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  • Day57

    Retreat

    December 15, 2017 in Nepal ⋅ ☀️ 18 °C

    Vielleicht noch ein paar Details zum Retreat...: vor Ort leben ca. 360 Mönche zwischen 6 und 70 Jahren und im benachbarten Nonnenkloster noch einmal so viele Nonnen. Zu Beginn unseres Retreats waren wir ca. 250 Menschen, aber im Laufe der ersten zwei Wochen haben uns ca. 60 wieder verlassen... Vor allem Jüngere, die auf lömgerer Reise waren und weder viel vom Buddhismus wussten noch wahrscheinlich den Tagesplan vorher gelesen hatten...(siehe Foto von gestern). Die Teilnehmer_innen waren zwischen 18 und 70 Jahre, viele aus den USA und westeuropa, aber auch Osteuropa und Russland waren breit vertreten. In meiner Diskussionsggruppe (siehe foto), waren zwei aus den USA, 2 aus Russland, und je 1 aus Tschechien, Brasilien, England, 2 Deutschland, Singapur, Finnland, Niederlanden und Schweden.

    Es war der 50igste Novemberkurs und wir hatten vier Lehrerinnen!!! How nice!
    Studiert haben wir einen speziellen "Stufenweg" aus dem tibetischen Buddhismus, dessen Hauptüberschriften sein könnten:
    - Everything comes from the mind
    - Everything is dependend arising and comes from special causes and conditions (klnnte ,an rwxht frei pbersetzen mit "nichts passiert ihne grund und nicht bleibt ohne folgen" oder ivh würde sagen: Energie geht nicht verloren....
    - Tod und Vergänglichkeit
    - Self-cherishing mind: meistens dreht sich alles immer nur um uns, und um unser sich um sich selbst sorgendes ICH; das macht uns unglücklich und unfrei. Also
    - Was ist wahres Glück?: Nicht den eigenen weltlichen Anhaftungen hinterherlaufen, sondern seinen Geist transformieren, durch aufrichtige Herzlichkeit und Großzügigkeit glpcklich und nützkich zu sein. Das schließt alle Lebewesen ein, also auch das kleinste Insekt
    - Für all dies braucht es eine Transformation unseres Bewusstseins..und dafür brauchen wir Meditation....

    Wie ihr euch denken könnt, gab es dazu natürlich täglich eine Menge dazu zu diskutieren... Allerdings immer erst nach dem Lunch, denn von abends 22 uhr bis einschließlich Mittagessen am nächsten Tag war Schweigen...

    Die vier Nonnen, die uns unterrichtet haben kamen aus Australien, Schweden und Brasilien, waren seeehr unterschiedlich, seeehr herzlich und alle seeeehr schlau. Und dann gab es noch den ca. 75 jährigen sehr beeindruckenden und berührenden Rinpoche, der das Kloster in den 70iger jahren zusammen mit einem tibetischen Lama, einem Haufen Hippies und den großzügigen Spenden einer afroamerikanischen Modedesignerin ("Mummy Max", die wir auch kennenlernen durften) aufgebaut hat.

    Und wenn ihr wissen wollt, was ich morgen mit einigen der mädels vorhabe, schaut mal auf das letzte Bild...😊. Ich bin gespannt...
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