• Vlora

    May 31 in Albania ⋅ ☀️ 25 °C

    Gegen 10:30 sind wir in Qeparo losgefahren — heute war ich am Steuer. Und das hatte es in sich.
    Die Straßen waren teilweise extrem kurvig, und wir hatten uns entschieden, durch Himara zu fahren. Idee: Vielleicht kann man ja irgendwo parken und sich was anschauen. Die knappe Antwort des sonntäglichen Verkehrs: nö. Zum Glück fuhr ein Bus vor mir her — Bus-Windschatten in engen Gassen ist schon ziemlich cool. 😅 Mit etwas mehr Platz auf der Straße haben wir's durchgestanden. Achja, eine Mautstation gab's auch — wir wurden freundlich durchgewunken und mussten nichts zahlen. Mit Fragezeichen über den Köpfen ging's dann zügig weiter.
    Angekommen sind wir im Eco Camping Valona, einem coolen Platz mitten im Pinienwald, kreisförmig angelegt mit einem riesigen Grill in der Mitte. Klingt nach genau meiner Welt.
    Erstmal an den Strand, eine Runde gedreht, dann in einer der vielen Strandbars gelandet. Der Strand ist lang und sandig, überall Liegen und Schirme — erinnert ein bisschen an Italien-Urlaub. Daneben dann der Public Beach: sonntags voll mit Einheimischen, die grillen und chillen — aber was für ein Müll und Dreck dort rumlag. Irgendwie traurig, wie Menschen ihr eigenes Zuhause so verschandeln können.
    Nach einem Happen Essen und einem Kaltgetränk ging's zurück zu Dumbo, Fahrräder angeschnallt und nach Vlora rein. Nach ca. 5 km beginnt ein Radweg, der einen durch die Stadt führt. Wir sind den ein Stück gefahren und haben noch einen Magneten besorgt. Was krass war: der Kontrast. Bettelarmes, Heruntergekommenes direkt neben fetten Hotelkomplexen — Welten auf wenigen Metern.
    Während Elena gerade noch was Leckeres in Dumbos Küche zaubert, planen wir schon die Etappe für morgen. Es geht weiter — die Route steht.
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