung Küste drücken, so dass es dann auf die Felsen auflaufen kann. Diese Gefahren dokumentieren die mindestens 23 Schiffe, die rund um das Kap als Wrack auf dem Meeresgrund liegen. Daher galt das Kap früher als die gefährlichste Passage entlang der Afrikanischen Küste.

    Das südlichste Gebiet des Table Mountain National Park bietet eine atemberaubende Landschaft und tolle Spazierwege. Der Wer hinauf zum alten Leuchtturm ist zwar etwas anstrengend, aber dem Blick von der False Bay über die Südspitze des Kaps hin zum Atlantischen Ozean lohnt sich. Mit etwas Glück könnt ihr hier zur richtigen Saison wie wir Wale vom Land aus beobachten.
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  • Day18

    Kalk Bay Harbor

    October 10, 2017 in South Africa

    Auf dem Weg zum Kap der Guten Hoffnung haben wir einen Halt am Hafen von Kalk Bay gemacht.

    Bei tollstem Sonnenwetter konnten wir uns in aller Ruhe die farbenfrohen Fischerboote ansehen und den Fischern beim klarmachen ihrer Boote zusehen. Wer etwas früher als wir auf den Beinen ist, kann vormittags auch den frischen Fang am Markt direkt am Hafen kaufen.

    Da hier aber gerade kaum was los war, machten wir es uns auf der Kaimauer gemütlich und beobachteten einige Robben beim Herumtollen im Hafenbecken.Read more

  • Day17

    Tafelberg

    October 9, 2017 in South Africa

    Wer Kapstadt bereist, kann ihn nicht nur vom Stadtzentrum aus hervorragend sehen, nein man sollte ihn auch besteigen! Ob man sich nun die Zeit nimmt um ihn zu Fuß zu erklimmen, oder ob man bequem die Seilbahn nimmt (Achtung; Sie fährt nicht bei jedem Wetter!), ein Besuch ist der Tafelberg definitiv wert!

    Auf einer Höhe von 1088m hat man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und den Signal Hill, welche sich an der Nordseite des Berges wie ein Teppich vor einem ausbreiten. Der Blick nach Südwesten verschlägt einem besonders in den Abendstunden den Atem, wenn sich die Sonne langsam dem Horizont über dem Atlantischen Ozean nähert.

    Natürlich handelt es sich bei dem Gebiet vom Signal Hill bis runter zum Kap der Guten Hoffnung um einen Nationalpark, sonst wäre der Berg mittlerweile schon von der Stadt zugebaut worden. Unzählige Wander- und Kletterrouten durchziehen den Park und wir haben uns sagen lassen, dass einer der schönsten Aufstiege der Pfad vom Botanischen Garten aus sein soll.

    Wer nicht ganz so die Wanderlust verspürt, sollte aber sich zumindest die Zeit für einen kurzen Spaziergang nehmen.
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  • Day17

    Kapstadt

    October 9, 2017 in South Africa

    Von Hermanus kommend ist allein schon die Anfahrt nach Kapstadt entlang der False Bay, eine knapp 35km breite Bucht, ein Augenschmaus. Die R44 schlängelt sich kurvenreich die Küste entlang und alle paar Meter findet man kleine Haltebuchten, von wo aus man den Blick über die ruhige See hinüber nach Kapstadt genießen kann. Wer mag, kann auch einen der vielen Sandstrände hier anfahren und einen Strandtag einlegen.

    Mit Sitz der Legislative ist Kapstadt eine der drei Hauptstädte des Landes und mit seinen 3,7 Mio. Einwohnern die 2. größte Stadt in Südafrika. Obwohl schon vor den ersten Europäern diese Gegend von den San und den Khoi Khoi besiedelt wurde, trägt die Stadt den Beinamen "Mutter aller Städte", da hier die erste Stadtgründung der niederländischen Ostindien-Kompanie als Handelsstützpunkt stattfand (1652). Durch den Seehandel florierte Kapstadt zwar, durch die vielen Arbeitskräfte die daher aber nötig waren, boomte hier aber auch der Sklavenhandel. Nicht nur Eingeborene sondern auch Sklaven aus Madagaskar, Indien, Sri Lanka und Indonesien wurden hierhin verschleppt und bildeten so die Basis der heutigen Unterscheidung in Schwarze (79%), Weiße (10%) und Farbige (11%) im Land.

