• (11) CO: Wachspalmen und Gewitter in den

    February 9 in Colombia ⋅ ⛅ 15 °C

    Wir ändern spontan unsere Reiseplanung, um die doch eher unlustigen Fahrzeiten zu verringern. Wir landen bei Urlaub auf dem Bauernhof, abseits von Ameria. Für 3 Zimmer und (leider) nur eine Nacht bezahlen wir 304.000 COP, also etwa 70 €. Man wird hier zum Rechenkünstler, am Geldautomat haben wir zuletzt 2 Millionen Pesos pro Person abgeholt.
    Das füllt den Geldbeutel und auch den Magen, denn Essen ist im Allgemeinen auch recht preiswert und die Portionen so, dass man sich was für den nächsten Tag einpacken lassen kann.
    Ganz in der Nähe unserer Unterkunft ist der Jardín Botánico del Quindío, wo wir per Führung alles erfahren über Palmen, Farne, Bambus und mehr. Die größten Palmen sind die Wachspalmen, bis zu 60 Meter hoch, und die gibt es im Valle de Cocora. Es gibt dort eine fünfstündige Rundeanderung, die uns auf knapp 3000 Meter hochfährt. Wir sehen oben angekommen allerdings zunehmend nur Nebel und der Abstieg wird echt ungemütlich, es ist steil, der Weg besteht aus rutschigem Geröll, man muss über wackelige Hängebrücken und ein Gewitter mit heftigem Regen zieht auf. Na ja, irgendwie kommen wir komplett durchnässt und die letzte Stunde durch Matsch wartend unten an - nur um dort von einem fröhlichen Ranger zur Kasse gebeten zu werden (statt Eintritt zahlt man hier am Ende des Vergnügens). Kein Trinkgeld dafür!
    Wir wohnen derweil für 3 Tage in der nahegelegenen ‚bunten‘ Stadt Salento. Viel lost dart, denn offenbar ein Muss für jeden Kolumbien Touri.
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