• Sirius.
  • Sirius.

Nord Süd Trail - Lückenschluss

So! Ungefähr die Hälfte des NST sind geschafft. Jetzt geht`s darum, die Lücken zu schließen. Von Flensburg nach Sylt, vom Steinhuder Meer in den Westerwald und von Bingen zur Goldenen Pforte, wo ich 2023 auf den Westweg gestartet war. Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    4 settembre 2026
  • Faßberg

    4 settembre, Germania ⋅ ☁️ 20 °C

    4. September

    Auftaktwanderung bei leichtem Regen. Keine besonderen Vorkommnisse. Keine besonderen Bilder.

  • Zur rechten Zeit am rechten Ort

    5 settembre, Germania ⋅ 🌧 21 °C

    05.09.26

    Aufgrund des Öffi-Fahrplans kommen wir erst um 10.30 Uhr auf die Piste. Es sind mehrere Regenphasen für heute angekündigt, aber tatsächlich kommt nur ein Mal ein heftiger Guss runter. Just, als wir an einer Schutzhütte vorbeikommen. Man muss eben zur rechten Zeit am rechten Ort sein. ☺️ Wir machen uns regenfest und schnacken mit einer anderen Wanderin - und zwar so lange, bis der Regen aufhört und die Sonne wieder rauskommt. Also: Alles wieder einpacken.

    Der Weg bis zur nächsten Pension ist traumhaft. Ich kann mir vorstellen, den Heidschnuckenweg noch einmal zur Heideblüte zu gehen. Als ich damals unterwegs war, war schon alles ausgeblüht.
    Leggi altro

  • Qualmende Socken

    7 settembre, Germania ⋅ ⛅ 20 °C

    Kaum bin ich wieder alleine auf Tour, kommt die Sonne raus und es wird warm. 27° C. Ein bisschen fühle ich mich an die Hitzetage im Hegau und am Bodensee erinnert. Obwohl: da waren es noch ein paar Grad mehr. Der Weg ist staubig und die Socken qualmen. Zum Glück gibt es auch viele waldige Abschnitte, die Schatten bieten.
    Am Angelbecksteich verlasse ich den Trail, um zum Campingplatz zu gelangen. Erst 1,2 km der Hauptstraße entlang, aber dann noch 2 km auf einem wunderschönen Single Trail zwischen Angelteichen. Den Weg gehe ich morgen noch mal zurück. Ich freue mich drauf.
    Der Campingplatz Wildwood ist wirklich klasse. Sehr naturnah. Gute Infrastruktur. Und meine neue Leichtbauvilla fügt sich gut ein.
    Leggi altro

  • Der nächste Abschnitt kann kommen.

    8 settembre, Germania ⋅ ☀️ 26 °C

    08.09.26  

    Habe ziemlich schlecht geschlafen. Eigentlich nur die letzten zwei Stunden der Nacht. Ist immer ätzend, erst einzuschlafen, wenn die Nacht ihrem Ende entgegen geht. Ich frühstücke noch auf dem Campingplatz. Da kann ich den Wasserkocher nutzen.

    Um 8:30 Uhr breche ich auf und gehe noch mal den tollen Weg zum Trail zurück. Diesmal auf abgewandelten Pfaden, die den Landstraßenanteil auf 500 m reduzieren. Streckenmäßig ist das auch der schönste Teil der Tour. Ansonsten ist der Weg nicht mehr ganz so prickelnd. Er führt viel über lange, gerade Waldwege Celle entgegen. Sowas hatte ich auch schon erwartet. Aber im Großen und Ganzen ist er doch ganz gut gelungen. Vor allem der Einlauf in Celle auf grünen Wegen ist gut gemacht, wenn man bedenkt, dass man in eine Großstadt wandert. 

    Übernachtungstechnisch wollte ich ein Angebot zum kostenlosen Gartencamping in Groß Hehlen wahrnehmen. Doch unterwegs wurde mir telefonisch mitgeteilt, dass die Betreiber des "Café 1. Sahne" im Urlaub sind. Das Café ist natürlich auch dicht. Ich hatte mich so drauf gefreut 😢. Zum Glück gibt es da aber einen Bäcker, der sogar geöffnet und einen guten Kaffee hat. Kuchen natürlich auch. 🙂

    Ich wandere weiter und beschließe dann, da es schon ziemlich spät ist und ich schon ziemlich groggy bin, mir in Celle ein günstiges Hotelzimmer zu nehmen. Nach dem Duschen geht es gleich in die Stadt und jetzt sitze ich hier im Biergarten eines Wirtshauses und genieße den letzten Sommerabend. Die Bedienung meinte, die nächsten Tage würde es regnen. Ich sollte selbst mal gucken. Aber ich glaube, das würde meine Stimmung versauen. 