    So hat Kapstadt eine bewegte Geschichte, die an Stationen wie dem Castle of Good Hope, dem Bo-Kap, dem Signal Hill und vielen anderen noch deutlich zu erkennen ist.

    Aber nicht nur wegen seiner Geschichte sondern auch wegen der Lage und den möglichen Aktivitäten ist Kapstadt alleine ist schon eine Reise wert. Wir mussten uns leider auf 2 Tage beschränken und so haben wir uns, neben den empfehlenswerten Touren mit den Hop-on-Hop-off-Bussen, auf einige wenige Dinge beschränken müssen.
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  • Day17

    Pinguinkolonie

    October 9, 2017 in South Africa

    Da es in Südafrika einige Pinguinkolonien gibt, haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, eine davon zu besuchen. Am bekanntesten ist sicher die Kolonie am Boulders Beach südlich von Kapstadt. Da es dort allerdings ziemlich überlaufen sein soll, haben wir uns dafür entschieden am Stony Point in Betty's Bay Halt zu machen.

    Schon am Parkplatz stehen schon überall Schilder, die auf Pinguine hinweisen. So wird man gebeten vor der Abfahrt unter seinem Auto nachzuschauen, ob es sich da nicht grad eines dieser possierlichen Tierchen gemütlich gemacht hat. Nach einem geringen Eintrittsgeld, darf man dann ins Naturreservat Stony Point...

    Mega süß, wie diese bis zu 70cm großen Brillenpinguine tollpatschig über die Felsen watscheln. Wohin man sieht, überall laufen kleine Gestalten im schwarz-weißen Frack den steinigen Strand entlang. Aber der Eindruck täuscht. In den letzten 35 Jahren ist der Bestand an freilebenden Brillenpinguinen um ca. 60% zurück gegangen (in den letzten 60 Jahren sogar um 90%). Daher stehen alle Kolonien unter Naturschutz und nur auf ausgewiesenen Stegen darf man durch die Kolonie laufen. Durch den Schutz der Tiere und durch künstliche Bruthöhlen soll der Bestand zumindest stabil gehalten werden. Ihr Bestand ist vor allem wegen der Fischerei gefährdet, von der aber viele Menschen der Region hauptsächlich leben.
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  • Day16

    Walbeobachtungstour in Hermanus

    October 8, 2017 in South Africa

    Das ehemals kleine Fischerdorf Hermanus ist heute berühmt für seine Glattwale, die sich zwischen Juli und Dezember in der Bucht des Ortes einfinden. Hermanus gilt weltweit als der beste Ort, um Wale vom Land aus zu beobachten. Es gibt sogar einen Walausrufer, der während der Walsaisontäglich den Klippenpfad auf und ab marschiert und nach diesen beeindrucken-den Tieren Ausschau hält. Sobald er einen entdeckt hat, bläst er in sein Horn und alle Touristen zücken Ihre Kameras oder Ferngläser...

    Die Wale kommen aber nicht nur in die Walker Bay, sondern entlang der kompletten Gardenroute werden Walbeobachtungstouren angeboten. Grund hierfür ist das zu dieser Zeit wärmere Wasser und die vielen geschützten Buchten, in die sich die Wale zurück ziehen um ihre Kälber auf die Welt zu bringen. Sind die Jungen dann nach etwa 3 Monaten kräftig genug, geht es wieder zurück in den nahrungsreicheren südlichen Ozean.

    Natürlich konnten wir es uns nicht nehmen lassen, eine Walbeobachtungstour zu unternehmen. Weit fährt man nicht raus, aber dennoch sollte man einigermaßen seefest sein oder was gegen Seekrankheit vorsorglich einnehmen, denn es schaukelte ziemlich auf dem Boot.

