• (6) CR: Noch mehr Natur

    27 de janeiro, Colômbia ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir haben noch 3 Nationalparks auf der Liste. Am Manuel Antiono Nationalpark schließen wir uns einer kleinen Gruppe an, die von der jungen Carina geführt wird. Man spürt, dass sie die Natur ihres Landes liebt, auch ihre Brüder arbeiten als Guide, erzählt sie. Unter den Touristen trifft man hier auf Schweizer, Holländer, Amerikaner. Gregory aus den USA entschuldigt sich wortreich für Donald Trump.
    Szenenwechsel: Es geht zum Whalewatching an den Parque National Marino Balena. Nach rasanter Fahrt über das offene Meer taucht tatsächlich immer mal wieder ein Buckelwal Weibchen mit ihrem Baby auf. Es reicht aber nur für Beweisfotos, da sich die Wale immer nur für Momente zeigen und das kleine Boot wie eine Nussschale hin- und her schaukelt. Immerhin sind wir nicht seekrank geworden.
    Und nochmal eine längere Bootstour mit dem Speedboot über den mächtigen Rio Sierpe zum Gebiet des Corcovado Nationalparks. Der Kapitän dreht rasante Kurven und lässt das Boot krass über die Wellen hüpfen und das alles ohne Aufpreis ;-) Wir wohnen in einer spektakulär gelegenen Lodge über dem Meer am Rande des Nationalparks. Primärer Regenwald und dichter, glitschiger Dschungel, zumal nach sintflutartigen Regen in der Nacht vor unserer Tour. ‚Mega rutschig’ warnt unser Führer immer wieder und das nicht zu unrecht. Und besser nicht an irgendwelchen Ästen oder Büschen festhalten. Diese haben zuweilen giftige Dornen oder man könnte Schlangen aufschrecken. Wir lernen viel über das ‚Internet des Waldes‘, denn die Pflanzen kommunizieren untereinander z.B. über miteinander verbundene Wurzeln.
    Wir gehen den Puma Trail und tatsächlich sei ein Puma hier vor 2 Tagen aufgetaucht. Eine Gruppe von Menschen würde er nicht angreifen, Einzelpersonen schon eher. Uns greift tatsächlich kein Puma an, aber dafür sehen wir den Abdruck einer Tapir Pfote…
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