• Unterwegs mit dem Boot

    22. maj ⋅ ☁️ 20 °C

    Die nächsten drei Tage fahren wir mit einem Expeditionsboot den Rio de Madre runter und unternehmen einige Ausflüge.
    Ab jetzt ist auch absoluter Komfortverzicht angesagt, die Herbergen sind, wenn überhaupt eine da ist, sehr einfach, die Duschen, wenn dann mal Wasser kommt, kalt. Aber dafür werden wir bestens verpflegt, ein Kochteam begleitet uns.

    Als erstes spazieren wir durch das Dorf Pillcopata, das letzte Dorf in dem die Menschen sich versorgen können, besuchen unter anderem das örtliche Krankenhaus, in dem immer ein Arzt und eine Krankenschwester Dienst hat. Dort werden die Patienten nur erstversorgt, bei größeren Sachen wird man in einen Bus oder Auto verfrachtet und man muss die ganze Strecke nach Cuzco fahren, da wird wohl der ein oder andere nicht überleben.
    Nach dem Spaziergang besteigen wir wieder den Bus, besuchen eine Kolibrifarm, eine Tierauffangstation für illegale oder in schlechter Haltung lebende „Haustiere“ und eine Orchideenfarm.

    Nachdem unsere Energie beim Abendessen wieder aufgefüllt ist gehen einige noch für eine Nachtwanderung in den Dschungel, es gibt aber heute nicht viel zu sehen.
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