• Torres del Paine Nationalpark

    30. jan.–3. feb., Chile ⋅ ☁️ 16 °C

    Der W-Trek = 5 Tage wandern im Torres del Paine Nationalpark
    Insgesamt wirklich eine tolle Erfahrung, auch weil ich das erste Mal samt Schlafsack und komplettem Essen für fünf Tage gewandert bin. Vor allem aber atemberaubende und unvergessliche Landschaften ❤️ dieser Trek hat sich seeehr gelohnt!

    Tag 1: Busfahrt von Puerto Natales zum Nationalpark, dann Überfahrt mit dem Katamaran zum Startpunkt der Wanderung. Circa 11:30 Uhr ging es dann los, die ersten 11km führten vom Camp Paine Grande zum Grey Refugio, plus ~1km zum Aussichtspunkt auf den Grey Gletscher!
    Überraschenderweise war das Wetter soooo gut! Die Wanderung war total schön und abwechslungsreich, über ein paar Flüsse und an Wasserfällen vorbei, durch Wälder und über Felsen. Der Blick auf den Gletscher war überragend!

    Tag 2: Heute ging es entspannt zur Sache, da die zweite Nacht in Paine Grande gebucht war. Dementsprechend einfach die 11km wieder zurück und dort erneut das Zelt beziehen. Die linke W-Seite ist damit komplett.

    Tag 3: Von Paine Grande aus geht es an die mittlere W-Linie: vorbei an Seen und über Holzstege bis zur Ranger Station Italiano, wo man seinen großen Rucksack ablegen kann. Nur mit kleinem Tagesrucksack ging es dann weiter den mittleren W-Strich hinauf zu zwei Aussichtspunkten auf Gipfel und Gletscher. Unfassbar schön!
    Danach den Weg wieder zurück, um dann mitsamt dem großen Gepäck und 20km später im nahe gelegenen Camp Frances das Zelt zu beziehen. Hier diesmal die Premium Version auf Stelzen (es war schlichtweg kein günstigeres frei, aber es war auch richtig schön mitten im Wald und viel größer als die normalen Zelte 🙂)

    Tag 4: Vom Camp Frances aus geht es 16km zum Camp Central. Vorher dachte ich, diese Strecke wird vergleichsweise „langweilig“, aber ich wurde positiv überrascht! Tolle Blicke auf mehrere Lagunen, Gipfel und Gletscher waren dank bestem Wetter möglich. Außerdem konnten wir Kondore sehen ☺️ Im Camp Central soll auch regelmäßig ein netter Puma unterwegs sein, den wir aber leider nicht zu Gesicht bekamen.

    Tag 5: Aufstieg zum Aussichtspunkt der Torres (sie geben dem Park seinen Namen und sind DAS Wahrzeichen des chilenischen Teils Patagoniens) und wieder zurück zum Camp, um dann viele Erfahrungen reicher und viel Gepäck leichter (das Essen musste ja aufgebraucht werden) wieder in den Bus Richtung Puerto Natales zu steigen! Für mich war dies der schönste Tag: wir hatten tolles Wetter über die gesamten 20km, super Blick auf die Torres und einen abwechslungsreichen Trek mit Wasserfällen und Flüssen, Bergen natürlich, auf und ab, Wäldern, steilen Abhängen und leckerem Essen auf dem Zwischenstopp 😅

    Glaube jetzt bin ich verwöhnt und verkorkst für alle weiteren Wanderungen in Patagonien, weil diese Station einfach so schön war! 🙈
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