• (5) CR: Hängebrücken und Tiere der Nacht

    23 januari, Costa Rica ⋅ ☁️ 24 °C

    Es geht von der Pazifikküste hoch nach Monteverde, auf gut 1300 Meter gelegen. Dort gibt es Nebelwald, den man quasi von oben erkunden kann, über einen Wanderweg mit zahlreichen Hängebrücken. Klar, dass es auch im Nebelwald regnet, das verleiht dem Ausflug eine gewisse Mystik. Wer es weniger mystisch mag, kann auch über einige Ziplines wie Tarzan von oben nach unten sausen und dabei gehörig Zeit sparen. Wir haben ja Zeit, aber ich glaube, die anderen Mitreisenden getreuen sich das mit der Zipline auch nicht.
    So fällt der Spaß aus und wir unternehmen noch einen geführten ‚Nightwalk’. Im Licht unserer Taschenlampen entdecken wir diverse Tiere, die nicht _jeder_ unbedingt treffen möchte. Genau genommen entdeckt diese unser Führer, der im finsteren Wald plötzlich stehen bleibt, und auf ‚etwas’ in 8 m Entfernung deutet, das sich dann als eine Giftschlange entpuppt. Aber obacht, manchmal sind die Teile auch ganz nah und wir Touris trampeln trotzdem dran vorbei. Ok, Urwaldguide werden für die Aktivrente scheidet schon mal aus.
    Anderntags geht’s zum Rio Grande de Tarcoles zu einer Krokodiltour. Die Crocs haben es nicht nötig, sich großartig zu verstecken und chillen tagsüber an ihren angestammten Plätzen in der Sonne. Die Guides, die hier die Bootstouren begleiten, haben ihnen schon Namen gegebenen und so machen wir u.a. die Bekanntschaft von Shakira ;-) Krokodile können hier bis zu 6 Meter lang werden, und wir verschieben das Badengehen aufunsere nächstes Etappenziel.
    An den Mangroven bewachsenen Ufern gibt es aber auch unglaublich viele Vögel. Ich kann mir spontan Storch, Mangrovenschwalbe und Hoffmannspecht merken und natürlich die allgegenwärtigen Aras. Das Faltblatt mit den Vogelarten enthält gut 50 Einträge, aber die meisten englischen Namen sagen mir nichts. Ornithologie werden ist also auch problematisch, da kommt erschwerend hinzu, dass man auch noch Männlein und Weiblein auseinanderhalten muss ,-)
    Läs mer