• (25) AR: Mendoza, Hauptstadt des Weines

    4 ore fa, Argentina ⋅ ☁️ 33 °C

    Die Lanfschaft auf dem Weg nach Mendoza wird zunehmend flacher und karger, fast wüstenähnlich. Mendoza selbst ist aber eine grüne Oase, dank eines ausgeklügeltes Bewässerungssystems mit offenen Kanälen, das ursprünglich bereits durch die Indigenen angelegt wurde. Man muss allerdings aufpassen, wo man entlangläuft, will man nicht in so einem Kanal hineinfallen.
    Die Stadt liegt am Fuße der Anden und in der Provinz liegt auch der höchste Berg Amerikas, der Acancagua, rund 7.000 Meter hoch.
    Es gibt einen großen Park, sowas wie der englische Garten und diverse Plätze mit Brunnenanlagen mit rotgefärbtem Wasser, wir sind ja in _der_ Rotweinregion Argentiniens schlechthin.
    Wir kommen gerade richtig, denn hier ist jetzt Weinlesefest, sie sind zwar nicht Papst, haben aber dafür die argentinische Weinkönigin und die Jugend düst jeden Abend in einem Autocorso mit lautem Gehupe über die mirical mile. Das ist die Avenida Aristides, ein Lokal neben dem anderen, und wir wohnen quasi um die Ecke und gleichzeitig ein paar Minuten zum Park.
    Da versteht es sich von selbst, dass wir eine ganztägige Tour zum Valle de Uco unternehmen und zwei ziemlich exklusive Weingüter besuchen. Das eine hat sich ein reicher Kanadier zugelegt, der gleichzeitig Kunst sammelt und im Weingut ausstellt und hier Wein nach seinen Vorstellungen produzieren lässt. Man muss schließlich wissen, was abends auf der Yacht auf den Tisch kommt. Im anderen Weingut, Toskana Flair, gibt es ein 4-Gänge Menü mit Weinbegleitung, das darf man sich doch auch mal gönnen. Und ja, die Weine sind die absolute Wucht und nicht bei Aldi erhältlich.
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