• Der grosse Buddha von Leshan

    3. Mai in China ⋅ ☁️ 20 °C

    Der Grosse Buddha von Leshan ist die weltgrösste Skulptur eines sitzenden Buddha aus Stein (71m). Sie wurde während der Tang-Dynastie (618–907) aus dem Felsen gehauen. Der Mönch, der den Buddha aus dem Fels gehauen hat, hoffte, dadurch die unruhigen Gewässer zu beruhigen, welche die Schifffahrt auf dem Fluss beeinträchtigten. Als er die Finanzierung des Projekts gefährdet sah, soll er sich als Zeichen seiner Frömmigkeit seine Augen herausgerissen haben. Seine Schüler vollendeten das Werk 90 Jahre später. Da für den Bau riesige Mengen Stein abgetragen und im Fluss deponiert wurden, soll dessen Lauf verändert und ihn für vorbeifahrende Schiffe ungefährlich gemacht haben. Ziel erreicht.

    Charakteristisch für Länder des nördlichen Buddhismus (Tibet, Korea, China, Japan) wird Buddha in sitzender Haltung gezeigt, wobei er im südlichen Buddhismus (Thailand, Myanmar) oft liegt.

    Saurer Regen führt dazu, dass die Skulptur in den letzten Jahren erheblichen Schaden nahm. Dieser wird durch die Luftverschmutzung aus Kohlekraftwerken verursacht. Die Spuren des Regens sind deutlich sichtbar und die Bemalung des Buddhas ist verblasst.

    Wir machen einen selbst organisierten Ausflug 1h südlich von Chengdu nach Leshan. Schon der Zugticketprozess ist harzig (sie werden mehrfach storniert) und vor Ort hat es dann keine Eintrittstickets mehr. Durch die Hilfe einer sehr netten Chinesin lassen sich dann aber doch noch 2 Tickets organisieren... :)
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