• Pünktlich um 8:30 Uhr und bei schönstem Sonnenschein legte die erste der beiden Fähren Richtung Gavdos ab. In Agia Roumeli bin ich dann auf die Fähre Samaria I umgestiegen, und von da aus nahmen wir direkten Kurs auf Karave, den Hafen von Gavdos.
    Nach einer kurzen Fahrt an Land habe ich meine heutige Unterkunft erreicht und bin jetzt nur noch eine Nacht und eine Wanderung von 6 km von meinem Hauptreiseziel meiner Tour, dem südlichsten Punkt des geografischen Europas, entfernt.
    Den verbleibenden Nachmittag habe ich am Korfos-Strand ausklingen lassen und sitze nun auf der Terrasse meines Ferienhauses, mit Blick auf Palmen und das libysche Meer.
    Auf Gavdos leben ganzjährig nur knapp 150 Einwohner und es verirren sich pro Jahr auch nur maximal 3.500 Touristen hierher und jetzt im Herbst ohnehin noch weniger. Es geht auf der Insel sehr ruhig und beschaulich zu. Was für eine angenehme Stille: keine Autos, keine Menschenmengen, einfach nur Stille, genauso wie vorhin am Strand, an den sich nur insgesamt sieben Personen verirrt haben.
    So fühlt sich Ankommen an. Ruhe, Sonne und Meeresrauschen.
    Morgen kurz vor Sonnenaufgang starte ich dann meine Wanderung zum Kap Tripiti.
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