    Dafür wir man mit phänomenalen Eindrücken dieser imposanten Tiere belohnt. Etwa 30 Meter von Boot entfernt tollte eine Gruppe von 5-6 Tieren wild herum und ließ uns an ihrem Spiel teilhaben.

    Was ich bis dato nicht wusste war, dass Wale sowohl 1 als auch 2 Luftlöcher haben können. Das hängt davon ab, ob sie Zähne (1 Luftloch) oder Barten (2 Luftlöcher) haben. Man kann also nicht nur diese beeindruckenden Tiere beobachten, man erfährt auch noch so mach Interessantes. Aber unbedingt eine Tour 2-3 Tage vorher buchen!

    Für alle, die nicht so gerne auf Boote gehen, empfiehlt sich aber zumindest ein Spaziergang über den Cliff Path Walking Train. Ein malerischer Weg, der sich vom neuen Hafen bis hin zur Mündung des Klein River 12 km die Küste entlang schlängelt. Neben schönen Stränden kommt man natürlich an den ein- oder anderen Walbeobachtungspunkt vorbei und häufig hat man Glück und die größten Tiere unseres Planeten lassen sich blicken.
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  • Day14

    Kagga Kamma

    October 6, 2017 in South Africa

    Das Naturschutzgebiet Kagga Kamma an den südöstlichen Ausläufern der Cederberge war einst die Heimat der Buschmänner. Hier gibt es neben betörend schöner Landschaft und ganz viel Einsamkeit eigentlich nur das Kagga Kamma Private Game Reserve. Hier kann man mitten in den majestätischen Felsen in einzigartigen Höhlen und Hütten nächtigen oder gar ganz im freien Schlafen. Natürlich gibt es auch hier eine Vielzahl an Tieren, die man mit etwas Glück während der buchbaren Safaritouren entdecken kann. Aber die Landschaft steht hier definitiv im Vordergrund!

    Weit weg von der nächsten Stadt waren wir ausnahmsweise mal die einzigen Deutschen und eine der wenigen Ausländer hier überhaupt. Denn hierhin zieht es auf Grund seiner Abgeschiedenheit viele Südafrikaner hin, die der Stadt und dem Stress entfliehen wollen.

    Der Grund, weswegen wir hierhin gekommen sind, war zum einen die etwas ungewöhnliche Unterkunft in einer der künstlich angelegten Höhlen, die sich perfekt in die Landschaft einfügen. Und zum anderem der atemberaubende Nachthimmel! Wir in Europa bekommen so viele Sterne vielleicht noch in einem Planetarium zu sehen. Da man hier so abgeschieden von allen größeren Städten ist, ist hier der Nachthimmel so voll von Sternen, dass man die Milchstraße mit bloßem Auge erkennen kann. Dieser Anblick alleine war uns die lange und holprige Autofahrt wert!
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  • Day14

    Seweweekspoort Pass

    October 6, 2017 in South Africa

    Beim Seweweekspoort Pass kann man die Berge, die die Große von der Kleinen Karoo trennen, ohne nennenswerten Höhenunterschied (natürlich auf einer Schotterstraße) durchqueren. Die Straße folgt auf 17 Kilometern einem kleinen Fluss, der sich im Laufe der Jahrtausende seinen Weg durch die Berge gebahnt hat. Auf der engen Straße folgt man ihm Kurve auf Kurve, wobei man immer das Gefühl hat, direkt auf die nächste Felswand zuzusteuern, bevor es doch wieder um die Ecke geht.

    Die Schönheit des Passes besticht vor allem durch die kahlen Wände aus senkrechtem roten Fels, durch den sich die Schotterpiste wie eine Schlange insgesamt 30 mal windet.

    Woher die Passage ihren Namen hat, ist nicht ganz geklärt. Sieben Wochen benötigten die Planwagen früher, um die Strecke zurückzulegen, so die eine Legende. Die andere behauptet, ein Schmuggler sei vor den Behörden geflüchtet, hat den längeren Weg, u.a. durch diese Schlucht gewählt, sich 7 Wochen hier versteckt und ist dann erfolgreich weiter nach Kapstadt durchgekommen.
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