• Paleochora - nah dran und doch so weit weg

    October 14 in Greece 🌧 19 °C

    Nach der Fährüberfahrt nach Kreta und Ankunft um 6:15 Uhr am Morgen ging es dann bei Dunkelheit und Regen von Chania im Norden Kretas Richtung Süden an den südwestlichen Zipfel nach Paleochora. Dieser Ort ist bewusst ausgewählt, weil ab hier die Fähre auf die Insel Gavdos fahren soll. Die Griechen nennen diesen 2000-Einwohner-Ort Paleochora übrigens liebevoll "die Braut des Libyschen Meeres".
    Die Tickets für die Fähre nach Gavdos hätte ich mir schon gern heute organisiert, aber im Reisebüro vor Ort sagte man mir, dass ich erst morgen früh um 7:00 im Hafen nachfragen kann, ob die Fähre auf Grund der Wetterbedingungen überhaupt fahren wird. Abfahrt wäre dann 8:30 Uhr.
    Ich bin also so nah dran am Kap Tripiti und dennoch so weit weg.
    Hieß also, sich den ganzen Tag gedulden. War genau mein Ding.
    Und da sich das Wetter vor Ort besser entwickelte als angekündigt, musste ich also notgedrungen die Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang bei Sonne und einer frischen Brise, mit den Füßen im Libyschen Meer und einem Eis in der Hand nutzen.
    Und am Nachmittag hat sich dann überraschenderweise wieder einmal Regen angekündigt, der bis jetzt in den Abend anhält.
    Dass Zeus als Wettergott mir wieder Regen sendet, wird seine Gründe haben. Ich sollte morgen früh noch einmal das Orakel befragen, was die nächsten Tage bringen werden.
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