    21.00 Uhr: Ich gehe jetzt mal zum Schloss. Und morgen geht's dann wieder auf den E1.
    Leggi altro

  • Irgendwo bei Mellendorf

    9 settembre, Germania ⋅ ☁️ 24 °C

    09.09.26  

    Heute musste ich noch jede Menge Schlaf nachholen, so dass ich erst um 7:30 Uhr das Hotel verlasse und nach Frühstück bei einem türkischen Bäcker und einem Kurzeinkauf um 8:45 Uhr auf dem Trail bin.

    Der Weg aus Celle heraus erfolgt auch wieder auf grünen Pfaden. Danach werden die Wege gerade und immer länger. In Fuhrberg hoffe ich auf eine Einkehr beim Bäcker. Doch mittwochs ist Ruhetag. Und heute ist natürlich Mittwoch. Immerhin ist dort ein junges Mädchen zusammen mit seiner Mutter beim Saubermachen. Die bitte ich, meine Wasserflasche aufzufüllen, was sie auch tut und dann noch fragt, ob ich sonst noch etwas wünsche. Aber in einer leeren Bäckerei kann man sich nicht viel wünschen.

    Da Bänke auf dem gesamten Streckenabschnitt sehr rar sind, breite ich mich auf einer Bank in der Ortsmitte aus, und zwar der Länge nach. 

    Gegen 18 Uhr kaufe ich in Wennebostel was ein und im Laufe des weiteren Weges schaue ich schon mal nach der Beschaffenheit des Waldes bezüglich einer Zeltmöglichkeit. Zwischenzeitlich hat es angefangen zu regnen. Ich finde einen Platz im Wald, der allerdings noch ziemlich nah an einer Siedlung liegt. Es ist noch eine Stunde bis zum Einbruch der Dunkelheit. Ich esse dort nur und ziehe dann weiter, habe jetzt aber das Gefühl, dass es schon sehr bald dunkel wird. Der Weg führt auf einem Singletrail weiter, was mir im Moment gar nicht so recht ist. Die Möglichkeiten im dicht bewachsenen Gelände sind nicht so toll. Schließlich finde ich doch einen Platz. Ich brauche aber unbedingt die Stirnlampe um das Zelt aufzubauen. Und es muss jetzt natürlich auch wieder anfangen zu regnen. Aber ich kriege es hin, allerdings merke ich dass ich doch etwas schief liege. Das kann mal wieder eine unruhige Nacht werden.
    P.S. Zum ersten Mal vernehme ich beim Zelten mal tierische Geräusche im Wald. Gerade hat ein Waldkauz (?) ein paar Schreie von sich gegeben.
    Leggi altro

  • Abendlicher Besuch

    10 settembre, Germania ⋅ 🌬 19 °C

    10.09.26  

    Die Nacht war tatsächlich etwas unruhig. Das lag nicht so sehr an den Naturgeräuschen, vielmehr an einem Buckel unter meinem Zeltboden. Aber ich lerne ja noch. 

    Der Weg führt weiter über lange, gerade Wege. Unterwegs treffe ich einen Fernwanderer aus der Schweiz, der auf dem E1 unterwegs ist. Er übernachtet ausschließlich in Hotels und Pensionen, ist deshalb wohl etwas ausgeschlafener als ich. Allerdings sei die Suche nach Unterkünften wohl auch etwas stressig. 

    Ansonsten komme ich gut voran. Da es wenig Bänke gibt, nutze ich fast jede Gelegenheit für eine kurze Pause. Ich erreiche das Steinhuder Meer gegen 17.00 Uhr und habe jede Menge Zeit, den Sonnenuntergang und das rege Treiben der Unmengen an Vögeln zu genießen.

    Allerdings ist der Spot so schön, dass er beim Einbruch der Dunkelheit noch zwei Jugendliche anlockt, die 45 Minuten Fußmarsch in Kauf genommen haben, um eine Zigarette zu rauchen. Das machen sie wohl öfter. Dabei müssen sie auch noch im Dunkeln zurück. Heute allerdings störe ich sie wohl mit meiner Anwesenheit. Nach 20 Minuten sind sie wieder weg.

    Da ich keinen Platz finde, mein Zelt aufzubauen, muss ich mein Lager so aufschlagen. Ich ziehe fast alles an, was ich im Rucksack habe, krieche in meinen Schlafsack und höre den Vögeln noch eine ganze Weile zu.
    Leggi altro