• (24) AR: Auf dem Weg nach Mendoza

    11 Mac, Argentina ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir fahren am nächsten Tag weiter nach Tucumán, eine größere Stadt, die auf den ersten Blick nicht zum länger verweilen einlädt, aber, was soll ich sagen, ausgerechnet hier begegnen uns Tapire. Etwas außerhalb der Stadt liegen die Universität und allerhand Einrichtungen, Bikepark, botanischer Garten und ein ‚Reserve‘, das eine Menge Tiere versammelt, die hier heimisch waren oder sind.
    Mit dem Linienbus kann man über eine lange Serpentinienstraße bis zu dem Aussichtspunkt St. Javier fahren, um die Christusstatue zu besichtigen. Man muss sich übrigens hier nicht lange mit Tarifsystemen auseinandersetzen, Handy an ein Lesegeröt halten und fertig. Es sei denn, das Lesegerät ist kaputt, dann darf man umsonst mit :-)
    Die Strecke bis Mendoza zieht sich, von Uyuni in Bolivien bis Mendoza werden wir 2.000 km mit dem Bus zurückgelegt haben, und meistens muss sich der Bus mühsam über endlose Passstraßen quälen und braucht entsprechend lange Ansonsten sind die Busse aber bequem, wenngleich es immer ziemlich frisch ist, das kennen wir ja von deutschen ICEs.
    Wir legen eine weiteren Zwischenübernachtung in La Rioja ein, da ist nun wirklich der Hund begraben, und wir irren ewig durch die Stadt, um überhaupt irgendwo etwas zu essen zu bekommen, und das liegt wahrscheinlich am Frauentag. Die Frauen, die oft die Gastronomie schmeißen, sind alle auf einer Demo vor dem Rathaus, (Wenn es nicht der Frauentag ist, dann Karneval, da haben selbst die Tante Emma Läden zu).
    Außerdem ist mieses Wetter und wir wollen es jetzt hinter uns bringen, nochmal 10 Stunden Fahrt bis Mendoza, the Place to be, wenn einem der Name Malbec etwas sagt.
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