• (12) CO: Hochlandkaffee

    11 de fevereiro, Colômbia ⋅ ☁️ 18 °C

    Es ist zunächst bezüglich Wachspalmen nachzutragen, dass sie nicht so heißen, weil sie besonders gut wachsen, sondern weil ihr Stamm von einer natürlichen Wachsschicht überzogen ist. Die Wachspalme ist der Nationalbaum Kolumbiens und kommt in den Zentralanden Kolumbiens auf 1.800–3.000 m Höhe vor, also dort wo auch der kolumbianische Hochlandkaffee wächst. Wir nehmen nach Costa Rica nochmal an einer Kaffeetour auf der Plantage von Don Eduardo teil, diesmal mit einem Praktikumsanteil. Bei Don Eduardo wachsen die Kaffeebäume in extremer Steillage. Wir sind schon froh, dass wir auf dem rutschigen Weg zur Plantage nicht hinfallen und pflücken nur ein paar Bohren im Vorbeigehen. Die Moskitos sind heute in Hochform, trotz der ganzen chemischen Kriegsführung. Also lieber Spargelstecher als Kaffeepflücker. Auch das Sortieren der Bohnen ist was anderes wie Aktensortieren und beim Rösten kommt es auf‘s Feingefühl an.
    24 Stufen insgesamt bis sich der Kaffee in die (vorgewärmte) Tasse ergießt.
    Wir übernachten wieder inmitten einer weitläufigen Kaffeeplantage, zahlreiche Murals zieren die Wände der Gebäude. Ab dann sind wir nur noch zu Dritt, Ruth fliegt (geplant) zum 1. Geburtstag des Enkelkinds zurück in die Heimat.
    Relaxen in Thermalquellen auf dem Weg nach Manizales. Eine Stadt eher wie Bochum, keine Schönheit aber meines Wissens nicht von einem Volkspoeten besungen. Zwischenübernachtung in eben jener Stadt im Pop Art Hotel auf dem Weg nach Medellin.
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